Agnieszka Radwanska über ihr Karriereende und die nächste Generation

"So lange wie Serena spiele ich nicht"

Donnerstag, 13.04.2017 | 13:54 Uhr
Agnieszka Radwanska will keine Altersrekorde brechen
© getty
Advertisement
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3

Vor zwölf Jahren feierte Agnieszka Radwanska ihr Debüt auf der WTA-Tour. So lange wie Serena Williams will die 28-jährige Polin ihre Karriere nicht ausweiten. Schon heute sei der Druck der nächsten Generation spürbar.

Als Agnieszka Radwanska 2005 in Warschau zum ersten Mal auf der WTA-Tour auftauchte, war sie zarte 16 Jahre jung. Mehr als eine Tennis-Generation später gehört die Weltranglisten-Achte längst zu den Veteraninnen. Heute ist sie es, die sich auf die jungen, aufstrebenden Spielerinnen einstellen muss. "Jetzt weiß ich, wie sich meine Gegnerinnen damals gefühlt haben müssen. Die neue Generation ist sehr gefährlich", schreibt die Siegerin der WTA Finals 2015 in ihrer Kolumne für The Straits Times.

Radwanska, die ihren Premierentitel 2007 in Stockholm gewann, spricht von der stärksten "NextGeneration" seitdem sie auf der Tour ist: "Die Kids sind auf dem Vormarsch! Sie spielen klug und opfern sich auf. Das bedeutet, dass sie schon mit 16, 17 sehr gut sind."

Zuletzt führten Daria Kasatkina und Jelena Ostapenko in Charleston vor, dass der Generationenwechsel in vollem Gange ist. Es war das erste Endspiel auf der Ebene der Premier-Turniere zwischen zwei Teenagern seit dem Charleston-Finale 2009, in dem die 19-jährige Sabine Lisicki gegen die 18-jährige Caroline Wozniacki gewann.

Mit 36 soll längst Schluss sein

Einige Jahre will sich Radwanska noch mit der "NextGen" messen, bis Mitte 30 soll die Karriere jedoch nicht andauern. "Ich werde es nicht machen wie Serena Williams und noch mit 36 spielen, da bin ich mir sicher", verdeutlichte die 20-fache WTA-Titelträgerin.

Lange Auszeiten habe es in ihrer Laufbahn ohnehin nicht gegeben. Dauerbrennerin Radwanska, die 43 Grand-Slam-Turniere in Folge bestritt, sieht noch Optimierungspotenzial: "Ich will die mir verbleibende Zeit möglichst effektiv nutzen, um das meiste aus meinen Möglichkeiten herauszuholen."

Das WTA-Ranking im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung