Freitag, 19.02.2016

Die Fehlersuche in New Orleans

Schon wieder ins Ungewisse?

Die New Orleans Saints haben zum zweiten Mal in Folge eine enttäuschende Saison hinter sich: Während Division-Rivale Carolina in den Super Bowl einzog, tritt New Orleans offenbar auf der Stelle. Doch der Schein trügt: Die Vorjahres-Veränderungen könnten jetzt fruchten, entsprechend optimistisch bleibt Quarterback Drew Brees. Das Geld-Problem bleibt allerdings bestehen.

Die Fans der New Orleans Saints blicken erneut auf eine ungewisse Saison
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Die Fans der New Orleans Saints blicken erneut auf eine ungewisse Saison

Es war der große Schocker: Vor fast exakt einem Jahr sorgten die Saints und die Seattle Seahawks für die Free-Agency-Sensation, als New Orleans Tight End Jimmy Graham für Center Max Unger an die Hawks abgab. Die Schlussfolgerung schien offensichtlich - die Saints wollten Druck von den Schultern von Quarterback Drew Brees nehmen, und stattdessen das eigene Running Game verstärken.

Doch schon damals reagierte man im Big Easy allergisch, wenn das Wort "Neuaufbau" fiel. Geschäftsführer Mickey Loomis etwa betonte: "Ich würde nicht sagen, dass das der richtige Ausdruck ist. Natürlich war unsere 7-9-Bilanz nicht gut genug und wir müssen uns verbessern. Aber wir haben viele gute Spieler, die auch schon in der vergangenen Saison in unserem Team waren."

Die anvisierte Umstellung funktionierte allerdings nicht wie erhofft. New Orleans verzeichnete bei 24,8 Runs pro Spiel lediglich 3,8 Yards pro Run - eine Statistik, mit der die Saints unter anderem hinter Denver, Jacksonville, Cleveland und den 49ers landeten. Am Ende stand die zweite 7-9-Saison in Folge, sowie jede Menge Fragezeichen. Und auch das ungeliebte Unwort macht dieser Tage schon wieder die Runde.

Wenn das Geld knapp wird

So sprachen nicht wenige vom nächsten anstehenden Neuaufbau, als Anfang Februar der vierfache All-Pro-Guard Jahri Evans entlassen wurde. "Die Saints kamen im zweiten Jahr in Folge auf uns zu und wollten eine Gehaltskürzung durchsetzen. Dem wollten wir aber nicht noch einmal zustimmen", berichtete Evans' Berater Jerrod Colton später. Der Hintergrund ist klar: Die Saints haben massive Cap-Probleme und könnten dadurch zu einer Art Umbruch gezwungen werden.

Neben Evans wird unter anderem auch Cornerback Brandon Browner gehen müssen, New Orleans plagen in der kommenden Saison die Geister der Vergangenheit. Junior Galette, der, kurz nachdem er einen Mega-Vertrag erhalten hatte, wegen seiner Ausraster abseits des Feldes entlassen wurde, Evans, David Hawthorne und Co. hinterlassen Dead Money in Höhe von knapp 25 Millionen Dollar - Geld, das die Saints nicht in neue Spieler stecken können. Es ist der klare Liga-Höchstwert in dieser Kategorie.

Die Offseason im Überblick: Der ganz normale Wahnsinn

Rechnet man dazu die 30 Millionen Dollar (!), mit denen der Vertrag von Brees den Cap 2016 Stand jetzt belastet, ist schon etwa ein Drittel des für Spielergehälter zur Verfügung stehenden Geldes verplant. Mit nur einem Spieler, der aktuell tatsächlich im Kader steht. Die Problemsuche in Louisiana führt daher folgerichtig schnell zu einer ganzen Reihe von schlechten Free-Agency- und Offseason-Entscheidungen.

