Freitag, 28.10.2016

NFL: Preview: Cincinnati Bengals - Washington Redskins

Am Stock über den Teich

Die Washington Redskins (4-3) treffen im letzten London-Spiel dieser NFL-Saison am Sonntag auf die Cincinnati Bengals (3-4) - und sind angeschlagen über den großen Teich geflogen. Washington geht personell auf Schlüsselpositionen am Stock, es droht nach dem zwischenzeitlichen Lauf eine weitere Pleite. Das Duell zweier alter Weggefährten spielen derweil alle Beteiligten runter. Zu sehen gibt es die Partie am Sonntag ab 14.30 Uhr live auf DAZN!

Nur wenige Stunden, nachdem sie britischen Boden betreten hatten, war bereits Training angesagt. Auf dem Gelände der London Wasps, einem alten, traditionsreichen Rugby-Verein im Westen der Stadt, gaben sich die Redskins am Freitagnachmittag die Ehre. Vereinzelte Witzeleien, vor allem aber müde Augen prägten die Runde.

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"Der Flug war schön, wir hatten bequeme Sitze", scherzte ein sichtbar müder Jay Gruden nach dem Training. Doch gleich im nächsten Satz gab Washingtons Head Coach offen zu: "Es war zugegebenermaßen nicht ganz einfach, die Jungs gleich ins Rollen zu bringen. Wir versuchen, sofort im UK-Zeit-Rhythmus zu leben. Die Jungs gehen jetzt zurück ins Hotel, sollen dann noch ihre Tapes studieren und anschließend ein schönes Abendessen genießen."

Und darüber hinaus mutmaßlich auch die eine oder andere Behandlung - denn die Redskins sind angeschlagen nach London gekommen. Einerseits mental, aufgrund der Last-Minute-Niederlage in Detroit. Andererseits aber auch physisch: Mit Tight End Jordan Reed und Cornerback Josh Norman drohen zwei absolute Säulen des Teams aufgrund von Gehirnerschütterungen auszufallen. Running Back Matt Jones ist in jedem Fall nicht mit von der Partie und so muss Washington womöglich gleich mehrere Baustellen schließen.

"Gehe auf meine Art damit um"

Für Reed ist es bereits die fünfte Gehirnerschütterung seit seiner ersten College-Saison (drei davon in der NFL), weshalb zunehmend auch öffentlich mögliche Langzeitfolgen ein Thema sind.

Seine Familie habe mit ihm darüber bereits gesprochen, erklärte Reed vergangene Woche bei ESPN, "sie machen sich immer Sorgen, weil sie meine Gesundheit über alles stellen. Aber ich muss meine Familie versorgen, deshalb muss ich tun, was ich tun muss." Ein vorzeitiger Rücktritt, wie etwa zuletzt 49ers-Linebacker Chris Borland, ist daher für Reed kein Thema: "Ich gehe damit auf meine Art und Weise um."

Ohne ihn kam zuletzt wieder jede Menge Arbeit auf Slot-Receiver Jamison Crowder zu, der für die vielen kurzen Pässe von Cousins die erste Anspielstation nach Reed ist: Noch immer 42,5 Prozent von Cousins' Passing-Yards kommen nach dem Catch zustande, eine höhere Quote als etwa bei Marcus Mariota (39,7 Prozent), Blaine Gabbert (38,9), Brock Osweiler (37,8) oder Carson Palmer (37,6).

"Haben ein gutes Gefühl"

Die gute Nachricht für Washington: Im Training am Freitag war Reed schon wieder deutlich aktiver. Beim Aufwärmen war er sichtbar der mit Abstand motivierteste Spieler auf dem Platz, in den Tight-End-Drills zog er dann auch etwa bei Blocks nicht zurück.

"Wir haben ein sehr gutes Gefühl, aber wir müssen abwarten. Er hatte heute einen guten Tag, ist auch Routes gelaufen", bestätigte Gruden nach der Einheit in London den Eindruck. "Wir werden ihn heute Abend und dann morgen nochmals durchchecken. Aber wir haben ein gutes Gefühl."

Quarterback Kirk Cousins würde es freuen, wenig später fügte er hinzu: "Wir treffen auf eine sehr talentierte Defense, mit Spielern, die seit vielen Jahren zusammenspielen. Wenn du den Run stoppen und den Quarterback unter Druck setzen kannst, hast du immer eine gute Ausgangslage in der Defense. Das wird eine große Herausforderung, aber wir glauben, dass wir dem gewachsen sind."

