Freitag, 25.11.2016

NFL: Indianapolis Colts - Pittsburgh Steelers 7:28

Steelers-Erfolg dank "Downtown" Antonio Brown

Die Pittsburgh Steelers (6-5) haben ihr Thanksgiving-Auswärtsspiel bei den Indianapolis Colts (5-6) mit 28:7 (14:0, 7:7, 0:0, 7:0) gewonnen und sich damit in der AFC North vorerst an die Spitze gesetzt. Ohne Star-Quarterback Andrew Luck hatten die Colts zwar ihre Chancen, wussten sie mit Ersatzmann Scott Tolzien aber nicht zu nutzen. Auf der Gegenseite überragte Wide Receiver "Downtown" Antonio Brown mit drei Touchdowns.

Die Steelers begannen die Partie mit drei Touchdown-Drives in Folge und führten so im zweiten Viertel bereits komfortabel mit 21:7. Indianapolis gelangte danach mit zwei langen Drives jeweils bis kurz vor die Endzone, blieb aber beide Male ohne Punkte. Den Schlusspunkt setzte Brown (5 REC, 91 YDS) mit seinem dritten Touchdown-Catch im vierten Viertel.

Luck-Ersatzmann Tolzien spielte insgesamt eine ordentliche Partie (22/36, 205 YDS, TD, 2 INT), konnte Luck aber nicht ersetzen und leistete sich in der Endphase auch noch zwei Interceptions. Die ohnehin angeschlagenen Colts hatten zudem weitere Verletzungen zu beklagen, unter anderem von Receiver T.Y. Hilton (3 REC, 54 YDS). Steelers-QB Ben Roethlisberger kam auf 221 Yards (14/20) und drei Touchdowns.

Durch den Sieg ziehen die Steelers an den Baltimore Ravens (5-5) vorbei, die Colts verpassen die Gelegenheit, in der AFC South auf Houston (6-4) weiter Boden gut zu machen.

Hier geht's zum kompletten Boxscore

Der Spielfilm:

Vor dem Kick-Off: Die Colts hatten es ein paar Tage nicht zugeben wollen, aber am Mittwoch war klar: Quarterback Andrew Luck würde nach seiner Gehirnerschütterung vom Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Backup Scott Tolzien muss es richten. Außerdem fehlt Safety Clayton Gathers. Dafür ist Darius Butler dabei, auch Cornerback Vontae Davis ist rechtzeitig einsatzbereit.

Die Steelers müssen weiter auf Running Back DeAngelo Williams verzichten, auch Receiver Darrius Heyward-Bey ist nicht dabei. Heißt: Pittsburgh ist auf den Skill Positions dünn besetzt - nur zwei Running Backs und vier Receiver sind überhaupt in Uniform. In den letzten beiden Aufeinandertreffen legte Big Ben sensationelle Zahlen auf. Geht das so weiter?

1. Viertel: Das geht ja gut los für Tolzien! Gleich beim ersten Dropback wird ihm der Ball aus der Hand geschlagen, immerhin sichert er das Leder selbst. Wenig später wird gepuntet. Die Steelers also mit guter Field Position, nach einem Third-Down-Catch von Eli Rogers für 30 Yards ist sie noch viel besser. Le'Veon Bell holt locker den ersten Touchdown. Danach läuft es bei Tolzien besser, unter anderem kommt ein 18-Yard-Pass auf T.Y. Hilton an. Aber bei third-and-one wird er gesackt, Kicker Adam Vinatieri zielt aus 52 Yards daneben. Ein paar Runs von Bell, dann zündet Roethlisberger den langen Ball auf Brown. Perfekter Back-Shoulder-Throw, 25 Yards, Touchdown! 14:0 Steelers.

