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Preseason Week 1: Recap, Notes, Ergebnisse, Highlights, alle Infos

Seattle demontiert Chargers - Colts zahnlos

Von SPOX
Montag, 14.08.2017 | 06:22 Uhr
Die Seattle Seahawks schlugen die Chargers deutlich
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Week 1 der Preseason startete mit mehreren Paukenschlägen! Mit Patrick Mahomes, Mitchell Trubisky, DeShone Kizer konnten gleich mehrere Rookie-Quarterbacks vollends überzeugen. Marshawn Lynch sorgt für Schlagzeilen, die Titans haben ihren Starting-Quarterback zurück, Todd Gurley startet auch die neue Saison schlecht und in Tampa ist ein Kicker bereits seinen Job los. Am Sonntagabend beendeten die Seahawks den Spieltag - mit einer Demontage der Los Angeles Chargers.

Los Angeles Chargers (0-1) - Seattle Seahawks (1-0) 17:48 (14:10, 3:24, 0:7, 0:7) BOXSCORE

  • Nicht gerade ein Einstand nach Maß für die Chargers in ihrer neuen Übergangsheimat: Im ersten Spiel im neuen Stadion in Los Angeles setzte es gegen die Seahawks eine deutliche Pleite - insbesondere Seattles Backup-Quarterback Trevone Boykin (12/15, 189 YDS, TD, INT; 4 ATT, 31 YDS, TD) hatte mehrere starke Szenen.
  • Die Starting-Quarterbacks aber fanden auf beiden Seiten ihren Rhythmus: Philip Rivers (5/6, 56 YDS, TD) dirigierte einen Scoring-Drive, den er mit einem 5-Yard-TD-Pass auf Antonio Gates abschloss. Russell Wilson (3/4, 41 YDS) glänzte vor allem mit einem schnellen Release: Seine vier Pässe brachte er im Schnitt in 1,88 Sekunden weg. Das könnte ein erster Fingerzeig darauf sein, wie die Seahawks ihre Offensive Line unterstützen wollen.
  • Trotzdem kamen die beiden Top-Pass-Rusher der Chargers auf ihre Kosten. Joey Bosa (fünf Pass-Rush-Snaps, zwei QB-Pressures) und Melvin Ingram (sechs Pass-Rush-Snaps, zwei QB-Pressures) meldeten sich stark zurück.
  • Besonders auffällig im Receiving-Corps der Seahawks: Kasen Williams. Der 24-Jährige fing vier Pässe für 119 Yards, keiner davon länger als 34 Yards. Somit kam er laut Pro Football Focus auf herausragende 7.44 Yards pro gelaufener Route. Aufseiten der Chargers konnte Travis Benjamin (2 REC, 89 YDS, TD) mit einem 74-Yard-Touchdown seine Big-Play-Qualitäten unter Beweis stellen. Defensiv glänzte Chargers-Corner Desmond King, der Rookie verzeichnete eine Interception und einen Forced Fumble.
  • Benjamins langer Touchdown rettete die Stat-Line für Kellen Clemens (4/10, 100 YDS, TD, 2 INT), die andernfalls sehr düster ausgesehen hätte - ähnlich wie sein tatsächlicher Auftritt auf dem Platz. Seattles zweiter Backup Austin Davis legte dagegen solide Zahlen auf (7/9, 108 YDS).
  • Die Seahawks setzten indes den Protest während der Nationalhymne fort: Das Team stand Arm in Arm, Michael Bennett saß. Anschließend erklärte er: "Ich möchte diese Plattform nutzen, um die Message weiter durchzubringen und im Gespräch zu halten. Nur weil die Leute anders sind, weil sie anders riechen, etwas anderes essen, oder einen anderen Gott anbeten, heißt das doch nicht, dass man sie nicht mögen kann. Ich will, dass die Menschen das verstehen. Es geht darum, ein Mensch zu sein." Bennett fügte hinzu, dass er während der kompletten Saison bei der Hymne aus Protest sitzen bleiben will.

Indianapolis Colts (0-1) - Detroit Lions (1-0) 10:24 (0:7, 3:10, 0:0, 7:7) BOXSCORE

  • Es gäbe keine Garantie dafür, dass Andrew Luck im Season Opener gegen die Rams schon auflaufen könnte, sagte Colts-Besitzer Jim Irsay am Sonntag. Umso wichtiger war es, die verfügbaren Optionen gegen Detroit zu testen. Viel zu jubeln gab es da nicht: Scott Tolzien (2/5, 24 YDS) spielte drei harmlose Serien, bei Rookie Phillip Walker (9/20, 86 YDS) und Stephen Morris (13/20, 94 YDS) war nicht viel mehr zu holen.
  • So beendeten die Colts ihren Arbeitstag, übrigens ohne Center Ryan Kelly und Running Back Frank Gore, mit 230 Total Yards, einem 42-Yarder von dam Vinatieri und einem 1-Yard-Touchdown von Troymaine Pope (7 CAR, 31 YDS) in der Garbage Time.
  • Lions-QB Jake Rudock sah da schon besser aus (13/21, 142 YDS). Er warf in seinen zweieinhalb Vierteln Einsatzzeit zwei Touchdowns auf Kenny Golladay (3 REC, 53 YDS), der einen sehr guten Eindruck hinterließ.
  • Matt Stafford (2/3, 36 YDS) spielte nur die erste Serie der Partie, leistete sich dann von der Mittellinie aber eine Interception, als sein Pass auf Marvin Jones Jr. von dessen Händen in die Luft und dann in die Arme von John Simon sprang.