Duell alter Weggefährten

Einen potentiellen Norman-Ausfall aufzufangen, der Cornerback wirkte zumindest während dem öffentlichen Part der Einheit merklich teilnahmsloser als Reed, wäre derweil um ein Vielfaches schwieriger. Nach einigen Experimenten mit strenger Zone Coverage zum Saisonbeginn hat Defensive Coordinator Joe Berry seinen Ansatz umgestellt und zuletzt deutlich mehr Manndeckung gespielt. Davon profitierte auch der Pass-Rush, das Blitz-Package wurde kreativer und gefährlicher.

Normans Rolle als Nummer-1-Cornerback ist hierfür eine absolute Schlüsselposition. Als der teure Offseason-Neuzugang gegen Detroit raus musste, waren Berry und Gruden merklich weniger aggressiv. Letzterer übte sich anschließend in Selbstkritik - man hätte mehr blitzen sollen, um Detroits spätes Comeback zu verhindern. Gegen Cincinnati und A.J. Green in Topform ist Norman von extrem großer Bedeutung für die Skins-Defense.

"Wenn Josh nicht spielen kann, muss sich Bashaud Breeland steigern, genau wie die anderen Cornerbacks. Wenn wir Man Coverage spielen, haben wir bei allen unseren Cornerbacks ein gutes Gefühl. Aber wir wissen auch, wie stark A.J. ist", betonte Gruden am Freitag.

Spielt Norman tatsächlich nicht, öffnet das vielfältige Möglichkeiten im Passing Game für die Bengals - wenngleich Gruden die eine oder andere Überraschung für Quarterback Andy Dalton vorbereitet haben dürfte: Drei Jahre lang war er Daltons Offensive Coordinator in Cincy, ehe er den Posten in der Hauptstadt übernahm. "Wir haben damals einige tolle Sachen gemacht", erklärte Gruden am Mittwoch, "aber unter dem Strich ist es ein weiteres Spiel, das wir gewinnen müssen."

Sorgen in der Defense

Dalton selbst gab sich laut FOX ebenfalls eher weniger nostalgisch: "Ich denke, die Dinge haben sich verändert. Wir haben einige neue Spieler, und auch wenn natürlich noch Leute hier sind, die er kennt: Ich glaube, die Dinge haben sich so weit verändert, dass ich mir darüber keine Sorge machen muss."

Das gilt umso mehr, da Tight End Tyler Eifert am vergangenen Sonntag gegen Cleveland endlich sein Comeback gab, und nach und nach stärker in den Game Plan involviert werden dürfte.

Der Mangel an Optionen im Passing Game neben Green, der eine herausragende Saison spielt und manchmal eine Defense auch im Alleingang schlägt, war bislang infolge der Abgänge von Mohamed Sanu und Marvin Jones ein großes Problem - Eiferts Rückkehr ist ein wichtiger Schritt hin zu einer besseren Balance.

