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Fussball

Red-Bull-Salzburg-Gegner Maccabi nach Corona-Welle: "Haben den ursprünglichen Match-Plan geändert"

Von APA
© GEPA

Salzburg-Trainer Jesse Marsch hat am Abend vor dem Play-off-Hinspiel der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/live DAZN) in Israel versichert, dass man angesichts der zahlreichen Corona-Fälle bei Gegner Maccabi Tel Aviv keinerlei Bedenken habe. "Wir haben keine Angst vor Corona und sind bereit", erklärte Marsch am Montagabend. In Israel ist aktuell ein Lockdown verhängt, bei Maccabi sind je sieben Spieler und Betreuer positiv getestet worden.

"Es ist für den Gegner im Moment relativ schwierig", meinte Marsch, der sich in der Vorwoche öffentlich gegen den Spielort Israel positioniert hatte. "Aber in dem Moment, in dem die UEFA gesagt hat, dass wir in Tel Aviv spielen, war es für mich kein Problem", versicherte er nun. Trotz der ungewöhnlichen Ausgangslage war der US-Amerikaner überzeugt: "Maccabi hat eine super Mannschaft. Wir sind nicht naiv. Wir verstehen, dass wir morgen kämpfen müssen."

Bereits zuvor hatte sich Macccabi-Coach Georgios Donis zur speziellen Situation geäußert. Mit Dor Peretz, Avi Rikan, Daniel Peretz, Nick Blackman, Enric Saborit, Yonatan Cohen und Dan Glazer wird ein "Corona-Septett" fehlen. "Ich bin nicht hier, um Ausreden zu suchen. Wir haben 16 bis 18 bereite Spieler", erklärte der Grieche Donis, sagte aber auch: "Wir haben den ursprünglichen Plan für das Spiel geändert:"

Defensiv-Routinier Eitan Tibi beschwor den Glauben und den Zusammenhalt und erinnerte an den jüngsten Einzug in die CL-Gruppenphase 2015/16. Damals eliminierte man im Play-off mit einem Heim-1:1 und einem Auswärts-2:2 den FC Basel. "Gegen Basel hatten wir keine Chance, aber wir haben etwas getan, an das niemand geglaubt hat", sagte der 32-jährige israelische Nationalspieler.

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