Alles Wissenswerte zum Thanksgiving-Football
Thanksgiving und Football - eine untrennbare Kombination! SPOX zeigt die besten Bilder und liefert die Fakten rund um das Ei und den Truthahn.
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Los geht's mit Mark Sanchez' berühmtem Butt-Fumble: Wie er gegen den verlängerten Rücken eines Mitspielers lief und dabei den Ball verlor, ist bis heute ein absolutes Thanksgiving-Game-Highlight
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Aber: Nicht alles rund um die Jets an Thanksgiving ist schlecht! In den 1960ern, damals noch in der AFL als New York Titans, unter anderem mit Hall of Famer Don Maynard, hatte New York die beste Thanksgiving-Bilanz der AFL (3-0)
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Das erste Thanksgiving-Spiel von Randy Moss ist ebenfalls bis heute in bester Erinnerung: Damals zerlegte er die Dallas Cowboys, die ihn zuvor im Draft nicht wollten, in seiner Rookie-Saison an Thanksgiving mit drei Touchdown-Catches
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...und danach gönnte sich der stets exzentrische Receiver erst einmal ein großes Stück vom obligatorischen Thanksgiving-Truthahn!
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...und danach gönnte sich der stets exzentrische Receiver erst einmal ein großes Stück vom obligatorischen Thanksgiving-Truthahn!
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Das ist längst eine gute Tradition: Das Sieger-Team darf sich nicht nur über ein entspanntes Wochenende, sondern auch über Truthahn am Spielfeldrand freuen. Wohl bekomms, Mr. Brady!
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Da schließen sich die Fans vor den Stadien nur zu gerne an - Tailgating gibt es auch an Thanksgiving und damit leistet der NFL-Anhang seinen Beitrag zu den 46 Millionen Truthähnen, die pro Thanksgiving gegessen werden
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Mit Truthahn feiern konnte auch Baltimores Jacoby Jones nach dem Thanksgiving-Duell gegen Pittsburgh 2013. Zuvor hatte ihm Steelers-Coach Mike Tomlin beim Return noch ein Bein gestellt und musste später 100.000 Dollar Strafe zahlen
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Ebenfalls eine große Tradition: Thanksgiving-Football in Detroit! Die Lions richten seit Jahren immer eines der Thanksgiving-Spiele aus, die Fans sind dementsprechend ausgestattet...
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...und um genau zu sein: Seit 1934 genießt Detroit dieses Vorrecht
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Den besten Spieler, den Lions-Fans dabei je beobachten durften, war Barry Sanders. Das persönliche Highlight lieferte "Mr. Thanksgiving" 1997 ab, als er 167 Yards und drei Touchdowns gegen Chicago erlief
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Allerdings durften Lions-Fans auch durchaus große Running Backs auf der anderen Seite des Feldes bewundern: An Thanksgiving 1976 stellte Buffalos O.J. Simpson den Single-Game-Rushing-Rekord mit 273 Rushing-Yards auf - inzwischen ist er damit nur noch 6.
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Stichwort Bestmarken: Erinnert sich noch jemand an Robert Griffin III? RG3 zerlegte Dallas in seiner Rookie-Saison 2012 mit vier Touchdowns - und vermieste Cowboys-Fans das Familien-Dinner
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Ebenfalls bis heute berühmt: Das Thanksgiving-Duell zwischen Pittsburgh und Detroit 1998. Beim Münzwurf zur Overtime sagte Steelers-RB Jerome Bettis (M.) erst Kopf, dann Zahl. Der Ref gab den Lions den Ball - und die gewannen sofort per Field Goal
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Übrigens: Die einzige aktive Franchise, die noch nie an einem Thanksgiving-Spiel teilgenommen hat, kommt aus Jacksonville. Aber hey, dafür dominieren die Jaguars nach wie vor London!
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Good to know, Teil 2: Das Auto sollte man in Amerika lieber in der Garage lassen, wenn man sich zum traditionellen Familienessen aufmacht. Die Prognose fürs Vorjahr etwa: 47 Millionen Autofahrer wurden an den vier Tagen um Thanksgiving erwartet!
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Auch eine gute Show darf natürlich nicht fehlen, wie im Super Bowl treten Stars in der Halbzeit auf. Hier: Mariah Carey in Detroit...
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...und 2014 gaben sich Ne-Yo und Pitbull in Dallas die Ehre - flankiert selbstverständlich von den Cowboys-Cheerleadern
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Und da aller guten Dinge drei sind: Auch Selena Gomez trat 2013 bereits zum Thanksgiving-Football auf, und zwar in diesem...nunja, gewagten Outfit
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Jede Menge Show und jede Menge Football gibt es auch diesen Donnerstag wieder zu genießen! Und in diesem Sinne: Happy Thanksgiving everybody!
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2. Viertel: Nach einem 43-Yard-Return von Jordan Todman stehen die Colts eigentlich wieder vor einem Punt. Aber den kickt Pat McAfee nicht, sondern packt den Arm aus: Perfekter 35-Yard-Pass auf Erik Swoope! Wenig später der Pass von Tolzien auf Donte Moncrief in der Endzone - Touchdown! Die Steelers kontern wie gewohnt: Runs von Bell, dann der Deep Ball auf Ladarius Green für 32 Yards - und wenig später wieder die Bombe auf Brown. 33-Yard-Catch tief in der Endzone, Touchdown! Es folgen zwei Punts, dann marschieren die Colts noch einmal. Perfekter Pass von Tolzien auf Hilton tief durch die Mitte, der kollidiert mit Mike Mitchell und muss erstmal raus. Nachdem Tolzien bei third-and-Goal nicht in die Endzone kommt, spielt Chuck Pagano den vierten Versuch aus. Erfolglos. Halbzeit: 21:7 Steelers.