Die Stadien der NFL
Die 31 Stadien der NFL könnten unterschiedlicher kaum sein: Von großem Flair über neue Mega-Bauten bis hin zu riesigen Bildschirmen und Swimming-Pools. Los geht's gleich mit einem Klassiker: Dem altehrwürdigen Lambeau Field in Green Bay
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Hier, in der "Frozen Tundra", tragen die Packers vor bis zu 80.735 Zuschauern ihre Heimspiele aus. Eröffnet wurde das Stadion bereits 1957, zwei Renovierungen hielten es auf Stand
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Ein Mal pro Jahr zu Gast sind in Lambeau die Chicago Bears - die ihrerseits ein historisches Stadion ihre Heimat nennen. Soldier Field gibt es seit 1924, für 632 Millionen Dollar wurde es von 2001 bis 2003 renoviert. 61.500 Zuscher finden hier Platz
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Das dritte Team in der NFC North, die Detroit Lions, spielen seit 2002 im Ford Field. Rund 430 Millionen Dollar kostete das Stadion damals, bis zu 70.000 Fans können bei Football-Spielen rein. Den Zuschauer-Rekord gab es aber bei WrestleMania 23 (80.103)
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Das dritte Team in der NFC North, die Detroit Lions, spielen seit 2002 im Ford Field. Rund 430 Millionen Dollar kostete das Stadion damals, bis zu 70.000 Fans können bei Football-Spielen rein. Den Zuschauer-Rekord gab es aber bei WrestleMania 23 (80.103)
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Last but not Least: Die Minnesota Vikings. Der amtierende NFC-North-Champ musste übergangsweise vor 52.525 Zuschauern im offenen TCF Bank Stadium ran. Im Juli wird allerdings das hochmoderne, für 1,06 Milliarden Dollar gebaute, U.S. Bank Stadium fertig
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Wir bleiben im Norden, wechseln aber die Conference: Die Pittsburgh Steelers spielen seit 2001 im Heinz Field, wo sie von 68.400 Fans live angefeuert werden können. Das Stadion liegt direkt am großen Ohio River
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Die Baltimore Ravens, einer der härtesten Steelers-Rivalen der vergangenen Jahre, zelebriert seine Heimspiele im M&T Bank Stadium. Es gilt als eines der Fan- und Nutzer-freundlichsten Stadien der NFL, 71.008 Zuschauer passen hier rein
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Die Cincinnati Bengals, ihres Zeichens amtierender AFC-North-Champion, sind im Paul Brown Stadium zuhause. "The Jungle" bietet 65.535 Zuschauern Platz und wurde im August 2000 für 455 Millionen Dollar fertiggestellt
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Bis zu 67.431 Fans können sich im First-Energy-Stadium zu Cleveland die Heimspiele der Browns anschauen. Das 1999 eröffnete Stadion wurde 2014 renoviert
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Bis zu 67.431 Fans können sich im First-Energy-Stadium zu Cleveland die Heimspiele der Browns anschauen. Das 1999 eröffnete Stadion wurde 2014 renoviert
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Vom hohen Norden in den tiefsten Süden - und in die NFC South nach New Orleans. Der Superdome der Saints bietet 76.468 Zuschauern Platz - zahlreiche waren hier, als Hurricane Katrina die Stadt 2005 heimsuchte und die Menschen in den Dome flüchteten
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Kostenpunkt der 1971 erbauten Arena, die schon zahlreiche Super Bowls gesehen hat: 134 Millionen Dollar. Dazu kamen 2005 die Renovierungskosten in Höhe von 193 Millionen Dollar
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Die Tampa Bay Buccaneers um Jameis Winston und Co. empfangen die Saints jede Saison vor bis zu 65.890 Fans im Raymond James Stadium...
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...das Markenzeichen der Bucs-Heimat: Ein riesiges Piratenschiff, das hinter einer Endzone aufgebaut wurde und bei jedem Tampa-Bay-Touchdown die Kanonen donnern lässt
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Der Georgia Dome zu Atlanta hat derweil bald ausgedient: Bei seiner Eröffnung 1992 war es noch der größte Dome der Welt (Kapazität: 74.228), die Falcons ziehen allerdings 2017 in das für 1,4 Milliarden Dollar neu errichtete Mercedes-Benz Stadium um
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Der Georgia Dome zu Atlanta hat derweil bald ausgedient: Bei seiner Eröffnung 1992 war es noch der größte Dome der Welt (Kapazität: 74.228), die Falcons ziehen allerdings 2017 in das für 1,4 Milliarden Dollar neu errichtete Mercedes-Benz Stadium um
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Ein Umzug ist für die Carolina Panthers dagegen nicht in Planung, immerhin hat ihr 1996 eröffnetes Bank of America Stadium gerade eine wiederholte Renovierung hinter sich. 75.412 Zuschauer finden beim NFC-South-Champion inzwischen Platz
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Ein Umzug ist für die Carolina Panthers dagegen nicht in Planung, immerhin hat ihr 1996 eröffnetes Bank of America Stadium gerade eine wiederholte Renovierung hinter sich. 75.412 Zuschauer finden beim NFC-South-Champion inzwischen Platz
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Von der NFC South geht es in die AFC South: Auch EverBank Field, Heimat der Jacksonville Jaguars, hat einige Renovierungen hinter sich. Die letzte brachte 2013 für 63 Millionen Dollar zwei Mega-Bildschirme...