Die besseren Hälften der Football-Stars
Die WAGs - Wives and Girlfriends - der NFL-Stars. Natürlich muss man da mit Gisele Bündchen beginnen. Das brasilianische Supermodel ist mit Tom Brady verheiratet - und so erfolgreich, dass sie im Laufe ihrer Karriere wohl mehr verdient hat als er
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Ebenfalls ein Hingucker: Ciara, die Freundin von Seahawks-Quarterback Russell Wilson. Die RnB-Sängerin und Wilson machten kürzlich Schlagzeilen, weil sie erklärten, vor der Ehe auf Sex zu verzichten
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Aaron Rodgers, Quarterback der Green Bay Packers, ist mit Hollywood-Starlet Olivia Munn zusammen. Munn spielt unter anderem in "Newsroom", "Magic Mike" und im kommenden X-Men-Streifen mit
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Katherine Webb ist die Frau von Bengals-Backup-QB AJ McCarron. Der Stern der Miss Alabama 2012 ging auf, als sie beim College-Endspiel 2013 von den Kameras prominent eingefangen wurde
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Christian Ponder, Quarterback in Oakland, ist mit Samantha Ponder verheiratet. "Sam" sieht nicht nur gut aus, sondern ist seit Jahren mit derm ESPN-Mikrofon in der Hand unterwegs
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Quarterback Jay Cutler von den Bears ist seit einigen Jahren mit Kristin Cavallari verheiratet. Schauspielerin und Model, bekannt aus "Laguna Beach" und "The Hills" - aber auch "Party Animals 3"
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Wide Receiver Eric Decker ist mit Jessie James verheiratet. Die Country-Pop-Sängerin drückte ihrem Göttergatten prompt eine Reality-TV-Serie aufs Auge
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Robert Griffin III von den Washington Redskins ist mit seiner Jugendliebe Becky verheiratet. Sie lernten sich in Baylor kennen und haben mittlerweile eine Tochter
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Receiver David Nelson von den Pittsburgh Steelers lebt den amerikanischen Traum: Er ist mit Kelsi Reich zusammen, einer Cheerleaderin von den Dallas Cowboys
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Matt Ryan, Quarterback von den Atlanta Falcons, hat seine Frau Sarah im Fitnessraum des Boston College kennengelernt. Sie arbeitet mittlerweile für Atlantas WNBA-Team, die "Atlanta Dream"
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Wir präsentieren Candice Crawford, Frau von Cowboys-QB Tony Romo. Die frühere Reporterin und Beauty-Queen hat mit ihm mittlerweile zwei Kinder
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Eli Manning hat mit seiner Frau Abby mittlerweile drei Kinder. Die Frau des Giants-QBs engagiert sich obendrein auch noch für eine Menge wohltätiger Zwecke
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Jimmy Clausen ist zwar nur Cutlers Ersatzmann bei den Bears, aber dafür die Nummer eins bei Beachvolleyballerin Jessica Gysin
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Und zum Abschluss noch ein Bademodenmodel: Ariel Meredith, mehrmals vertreten in der "Sports Illustrated Swimsuit Edition" ist mit Giants-Receiver Hakeem Nicks zusammen
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Galette einen derart hoch dotierten Kontrakt zu geben war ein enormer Fehler, die FA-Neuzugänge Hawthorne, Browner, C.J. Spiller und Jairus Byrd wurden den Erwartungen und großzügigen Verträgen (bislang) nicht gerecht. Spiller sollte in der vergangenen Saison ein neuer Darren Sproles werden, nur 34 Receptions für 239 Yards standen am Ende auf seinem Konto. Browner sollte der Secondary mit seiner Erfahrung weiterhelfen. Das Ergebnis? Die meisten individuellen Strafen innerhalb einer Saison in der Geschichte der NFL (21).

Eine historisch schlechte Defense

Browner war so ein Teil des Problems in einer einzigen Baustelle: Die Saints hatten in der Vorsaison, trotz einiger hoher Investitionen auf dieser Seite des Balls, eine historisch schlechte Defense: 45 Touchdown-Pässe ließ New Orleans zu, ein neuer NFL-Rekord, insgesamt kassierte kein Team mehr Punkte als die Saints (29,8 pro Spiel) oder ließ auch nur ansatzweise so viele Yards pro gegnerischem Play zu (6,6).

Folgerichtig musste Defensive Coordinator Rob Ryan schon im Laufe der Saison gehen, Ex-Raiders-Coach Dennis Allen übernahm die Defense. Auch hier setzte sich eine Entwicklung fort, die langfristigen Erfolg äußerst schwierig macht.

Mit Gary Gibbs (zu passives Play-Calling), Gregg Williams (musste im Zuge des Bountygate-Skandals gehen), Steve Spagnuolo (Defense ließ 7.042 Yards zu - die meisten in der NFL-Geschichte) und schließlich Ryan, dessen Defense innerhalb eines Jahres von einer Top-Einheit bis ans Ligaende durchgereicht wurde, hatten die Saints in den vergangenen neun Jahren unter Head Coach Sean Payton vier Defensive Coordinator. Abgesehen von Williams ließ die sportliche Rendite arg zu wünschen übrig. Bei all seinen Fähigkeiten in der Offense bereitet die Defensive Payton offensichtlich Probleme.