New York Jets (1-0) - Tennessee Titans (0-1) 7:3 (7:0, 0:0, 0:3, 0:0) BOXSCORE

  • Er ist zurück! Die Tennessee Titans haben ihren Quarterback zurück. Marcus Mariota spielte erstmals seit dem Beinbruch, der seine letzte Saison spät im Dezember frühzeitig beendete. Nach 3.426 Yards und 28 Touchdowns in der abgelaufenen Spielzeit startete Mariota die Preseason mit einem 15-Yard-Pass auf Rishard Matthews und beendete seinen Arbeitstag bereits nach zwei von drei erfolgreichen Pässen für insgesamt 15 Yards.
  • Weniger klar gestaltet sich die Quarterback-Situation derweil in New York. Zumindest auf der grünen Seite der Stadt. Josh McCown durfte von Beginn an ran und beendete die erste Serie mit drei von vier erfolgreichen Pässen über 72 Yards und dem bereits spielentscheidenden Touchdown.
  • Christian Hackenberg, der Jets-Zweitrundenpick aus der Saison 2016, übernahm für McCown und durfte bis spät im dritten Viertel ran. Er kam am Ende auf 18 von 25 erfolgreiche Passversuche und ließ damit 127 Yards Feld hinter sich.
  • Ohne DeMarco Murray durfte Titans-Running-Back Derrick Henry den Großteil des Workloads auf der Back-Position Tennessees übernehmen. Der Heisman-Trophy-Gewinner aus dem Jahr 2015 lief in acht Versuchen über 29 Yards.
  • Überzeugen konnte in erster Linie die Defesnivabteilung der Männer in grün. Die dominante Defesive-Unit der Jets verzeichnete satte acht Sacks.

Los Angeles Rams (1-0) - Dallas Cowboys (1-1) 13:10 (7:0, 0:3, 3:7, 3:0) BOXSCORE

  • Vor fast genau einem Jahr versuchte sich Dak Prescott als frischer Viertrundenpick im Los Angeles Memorial Coliseum in der Rolle als Back Up für Tony Romo zu empfehlen. Nach einer der beeindruckendsten Saisons, die ein Rookie-Quarterback jemals hatte, waren am Samstagabend bei der Rückkehr nach L. A. keine Empfehlungen mehr nötig. Prescott stand wie der in der Preseason spielberechtigte Ezekiel Elliott, Jason Witten und Dez Bryant keine Minute auf dem Feld.
  • Empfehlungen gilt es stattdessen für die Running-Back-Position der Cowboys abzugeben. Nach der Suspendierung gegen Ezekiel Elliott scheint hier Darren McFadden in der Favoritenrolle zu sein. Er stand bei allen 19 First-Team-Snaps auf dem Feld und kam bei sechs Carries auf 28 Yards sowie eine Reception über acht Yards.
  • Positives gibt es derweil aus deutscher Sicht zu berichten. Cowboys-Linebacker Mark Nzeocha konnte im zweiten Viertel einen Fumble erzwingen. Es war einer von neun, die in dem Spiel vorgefallen sind.
  • Bei den Rams stand hingegen Jared Goff im Fokus. Der First-Overall-Pick von 2016 beendete seinen Tag schon nach drei von vier Completions und 34 Yards Raumgewinn.
  • Nach einer enttäuschenden vergangenen Saison konnte Rams-Running-Back Todd Gurley auch im Preseason-Auftakt noch nicht überzeugen. Nach vier Carries beendete er seinen Tag lediglich mit einer Ausbeute von zwei Yards.
  • Konkurrenz könnte Gurley in Form von Rookie Justin Davis bekommen. Zwar fumbelte dieser bei seinen neun Rushing-Versuchen zweimal, lief aber trotzdem für 70 Yards und präsentierte sich mit beeindruckenden Explosivität.

Arizona Cardinals (1-1) - Oakland Raiders (0-1) 20:10 (7:0, 10:3, 0:7, 3:0) BOXSCORE

  • Die größte Notiz gab es im University of Phoenix Stadium schon vor dem Spiel zu bekunden. Natürlich handelte es sich dabei um Beastmode. Marshawn Lynch stand bei der Nationalhymne aus Protest nicht auf und bestätigte damit erneut seine Unterstützung für Colin Kaepernick, der der erste von vielen Spielern war, der während der amerikanischen Nationalhymne gekniet oder gesessen hat.
  • Lynch spielte in Arizona ebensowenig wie Derek Carr. Auf Quarterback übernahm der ehemalige Bill EJ Manuel und startete überzeugend mit sechs von sechs Pässen. Am Ende standen für Manuel zehn von zwölf möglichen Completions zu Buche, dabei überquerte er 107 Yards des Feldes.
  • Die Cardinals verzichteten ebenfalls weitestgehend auf den Einsatz ihres Starting-Quarterbacks. Nach Carson Palmer (4/8, 39 YDS, TD) - der Arizona direkt zu einem Scoring-Drive führte - konnte auch Drew Stanton sehr ordentlich agieren. Bei elf von 15 komplettierten Pässen kam er auf 112 Yards und einen TD.
  • Gerade in der ersten Hälfte lief die Offense der Cardinals wie geschmiert. Auffällig waren 14 Carries für Elijhaa Penny. Der Rookie-Running-Back kam in der Endabrechnung auf 54 Yards. Ebenfalls zum wiederholten Male stark: Die jungen Verteidiger Robert Nkemdiche und Budda Baker.

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