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Von der NFC South geht es in die AFC South: Auch EverBank Field, Heimat der Jacksonville Jaguars, hat einige Renovierungen hinter sich. Die letzte brachte 2013 für 63 Millionen Dollar zwei Mega-Bildschirme...
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...genau wie eine Attraktion, für welche das Stadion inzwischen berühmt ist: Seit den Umbauten hat Jacksonville mehrere Swimmingpools wie diesen in die Zuschauerränge integriert, von wo aus man das Spiel verfolgen kann
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...genau wie eine Attraktion, für welche das Stadion inzwischen berühmt ist: Seit den Umbauten hat Jacksonville mehrere Swimmingpools wie diesen in die Zuschauerränge integriert, von wo aus man das Spiel verfolgen kann
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Das Lucas Oil Stadium der Indianapolis Colts, 2008 für 720 Millionen Dollar fertig gestellt, kann zum Football bis zu 62.421 Fans aufnehmen. Hier findet unter anderem auch die Draft-Combine statt
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Das Lucas Oil Stadium der Indianapolis Colts, 2008 für 720 Millionen Dollar fertig gestellt, kann zum Football bis zu 62.421 Fans aufnehmen. Hier findet unter anderem auch die Draft-Combine statt
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Die Division-Krone in der AFC South ging in diesem Jahr an die Houston Texans, die in ihrem NRG Stadium dann auch ein Playoff-Spiel austragen durften. 71.795 Fans konnten die Partie in dem 2002 gebauten Stadion sehen
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Seit 2015 heißt das LP Field der Tennessee Titans Nissan Stadium. Hier passen noch immer 69.143 Zuschauer rein, 1999 wurde die Arena für 290 Millionen Dollar fertig gestellt
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Seit 2015 heißt das LP Field der Tennessee Titans Nissan Stadium. Hier passen noch immer 69.143 Zuschauer rein, 1999 wurde die Arena für 290 Millionen Dollar fertig gestellt
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Everything is bigger in Texas - das gilt auch für Football-Stadien: Die Dallas Cowboys zogen 2009 in ihr bombastisches AT&T Stadium um, das schon damals 1,3 Milliarden Dollar kostete. Die Rekord-Zuschauerzahl: 105.121
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...das absolute Highlight in der Mega-Arena: Der Jumbotron! Die Cowboys haben in ihrer Arena den viertgrößten HD-Video-Screen der Welt. Der deckt den Raum zwischen beiden 20-Yard-Lines ab
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Deutlich weniger modern geht es bei NFC-East-Rivale Washington zu: Die Redskins spielen seit 1997 in ihrem FedEx Field, und das vor bis zu 82.000 Zuschauern. 250,5 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Deutlich weniger modern geht es bei NFC-East-Rivale Washington zu: Die Redskins spielen seit 1997 in ihrem FedEx Field, und das vor bis zu 82.000 Zuschauern. 250,5 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Auch Cowboys-Hass-Gegner Philadelphia ist seit einer Weile nicht mehr umgezogen. Die Eagles eröffneten 2003 ihr Lincoln Financial Field, 69.176 Zuschauer passen hier rein. Die Arena kostete damals 512 Millionen Dollar
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Das nächste NFC-East-Schwergewicht kommt aus dem Big Apple: Das 2010 für 1,6 Milliarden Dollar fertig gestellte MetLife Stadion in New Jersey ist die Heimat der New York Giants sowie der New York Jets - womit wir in der AFC East angelangt wären!
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Das nächste NFC-East-Schwergewicht kommt aus dem Big Apple: Das 2010 für 1,6 Milliarden Dollar fertig gestellte MetLife Stadion in New Jersey ist die Heimat der New York Giants sowie der New York Jets - womit wir in der AFC East angelangt wären!
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Abo-Division-Sieger New England spielt im Gillette Stadium. 66.829 Fans können hier seit 2002 Tom Brady und Co. bewundern, 325 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Abo-Division-Sieger New England spielt im Gillette Stadium. 66.829 Fans können hier seit 2002 Tom Brady und Co. bewundern, 325 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Genau wie in Foxborough kann es auch in Buffalo durchaus ungemütlich werden. Die Bills spielen bereits seit 1973 im Ralph Wilson Stadium, das aktuell 71.870 Zuschauer fasst. Für 22 Millionen Dollar wurde das Stadion gebaut, als ein Umzug drohte
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Genau wie in Foxborough kann es auch in Buffalo durchaus ungemütlich werden. Die Bills spielen bereits seit 1973 im Ralph Wilson Stadium, das aktuell 71.870 Zuschauer fasst. Für 22 Millionen Dollar wurde das Stadion gebaut, als ein Umzug drohte
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Allerdings kann die AFC East wetter-technisch auch anders - in diesem Sinne: Welcome to Miami! Bis zu 65.000 Fans sehen hier seit 1987 die Dolphins, 2016 wird das Stadion allerdings nach ausgelaufenem Sponsoren-Deal einen neuen Namen erhalten
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Allerdings kann die AFC East wetter-technisch auch anders - in diesem Sinne: Welcome to Miami! Bis zu 65.000 Fans sehen hier seit 1987 die Dolphins, 2016 wird das Stadion allerdings nach ausgelaufenem Sponsoren-Deal einen neuen Namen erhalten