3. Viertel: Die Steelers beginnen mit einem Punt, weil der Deep Ball auf Sammie Coates nicht ankommt. Vontae Davis muss mit einer Leistenverletzung mittlerweile passen, dafür ist Hilton wieder dabei. Es folgt ein laaanger Drive der Colts. Tolzien bei third-and-15 auf Phillip Dorsett, dann ein langer Run von Robert Turbin. Ein vierter Versuch in der gegnerischen Hälfte wird ausgespielt, Dwayne Allen packt zu. Reicht es diesmal zu Punkten? 21:7 Steelers.

4. Versuch: Zwei Runs vor der Goal-Line für die Colts, Tolzien versucht es dann selbst und scheitert - und bei Fourth Down kann Dorsett den Pass nicht fangen! Wieder keine Punkte für Indy, das hier volles Risiko geht. Und das nach 19 Plays, 89 Yards und über elf Minuten! Die Steelers punten wenig später, der nächste Colts-Drive nimmt Fahrt auf. Doch dann wirft Tolzien den langen Ball in Double Coverage und Mike Mitchell hat die Interception! Fünfeinhalb Minuten vor dem Ende macht dann Brown den Deckel drauf und findet Brown perfekt zwischen Corner und Safety. Dritter Touchdown! Übrigens sind mittlerweile auch Robert Mathis und Hilton verletzt draußen. Nächster Colts-Drive, nächste Interception von Tolzien. Danach wird nur noch die Uhr heruntergespielt. Endstand: 28:7 Steelers.

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Der Star des Spiels: Antonio Brown. When you're alone and life is making you lonely, you can always go - downtown. Es ist fast unfair, wenn man die Zeitlupen von Browns Routen sieht: In höchstem Tempo scheint er innerhalb weniger Yards gleich viermal die Richtung zu wechseln - für einen Defensive Back eigentlich unlösbar. Gar nicht mal so viel Targets für ihn an diesem Abend (6), aber das Ergebnis kann sich mit dem Career High von drei Touchdowns sehen lassen. Ebenfalls richtig stark: Le'Veon Bell (142 Yards) und Safety Mike Mitchell (7 Tackles, Interception).

Der Flop des Spiels: Indys Goal-Line-Offense. Das Endresultat war eindeutig, doch man darf nicht vergessen, dass die Colts zu Beginn des Schlussviertels bei zwei Drives bis an die Endzone ohne Punkte geblieben waren. Einmal first-and-Goal von der 2-Yard-Linie, einmal von der 6-Yard-Linie. Es folgten acht Plays, keines führte über die Linie - es hätte gut und gerne auch 21:21 stehen können.