Probleme, wohin man schaut

Die schlechten Auftritte lassen sich gerade in der vergangenen Saison auch schematisch erklären. So ließ New Orleans etwa vor allem in der ersten Saisonhälfte häufig einfache, kurze Completions zu (111/138, 1.035 Yards bei kurzen Pässen in Richtung Seitenlinie), häufig gingen diese Pässe auf das Konto der Linebacker. Der Pass-Rush (nur 31 Sacks) war ohne Galette zahnlos, Blitze waren ein enormes Risiko - denn abgesehen von Delvin Breaux machte auch die Secondary wenig Hoffnung.

Das NFL-Grundlagen-Archiv: Offense, Defense und mehr erklärt

Die Entlassung von Evans zeigt: New Orleans macht auch vor großen Namen keinen Halt, wenn die Zahlen nicht (mehr) mit der Leistung übereinstimmen. Somit dürfte das Team auch noch mit entsprechenden Forderungen zur Gehaltsreduzierung auf Spiller, Byrd, Thomas Morstead oder Marques Colston zukommen. Cameron Jordan hat einer Umstrukturierung bereits zugestimmt, und auch mit Brees wird zu reden sein.

"Drew bleibt unser Quarterback"

"Ich weiß das: Drew bleibt unser Quarterback. Wir werden einen Weg finden, wie wir den Vertrag hinbekommen, egal ob er gleich bleibt oder verändert wird", kündigte Loomis bereits an. Auch wenn Brees inzwischen 37 Jahre alt ist und sich die Trade-Gerüchte häuften: Es gibt aus Saints-Sicht keinen Grund, den Franchise-Quarterback abzugeben. Brees spielte trotz einiger Verletzungsprobleme eine gute Saison, knackte als vierter Spieler die 60.000 Passing-Yard-Marke und hat mit der zehnten Saison in Folge mit wenigstens 4.000 Yards den eigenen Rekord ausgebaut.

Da Brees in sein letztes Vertragsjahr geht, wäre eine Verlängerung mit einer Umstrukturierung die nahe liegende Option, um Brees' astronomische Cap-Nummer für die kommende Saison (30 Millionen Dollar Cap Hit, 19,75 Millionen davon Basis-Gehalt) nach unten zu schrauben. Der Quarterback verriet allerdings beim Super Bowl: "Sollten hier Gespräche geplant sein, dann haben sie zumindest bisher noch nicht stattgefunden." Und trotzdem: Es gibt Hoffnung im Big Easy.

