Fussball

Austria wehrt sich gegen Rapid-Aussagen

Von SPOX Österreich
Die Austria-Bosse nehmen zum Wiener Derby Stellung
© GEPA

Das 322. Wiener Derby bleibt auch am Tag danach in den Schlagzeilen. Nach der Spielunterbrechung im Allianz Stadion und den Kommentaren einiger Rapid-Spieler nehmen die Veilchen nun dazu Stellung und wehren sich.

So seien die "Aussagen und Gesten in Richtung unseres Spielers Raphael Holzhauser völlig deplatziert" und würden die Tatsachen verdrehen, wie die Austria in einer Pressemitteilung schreibt.

Mario Sonnleitner sagte beispielsweise nach den Vorfällen: "Das ist halt ein Derby, da geht es um viel. Es ist keiner verletzt worden, es hat sich keiner weh getan. In Wahrheit ist nichts passiert." Aus Sicht der Austria ist diese Aussage "absolut grenzwertig". Ebenso wie jene von Louis Schaub: "Wenn man es provoziert von den Fans, darf man sich nicht wundern, wenn dann mal ein Feuerzeug fliegt."

"Holzhauser vom Opfer zum Täter"

Zudem war das Verhalten von Steffen Hofmann "nicht gerade deeskalierend". Der ehemalige Rapid-Kapitän forderte Holzhauser wird gestikulierend auf, den Eckball zu treten, hätte dafür laut Schiedsrichter Alexander Harkam auch die Gelbe Karte kassieren müssen, wie er selbst nach dem Spiel zugab. "Obwohl er nur ein Ersatzspieler war, betrat er dennoch das Spielfeld. Ein klarer Regelverstoß", heißt es bei den Violetten.

Auch das Verhalten des Ordners sei in dieser Situation "mehr als fragwürdig" gewesen. Franz Wohlfahrt forderte auch die Bundesliga zu einer Reaktion auf. "Würde das in einem UEFA-Bewerbsspiel passieren, dann gibt es mit Sicherheit eine Sektor- oder Stadionsperre." Auch Markus Kraetschmer findet klare Worte: "Man muss sehr vorsichtig sein, denn am Sonntag wurde Raphael Holzhauser vom Opfer zum Täter gemacht und das werden wir nicht akzeptieren."

"Man muss bei Fans mit Sicherheit immer differenzieren. Die Mehrheit wird mit Gewalt nichts am Hut haben, aber eine kleine Gruppe kann alles zum Kippen bringen und das wäre am Sonntag beinahe passiert. Und das sind dann Bilder, die keiner sehen möchte. Man muss sich mit dieser Problematik sehr intensiv auseinandersetzen", so der Finanz-Vorstand der Veilchen.

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