Die Stadien der NFL
Die 31 Stadien der NFL könnten unterschiedlicher kaum sein: Von großem Flair über neue Mega-Bauten bis hin zu riesigen Bildschirmen und Swimming-Pools. Los geht's gleich mit einem Klassiker: Dem altehrwürdigen Lambeau Field in Green Bay
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Hier, in der "Frozen Tundra", tragen die Packers vor bis zu 80.735 Zuschauern ihre Heimspiele aus. Eröffnet wurde das Stadion bereits 1957, zwei Renovierungen hielten es auf Stand
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Ein Mal pro Jahr zu Gast sind in Lambeau die Chicago Bears - die ihrerseits ein historisches Stadion ihre Heimat nennen. Soldier Field gibt es seit 1924, für 632 Millionen Dollar wurde es von 2001 bis 2003 renoviert. 61.500 Zuscher finden hier Platz
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Das dritte Team in der NFC North, die Detroit Lions, spielen seit 2002 im Ford Field. Rund 430 Millionen Dollar kostete das Stadion damals, bis zu 70.000 Fans können bei Football-Spielen rein. Den Zuschauer-Rekord gab es aber bei WrestleMania 23 (80.103)
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Das dritte Team in der NFC North, die Detroit Lions, spielen seit 2002 im Ford Field. Rund 430 Millionen Dollar kostete das Stadion damals, bis zu 70.000 Fans können bei Football-Spielen rein. Den Zuschauer-Rekord gab es aber bei WrestleMania 23 (80.103)
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Wir bleiben im Norden, wechseln aber die Conference: Die Pittsburgh Steelers spielen seit 2001 im Heinz Field, wo sie von 68.400 Fans live angefeuert werden können. Das Stadion liegt direkt am großen Ohio River
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Die Baltimore Ravens, einer der härtesten Steelers-Rivalen der vergangenen Jahre, zelebriert seine Heimspiele im M&T Bank Stadium. Es gilt als eines der Fan- und Nutzer-freundlichsten Stadien der NFL, 71.008 Zuschauer passen hier rein
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Die Cincinnati Bengals, ihres Zeichens amtierender AFC-North-Champion, sind im Paul Brown Stadium zuhause. "The Jungle" bietet 65.535 Zuschauern Platz und wurde im August 2000 für 455 Millionen Dollar fertiggestellt
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Bis zu 67.431 Fans können sich im First-Energy-Stadium zu Cleveland die Heimspiele der Browns anschauen. Das 1999 eröffnete Stadion wurde 2014 renoviert
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Vom hohen Norden in den tiefsten Süden - und in die NFC South nach New Orleans. Der Superdome der Saints bietet 76.468 Zuschauern Platz - zahlreiche waren hier, als Hurricane Katrina die Stadt 2005 heimsuchte und die Menschen in den Dome flüchteten
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Kostenpunkt der 1971 erbauten Arena, die schon zahlreiche Super Bowls gesehen hat: 134 Millionen Dollar. Dazu kamen 2005 die Renovierungskosten in Höhe von 193 Millionen Dollar
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Die Tampa Bay Buccaneers um Jameis Winston und Co. empfangen die Saints jede Saison vor bis zu 65.890 Fans im Raymond James Stadium...
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...das Markenzeichen der Bucs-Heimat: Ein riesiges Piratenschiff, das hinter einer Endzone aufgebaut wurde und bei jedem Tampa-Bay-Touchdown die Kanonen donnern lässt
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Der Georgia Dome zu Atlanta hat derweil bald ausgedient: Bei seiner Eröffnung 1992 war es noch der größte Dome der Welt (Kapazität: 74.228), die Falcons ziehen allerdings 2017 in das für 1,4 Milliarden Dollar neu errichtete Mercedes-Benz Stadium um
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Ein Umzug ist für die Carolina Panthers dagegen nicht in Planung, immerhin hat ihr 1996 eröffnetes Bank of America Stadium gerade eine wiederholte Renovierung hinter sich. 75.412 Zuschauer finden beim NFC-South-Champion inzwischen Platz
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...genau wie eine Attraktion, für welche das Stadion inzwischen berühmt ist: Seit den Umbauten hat Jacksonville mehrere Swimmingpools wie diesen in die Zuschauerränge integriert, von wo aus man das Spiel verfolgen kann
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Das Lucas Oil Stadium der Indianapolis Colts, 2008 für 720 Millionen Dollar fertig gestellt, kann zum Football bis zu 62.421 Fans aufnehmen. Hier findet unter anderem auch die Draft-Combine statt
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Die Division-Krone in der AFC South ging in diesem Jahr an die Houston Texans, die in ihrem NRG Stadium dann auch ein Playoff-Spiel austragen durften. 71.795 Fans konnten die Partie in dem 2002 gebauten Stadion sehen