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What are those!? Cam Newton kommt zum Aufwärmen in goldenen MVP-Schuhe raus - den entsprechenden MVP-Titel hatte er am Abend vor dem Super Bowl erhalten
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Hoher Besuch natürlich auch von der NBA-Konkurrenz: Stephen Curry, glühender Panthers-Fan und dicker Kumpel, gab sich die Ehre
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Und dann durfte Curry auch noch die Werbetrommel für sein Lieblingsteam rühren. Getreu deren Motto: Keep pounding
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Die Fans ließen ihrer Kreativität derweil natürlich wieder freien Lauf. Da wird schon einmal eine Broncos-Ratte (?) verspeist!
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Es geht auch still und andächtig: Teddy Williams bereitet sich so auf das Spiel vor
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Lady Gaga überraschte im relativ normalen Outfit - sieht man mal von den Wimpern ab - und ließ sich bei der Nationalhymne knapp über 2:20 Minuten Zeit für die Hymne...
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...woran sie aber nicht allein die Schuld trägt. Die allseits beliebten Blue Angels ließen bei ihrem Flyover nämlich auf sich warten
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Aber zum Sportlichen: Peyton Manning (vielleicht in seinem letzten Spiel?) bekam zu Beginn den Ball und führte die Broncos zum ersten Score des Jubiläums-Super-Bowls
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Hat ihn schon! Andre Caldwell behält hier die Überhand gegen Tre Boston und sichert den Ball an der Seitenlinie
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Heiß! Jerricho Cotchery jongliert den Pass erstmal - und fing ihn anschließend nach Ansicht der Referees doch nicht. Eine Entscheidung, über die diskutiert werden durfte
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Für MVP Newton ging es indes nicht gut los. Pass Rusher Von Miller forcierte einen Fumble...
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...den Malik Jackson in die Endzone trug. Der erste Touchdown seiner Karriere und der erste dieses Super Bowls! Plötzlich stand es 10:0 für Denver
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Fozzy Whittaker hatte viele Freunde in der Defense der Broncos - und die suchten Körperkontakt. Denvers hochgelobte Defense wurde ihrem Ruf schon früh gerecht
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Flieeeg! Jonathan Stewart sorgte athletisch für den ersten Touchdown der Panthers. Carolina verkürzte so auf 7:10
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Aber immer wenn es bei Carolina gerade lief, gaben sie den Ball wieder her. Cornerback Chris Harris Jr. verursachte den zweiten Fumble der Panthers - und freute sich einen Wolf
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Bronco Jordan Norwood schnappte sich mal eben den Rekord für den längsten Punt Return (65 Yards) in einem Super Bowl. Unter gütiger Mithilfe der Panthers, die einfach nur zuschauten
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Auf der anderen Seite griff sich Kony Ealy einen Manning-Pass - gute Hände vom 257-Pfund-Lineman. Bzw. "gute Hand" - die Interception schnappte er nämlich einhändig!
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Halbzeit! 13:7 Denver. In der Pause sollten dann Chris Martin und Coldplay die Bühne rocken. Es ging richtig bunt zu!
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Mit Bruno Mars und Co. wurde es dann auch zu einer Show, die diesem Namen gerecht wird. Der "Upton Funk"-Sänger brachte Leben in die Bude
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Beyonce erschien als Dritte im Bunde und brannte das größte Feuerwerk der Halbzeit ab - Werbung für ihre neue Single und die Welttournee 2016 inklusive
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Queen Bey und ihre Mädels sorgten für die Unterhaltung fürs Auge - Ehemann Jay Z ließ sich aber nicht blicken
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Die drei Protagonisten gaben zum Schluss noch gemeinsam ein Ständchen
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Am Ende der Halbzeit stand eine Jubiläums-Halftime-Show, von der einige vielleicht mehr erwartet hatten - aber schön bunt und blumig war sie allemal. San Francisco steht ja auch für "Flower Power"
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Nach der Pause wollten die Panthers aufholen - aber: No good! Die Broncos-Defense durfte ein verfehltes Field Goal von Graham Gano feiern
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Egal! Philly Brown schnappte hier gegen Double Coverage für 42 Yards zu und hielt einen Drive zumindest kurz am Leben
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Peyton Manning musste derweil vor allem von Kony Ealy immer wieder einstecken - der verbuchte am Ende drei Sacks, einen Fumble und die Interception. Ganz stark!
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Als Ealy den zweiten Manning-Turnover verursachte, sahen viele das Spiel kippen - aber die Panthers konnten nur auf 10:16 verkürzen
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T.J. Ward holte sich kurz vor Schluss den nächsten Newton-Fumble und machte damit quasi den Sack zu
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Aber wer verursachte den Fumble? Na klar, Vonnie B'Vsean - kurz Von - Miller. Die Nummer 58 war einfach zu flink für die Offensive Line aus Carolina
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C.J. Anderson machte dann den Sack zu - sein Touchdown zum 22:10 wenige Minuten vor dem Ende war die Entscheidung. Per Two-Point-Conversion stellte Manning dann auf 24:10 - Ball Game!
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Ein Sinnbild des gebrauchten Abends: Cam Newton wird von zwei Broncos gejagt. Gleich 13 Hits musste "Superman" einstecken
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Sieg! Denver schlägt Carolina 24:10. Da darf die Gatorade-Dusche für den Head Coach Gary Kubiak natürlich nicht fehlen
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Sieg! Denver schlägt Carolina 24:10. Da darf die Gatorade-Dusche für den Head Coach Gary Kubiak natürlich nicht fehlen
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One last Rodeo? Einen würdigeren Abgang hätte man sich für Peyton Manning nicht vorstellen können...
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...aber auch Cam wird noch nicht erfahren haben, ob es wirklich der letzte Ritt war. Peyton hielt sich bedeckt
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...aber auch Cam wird noch nicht erfahren haben, ob es wirklich der letzte Ritt war. Peyton hielt sich bedeckt
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John Elway präsentierte die Vince Lombardi Trophy: "This is for Pat", rief er. Der langjährige Broncos-Owner Pat Bowlen leidet an Alzheimer und musste die Leitung des Teams aus der Hand geben
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John Elway präsentierte die Vince Lombardi Trophy: "This is for Pat", rief er. Der langjährige Broncos-Owner Pat Bowlen leidet an Alzheimer und musste die Leitung des Teams aus der Hand geben
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Von Miller wird wie erwartet zum MVP gekürt. Mit 2,5 Sacks und zwei Forced Fumbles führte er die Defensive der Broncos an
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Von Miller wird wie erwartet zum MVP gekürt. Mit 2,5 Sacks und zwei Forced Fumbles führte er die Defensive der Broncos an
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Für Peyton Manning endet damit seine statistisch schwächste Saison mit seinem zweiten Titel - es ist manchmal eben doch ein komischer Sport
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Für Peyton Manning endet damit seine statistisch schwächste Saison mit seinem zweiten Titel - es ist manchmal eben doch ein komischer Sport
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Cam Newton dagegen kann sich für seine MVP-Saison unterm Strich weniger kaufen als gedacht. Kopf hoch, Cam - wir sehen dich sicher irgendwann wieder im Super Bowl!
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Cam Newton dagegen kann sich für seine MVP-Saison unterm Strich weniger kaufen als gedacht. Kopf hoch, Cam - wir sehen dich sicher irgendwann wieder im Super Bowl!
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Mehr Herz, mehr Einsatz, mehr Zeit

