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Fussball

Ablösesumme geleakt: Wie FC Admira an Sasa Kalajdzic mitverdient

Von SPOX Österreich
Sasa Kalajdzic und Martin Hinteregger im Zweikampf.

Neben der 2019 fälligen Ablösesumme, verdient die Admira weiterhin fleißig an Kalajdzics Leistungen mit. Dies gab Geschäftsführer Sport Franz Wohlfahrt bekannt. Dank einer Torklausel füllt sich die Vereinskasse in der Südstadt beinahe wöchentlich.

Sasa Kalajdzic gelang beim VFB Stuttgart in der laufenden Saison der Durchbruch. Nachdem er 13 Bundesliga-Treffer für die Schwaben verbuchte, nominierte ihn ÖFB-Teamchef Franco Foda für das österreichische Nationalteam. Beim WM-Qualifikationsauftakt in Schottland netzte Kalajdzic doppelt, gegen die Färöer Inseln traf er ebenfalls.

Das Interesse an seiner Person ist bekanntlich groß. Mehrere Klubs stehen Schlange, Kalajdzic schwärmt allerdings vom FC Liverpool. Jedenfalls hat sich nun offenbar auch der AC Milan in den Tranferpoker eingeschaltet. Wie calciomercatoweb.it berichtet, könnte Kalajdzic für die Zukunftsplanungen der Rossoneri entscheidend sein. Der groß gewachsene Stuttgart-Goalgetter soll langfiristig in die Fußstapfen von Superstar Zlatan Ibrahimovic treten, dessen Zukunft noch ungeklärt ist. Selbst bei einer Vertragsverlängerung wäre ein Kalajdzic-Transfer denkbar, weil die Italiener intensiv an einer Verjüngerung des Kaders arbeiten.

FC Admira kassiert wohl Tor-Prämie für Kalajdzic

Kalajdzics Ex-Klub FC Admira verdient am 23-Jährigen jetzt schon gut mit. "Ich darf nicht mit Ihnen über konkrete Vertragsinhalte plaudern. Aber Sie können fest davon ausgehen, dass wir bei jedem seiner Tore einen Grund haben mitzujubeln", ließ Franz Wohlfahrt gegenüber den Stuttgarter Nachrichten durchsickern.

"Wir freuen uns alle mit ihm und verfolgen seine Entwicklung genau. Weil Sasa ein toller Junge ist - und weil wir zum Glück auch geschäftliche Beziehungen zum VfB haben", erklärte Wohlfahrt und fügte hinzu: "Je erfolgreicher er spielt, desto besser ist es auch für uns."

Wie Sven Mislintat im Podcast Kicker meets DAZN verriet, kostete Kalajdzic die Stuttgarter 1,75 Millionen Euro Ablöse plus die von Wohlfahrt erwähnten Boni-Zahlungen. Seit seinem Wechsel von der Admira nach Deutschland vervierfachte der gebürtige Wiener seinen Marktwert.

 

 

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