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Seit 2015 heißt das LP Field der Tennessee Titans Nissan Stadium. Hier passen noch immer 69.143 Zuschauer rein, 1999 wurde die Arena für 290 Millionen Dollar fertig gestellt
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Seit 2015 heißt das LP Field der Tennessee Titans Nissan Stadium. Hier passen noch immer 69.143 Zuschauer rein, 1999 wurde die Arena für 290 Millionen Dollar fertig gestellt
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Everything is bigger in Texas - das gilt auch für Football-Stadien: Die Dallas Cowboys zogen 2009 in ihr bombastisches AT&T Stadium um, das schon damals 1,3 Milliarden Dollar kostete. Die Rekord-Zuschauerzahl: 105.121
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...das absolute Highlight in der Mega-Arena: Der Jumbotron! Die Cowboys haben in ihrer Arena den viertgrößten HD-Video-Screen der Welt. Der deckt den Raum zwischen beiden 20-Yard-Lines ab
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...das absolute Highlight in der Mega-Arena: Der Jumbotron! Die Cowboys haben in ihrer Arena den viertgrößten HD-Video-Screen der Welt. Der deckt den Raum zwischen beiden 20-Yard-Lines ab
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Deutlich weniger modern geht es bei NFC-East-Rivale Washington zu: Die Redskins spielen seit 1997 in ihrem FedEx Field, und das vor bis zu 82.000 Zuschauern. 250,5 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Deutlich weniger modern geht es bei NFC-East-Rivale Washington zu: Die Redskins spielen seit 1997 in ihrem FedEx Field, und das vor bis zu 82.000 Zuschauern. 250,5 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Auch Cowboys-Hass-Gegner Philadelphia ist seit einer Weile nicht mehr umgezogen. Die Eagles eröffneten 2003 ihr Lincoln Financial Field, 69.176 Zuschauer passen hier rein. Die Arena kostete damals 512 Millionen Dollar
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Auch Cowboys-Hass-Gegner Philadelphia ist seit einer Weile nicht mehr umgezogen. Die Eagles eröffneten 2003 ihr Lincoln Financial Field, 69.176 Zuschauer passen hier rein. Die Arena kostete damals 512 Millionen Dollar
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Das nächste NFC-East-Schwergewicht kommt aus dem Big Apple: Das 2010 für 1,6 Milliarden Dollar fertig gestellte MetLife Stadion in New Jersey ist die Heimat der New York Giants sowie der New York Jets - womit wir in der AFC East angelangt wären!
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Das nächste NFC-East-Schwergewicht kommt aus dem Big Apple: Das 2010 für 1,6 Milliarden Dollar fertig gestellte MetLife Stadion in New Jersey ist die Heimat der New York Giants sowie der New York Jets - womit wir in der AFC East angelangt wären!
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Abo-Division-Sieger New England spielt im Gillette Stadium. 66.829 Fans können hier seit 2002 Tom Brady und Co. bewundern, 325 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Abo-Division-Sieger New England spielt im Gillette Stadium. 66.829 Fans können hier seit 2002 Tom Brady und Co. bewundern, 325 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Genau wie in Foxborough kann es auch in Buffalo durchaus ungemütlich werden. Die Bills spielen bereits seit 1973 im Ralph Wilson Stadium, das aktuell 71.870 Zuschauer fasst. Für 22 Millionen Dollar wurde das Stadion gebaut, als ein Umzug drohte
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Genau wie in Foxborough kann es auch in Buffalo durchaus ungemütlich werden. Die Bills spielen bereits seit 1973 im Ralph Wilson Stadium, das aktuell 71.870 Zuschauer fasst. Für 22 Millionen Dollar wurde das Stadion gebaut, als ein Umzug drohte
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Allerdings kann die AFC East wetter-technisch auch anders - in diesem Sinne: Welcome to Miami! Bis zu 65.000 Fans sehen hier seit 1987 die Dolphins, 2016 wird das Stadion allerdings nach ausgelaufenem Sponsoren-Deal einen neuen Namen erhalten
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Allerdings kann die AFC East wetter-technisch auch anders - in diesem Sinne: Welcome to Miami! Bis zu 65.000 Fans sehen hier seit 1987 die Dolphins, 2016 wird das Stadion allerdings nach ausgelaufenem Sponsoren-Deal einen neuen Namen erhalten
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Wir bleiben erstmal im schönen, warmen Wetter - und gehen in die Wüste: Mitten in Arizona steht das UFO der Arizona Cardinals...
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Wir bleiben erstmal im schönen, warmen Wetter - und gehen in die Wüste: Mitten in Arizona steht das UFO der Arizona Cardinals...