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Wir bleiben erstmal im schönen, warmen Wetter - und gehen in die Wüste: Mitten in Arizona steht das UFO der Arizona Cardinals...
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Wir bleiben erstmal im schönen, warmen Wetter - und gehen in die Wüste: Mitten in Arizona steht das UFO der Arizona Cardinals...
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...hier passen seit 2006 maximal 78.600 Zuschauer rein. 455 Millionen Dollar kostete die Arena, in der bereits der Pro Bowl und mehrere Super Bowls stattgefunden haben
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...hier passen seit 2006 maximal 78.600 Zuschauer rein. 455 Millionen Dollar kostete die Arena, in der bereits der Pro Bowl und mehrere Super Bowls stattgefunden haben
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Eines der berühmtesten Stadien der NFL kommt ebenfalls aus der NFC West: Die Seattle Seahawks empfangen ihre Gegner im CenturyLink Field, das maximal 72.000 Zuschauer fasst
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Eines der berühmtesten Stadien der NFL kommt ebenfalls aus der NFC West: Die Seattle Seahawks empfangen ihre Gegner im CenturyLink Field, das maximal 72.000 Zuschauer fasst
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Berühmt ist das Stadion für seine besondere Konstruktion, die Schall extrem gut reflektiert. Das führt dazu, dass die lauten Fans in Seattle gegnerischen Offenses das Leben besonders schwer machen
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Das neueste Stadion in der NFC West gehört den San Francisco 49ers: Levi's Field wurde 2014 neu eröffnet und kostete rund zwei Milliarden Dollar. Maximal 75.000 Fans haben hier Platz, Super Bowl 50 zwischen Denver und Carolina wurde hier ausgetragen
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Das neueste Stadion in der NFC West gehört den San Francisco 49ers: Levi's Field wurde 2014 neu eröffnet und kostete rund zwei Milliarden Dollar. Maximal 75.000 Fans haben hier Platz, Super Bowl 50 zwischen Denver und Carolina wurde hier ausgetragen
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Allerdings wird es schon bald ein neueres Stadion innerhalb der Division geben: Die gerade nach Los Angeles umgezogenen Rams spielen nur bis 2019 im altehrwürdigen Coliseum, dann soll die geplante Mega-Arena fertig sein
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Allerdings wird es schon bald ein neueres Stadion innerhalb der Division geben: Die gerade nach Los Angeles umgezogenen Rams spielen nur bis 2019 im altehrwürdigen Coliseum, dann soll die geplante Mega-Arena fertig sein
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Wenn die Rams dann in ihr neues Stadion umziehen, könnten die San Diego Chargers mit von der Partie sein. Vorerst bleibt das Team aber in San Diego - und seinem veralteten Qualcomm Stadium (Kapazität: 70.561)
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Wenn die Rams dann in ihr neues Stadion umziehen, könnten die San Diego Chargers mit von der Partie sein. Vorerst bleibt das Team aber in San Diego - und seinem veralteten Qualcomm Stadium (Kapazität: 70.561)
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Und noch ein Team, das in der Verlosung für Los Angeles ist: Die Oakland Raiders. Die kommen allerdings nur in Frage, falls sich die Chargers gegen L.A. entscheiden. Bis auf Weiteres bleiben die Raiders daher im Coliseum (Kapazität: 56.057)
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In der AFC West bekommen es die Raiders und die Chargers unter anderem mit den Kansas City Chiefs zu tun. Deren Arrowhead Stadium ist mit seinen 76.416 Zuschauern für enorme Lautstärke und eine College-Atmosphäre berühmt
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In der AFC West bekommen es die Raiders und die Chargers unter anderem mit den Kansas City Chiefs zu tun. Deren Arrowhead Stadium ist mit seinen 76.416 Zuschauern für enorme Lautstärke und eine College-Atmosphäre berühmt
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Zum Abschluss gibt's die Heimat des amtierenden AFC-West und NFL-Champion Denver Broncos: Mile High Stadium bietet 76.125 Zuschauern Platz und seine hohe Lage in den Bergen Colorados sorgt für dünne Luft. Hier wird die 2016er Saison beginnen!
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Zum Abschluss gibt's die Heimat des amtierenden AFC-West und NFL-Champion Denver Broncos: Mile High Stadium bietet 76.125 Zuschauern Platz und seine hohe Lage in den Bergen Colorados sorgt für dünne Luft. Hier wird die 2016er Saison beginnen!
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Tatsächliche Sorgen dürften sie sich in Cincinnati stattdessen eher um die eigene Defense machen. Die Bengals erlauben in der Run-Defense viel zu viele Yards, die Defensive Line, einst die große Stärke dieses Teams, wirkt alt und hat längst nicht mehr die große Explosivität auf allen Positionen. In der Folge kränkelt naturgemäß auch der Pass-Rush. Washingtons Offensive Line dagegen spielt stark, und ist der Hauptgrund dafür, dass die Redskins bei 4,7 Yards pro Run und 113,1 Rushing-Yards pro Spiel stehen.