Schon dieser Tage kann man rund um New Orleans eine positive Aufbruchstimmung vernehmen. Das Saison-Fazit von Payton ließ bereits tief blicken: "Es war nicht eine spezifische Sache, es war eine Summe mehrerer Dinge. Das passiert mit Spielern, genau wie mit Coaches und sonstigen Mitarbeiten. An irgendeinem Punkt haben sie ihre Karriere bereits beendet, ohne es zu verkünden. Das ist die menschliche Natur."

Übersetzung: Der Einsatz hat längst nicht immer gepasst und die Kultur sowie die Mentalität innerhalb des Teams müssen dringend verändert werden. Eine Erkenntnis, die zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr bereits regierte - kurioserweise könnte genau das jetzt den Unterschied ausmachen. Die damals durchgeführten Veränderungen im Playbook genau wie hinter den Kulissen sind jetzt etabliert, Dennis Allen und Scouting-Boss Jeff Ireland, beide vor einem Jahr verpflichtet, haben Zeit, um die Offseason vernünftig vorzubereiten.

Der Saison-Abschluss-Hangover: Von Magie, Nussknackern und Fakes

Neue Gesichter gibt es so eher auf den Assistenztrainer-Posten, wo etwa gezielt die Probleme in der Offensive Line angegangen wurden: O-Line-Coach Bret Ingalls musste nach sechs Jahren gehen und wird durch Dan Roushar ersetzt. "Bret und ich haben schon echt lange zusammen gearbeitet, das geht ja bis ins College zurück. Ich glaube aber, Dan gibt uns ein gewisses neues Element", begründete Payton seine Entscheidung. Darüber hinaus bringen die neu- beziehungsweise zurückgeholten Ex-Head-Coaches Joe Lombardi und Dan Campbell Erfahrung mit in die jeweiligen Positionsgruppen.

Brees: "Sind nah dran"

Von einem Neuaufbau wollen sie daher auch in diesem Jahr in New Orleans nichts wissen. "Ich habe das Gefühl, dass sich unser Fenster öffnet", stellte Brees vielmehr klar: "Wir sind sehr nah dran. Über die vergangenen beiden Jahre waren wir in manchen Bereichen jung und unerfahren. Das soll keine Entschuldigung sein, ich glaube einfach, dass wir nah dran waren und es noch nicht gereicht hat. Aber wir haben uns gesteigert und ich freue mich über die jungen, talentierten Spieler sowie über die Typen, die wir haben."

Und tatsächlich: In Breaux, Willie Snead, Brandin Cooks, Terron Armstead oder auch Andrus Peat hat New Orleans einige junge Spieler, die zu den Säulen der Zukunft werden können. Die Saints kommen dem Ziel des vor einem Jahr eingeleiteten Umschwungs, auch was den Charakter des Teams angeht, näher. Und so fügte Brees hinzu: "Mir ist egal, was die Leute sagen. Niemand, der das von außerhalb bewertet, weiß, wovon er redet. Ich glaube, wir kommen unserer Chance näher, auf den Titel zu schielen."

Die New Orleans Saints im Überblick

Adrian Franke

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Adrian Franke(Redaktion)

Adrian Franke, Jahrgang 1989, ist seit 2013 bei SPOX.com tätig. Nach dem Abitur 2007 in Mannheim sammelte er erste Praxiserfahrungen im Printjournalismus. Anschließend war er 2010 bereits für einige Monate als Praktikant bei SPOX und kehrte 2013 parallel zu seinem Geschichts- und Anglistikstudium in Heidelberg zurück. Seit Herbst 2015 ist sein Kernressort die NFL.

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