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...hier passen seit 2006 maximal 78.600 Zuschauer rein. 455 Millionen Dollar kostete die Arena, in der bereits der Pro Bowl und mehrere Super Bowls stattgefunden haben
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...hier passen seit 2006 maximal 78.600 Zuschauer rein. 455 Millionen Dollar kostete die Arena, in der bereits der Pro Bowl und mehrere Super Bowls stattgefunden haben
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Eines der berühmtesten Stadien der NFL kommt ebenfalls aus der NFC West: Die Seattle Seahawks empfangen ihre Gegner im CenturyLink Field, das maximal 72.000 Zuschauer fasst
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Eines der berühmtesten Stadien der NFL kommt ebenfalls aus der NFC West: Die Seattle Seahawks empfangen ihre Gegner im CenturyLink Field, das maximal 72.000 Zuschauer fasst
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Berühmt ist das Stadion für seine besondere Konstruktion, die Schall extrem gut reflektiert. Das führt dazu, dass die lauten Fans in Seattle gegnerischen Offenses das Leben besonders schwer machen
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Berühmt ist das Stadion für seine besondere Konstruktion, die Schall extrem gut reflektiert. Das führt dazu, dass die lauten Fans in Seattle gegnerischen Offenses das Leben besonders schwer machen
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Das neueste Stadion in der NFC West gehört den San Francisco 49ers: Levi's Field wurde 2014 neu eröffnet und kostete rund zwei Milliarden Dollar. Maximal 75.000 Fans haben hier Platz, Super Bowl 50 zwischen Denver und Carolina wurde hier ausgetragen
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Das neueste Stadion in der NFC West gehört den San Francisco 49ers: Levi's Field wurde 2014 neu eröffnet und kostete rund zwei Milliarden Dollar. Maximal 75.000 Fans haben hier Platz, Super Bowl 50 zwischen Denver und Carolina wurde hier ausgetragen
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Allerdings wird es schon bald ein neueres Stadion innerhalb der Division geben: Die gerade nach Los Angeles umgezogenen Rams spielen nur bis 2019 im altehrwürdigen Coliseum, dann soll die geplante Mega-Arena fertig sein
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Allerdings wird es schon bald ein neueres Stadion innerhalb der Division geben: Die gerade nach Los Angeles umgezogenen Rams spielen nur bis 2019 im altehrwürdigen Coliseum, dann soll die geplante Mega-Arena fertig sein
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Wenn die Rams dann in ihr neues Stadion umziehen, könnten die San Diego Chargers mit von der Partie sein. Vorerst bleibt das Team aber in San Diego - und seinem veralteten Qualcomm Stadium (Kapazität: 70.561)
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Wenn die Rams dann in ihr neues Stadion umziehen, könnten die San Diego Chargers mit von der Partie sein. Vorerst bleibt das Team aber in San Diego - und seinem veralteten Qualcomm Stadium (Kapazität: 70.561)
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Und noch ein Team, das in der Verlosung für Los Angeles ist: Die Oakland Raiders. Die kommen allerdings nur in Frage, falls sich die Chargers gegen L.A. entscheiden. Bis auf Weiteres bleiben die Raiders daher im Coliseum (Kapazität: 56.057)
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Und noch ein Team, das in der Verlosung für Los Angeles ist: Die Oakland Raiders. Die kommen allerdings nur in Frage, falls sich die Chargers gegen L.A. entscheiden. Bis auf Weiteres bleiben die Raiders daher im Coliseum (Kapazität: 56.057)
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In der AFC West bekommen es die Raiders und die Chargers unter anderem mit den Kansas City Chiefs zu tun. Deren Arrowhead Stadium ist mit seinen 76.416 Zuschauern für enorme Lautstärke und eine College-Atmosphäre berühmt
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In der AFC West bekommen es die Raiders und die Chargers unter anderem mit den Kansas City Chiefs zu tun. Deren Arrowhead Stadium ist mit seinen 76.416 Zuschauern für enorme Lautstärke und eine College-Atmosphäre berühmt
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Zum Abschluss gibt's die Heimat des amtierenden AFC-West und NFL-Champion Denver Broncos: Mile High Stadium bietet 76.125 Zuschauern Platz und seine hohe Lage in den Bergen Colorados sorgt für dünne Luft. Hier wird die 2016er Saison beginnen!
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Zum Abschluss gibt's die Heimat des amtierenden AFC-West und NFL-Champion Denver Broncos: Mile High Stadium bietet 76.125 Zuschauern Platz und seine hohe Lage in den Bergen Colorados sorgt für dünne Luft. Hier wird die 2016er Saison beginnen!
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Das fiel auf:

  • Es war offensichtlich, dass Colts-Coach Chuck Pagano alles versuchte, um den in Sachen Talent unterlegenen Gästen eine Chance zu verschaffen. Und dafür ging er volles Risiko: Wo andere Coaches ihre unerfahrenen QBs schützen, sagte er auch mal längere Pässe für Tolzien und sogar einige Runs für ihn an. Dazu der perfekt ausgeführte Fake Punt von Pat McAfee, auch eine Wildcat-Formation wurde gespielt. Bis auf einen Onside Kick war alles dabei.
  • Die Steelers setzen ihrerseits auf die klassische Taktik: "Wir stellen das Running Game kalt - soll uns doch Tolzien schlagen!" Resultat: Frank Gore kam in 15 Carries auf nur 28 Yards und hatte gerade in der Red Zone überhaupt keinen Raum. Dafür konnte Tolzien mehrere Third Downs erfolgreich überwinden. Auch wenn er ein ums andere Mal hammerharte Hits einstecken musste. Im Schlussviertel entglitt ihm das Spiel dann, bis dahin hatte er eine solide Leistung geboten.
  • Zehn Touchdowns und fast 900 Yards hatte Ben Roethlisberger in den letzten beiden Spielen gegen Indianapolis aufgelegt. Diesmal waren es deutlich weniger. Das lag vor allem daran, dass das Spiel früh entschieden schien und einige Deep Balls nicht ankamen, z.B. auf Sammie Coates (0/3). Unbeeindruckt von der Spielsituation packte Big Ben immer wieder den Homerun aus. Allerdings wurden die von der dezimierten Secondary der Colts auch mehrfach richtig gut verteidigt.
  • Adam Vinatieri verfehlte in der ersten Hälfte ein Field Goal aus 52 Yards Entfernung. Damit hat er nach seinem NFL-Rekord von 44 in Folge verwandelten Field Goals nun zweimal in Folge daneben gezielt.

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Stefan Petri

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Stefan Petri(Redaktion)

Stefan Petri, Jahrgang 1983, ist seit 2012 für SPOX.com tätig. Aufgewachsen in Hemsbach an der schönen Bergstraße, verschlug es ihn nach seinem Anglistik- und Geschichtsstudium in Heidelberg nach München. Festes Mitglied im NFL- und im NBA-Ressort, kümmert sich als Sports-Allrounder u.a. auch um Tennis, Baseball, Snooker, Wintersport, etc.

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