Running-Back-Wechsel bei Washington

Das Problem aus Redskins-Sicht: Starting-Running-Back Matt Jones kann die Fumbles einfach nicht abstellen und war mit zwei Turnovern auch für die Pleite in Detroit am vergangenen Sonntag mitverantwortlich. In Ungnade gefallen ist er trotzdem noch nicht - und dennoch werden Redskins-Fans am Sonntag ein anderes Backfield sehen.

Jones hat sich eine Knie-Blessur zugezogen und war beim Training am Freitag nicht mit auf dem Platz, wenige Stunden danach gab es die Bestätigung: Jones wird das Duell mit den Bengals verpassen, in seiner Abwesenheit erhielten im Training die Backups Thompson und Kelley beim Walkthrough die Snaps im Backfield.

Das könnte auch in anderen Bereichen als nur im Running Game Auswirkungen haben. "Die Bengals sind schon immer ein starkes Blitzing-Team, auch wenn sie das in diesem Jahr noch nicht so oft zeigen", betonte Gruden, als er insbesondere auf Kelly angesprochen wurde. "Da wartet eine Prüfung in puncto Pass-Protection."

Cousins erklärte außerdem: "Physisch ist es keine Frage, Rob Kelley bringt alles mit. Aber es kostet Zeit, zu lernen. Ich werde ihm das Gleiche sagen wie in der Preseason vor dem Bills-Spiel: Ich bin für ihn da, wenn er Fragen hat. Das ist mir immer lieber, als einen Spielzug anzusagen und jemand weiß nicht, was er zu tun hat."

"Sie geben dir die volle Dosis"

Bengals-Coach Marvin Lewis allerdings warnte trotz alledem: "Sie geben dir die volle Dosis von allem, im Running Game und im Passing Game. Viele verschiedene Formationen, viele verschiedene Route-Kombinationen, und so weiter."

Das wird Washington allerdings auch brauchen, wenn die Redskins mit einer Bengals-Offense mithalten wollen, die nach und nach ihre volle Feuerkraft erreicht. Jeremy Hill hatte zuletzt gegen Cleveland ein herausragendes Spiel, die dabei erlittene leichte Schulterverletzung wird ihn am Sonntag nicht beeinflussen.

Eines jedenfalls scheint sicher: Mit Eifert, Green, Hill, Bernard und einem erneut starken Andy Dalton auf der einen sowie mutmaßlich Reed, Jackson, Crowder und Garcon auf der anderen Seite dürfen sich die Fans in London auf ein Feuerwerk zum Abschluss der diesjährigen London-Serie einstellen. Oder, um es mit Grudens Worten zu sagen: "Ich bin mir sicher, dass es die Fans genießen werden."

Week 8 im kompletten Überblick

Für SPOX in London: Adrian Franke

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Adrian Franke(Redaktion)

Adrian Franke, Jahrgang 1989, ist seit 2013 bei SPOX.com tätig. Nach dem Abitur 2007 in Mannheim sammelte er erste Praxiserfahrungen im Printjournalismus. Anschließend war er 2010 bereits für einige Monate als Praktikant bei SPOX und kehrte 2013 parallel zu seinem Geschichts- und Anglistikstudium in Heidelberg zurück. Seit Herbst 2015 ist sein Kernressort die NFL.

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