Montag, 25.11.2013

NFL Week 12: Roundup

Runde 14 geht an Brady

Das 14. Aufeinandertreffen der Super-Quarterbacks geht nach einem dramatischen Spiel an Tom Brady. San Diego gelingt in Kansas City die Last-Minute-Überraschung, Baltimore und Pittsburgh melden sich im Playoff-Rennen zurück, während Quarterback Matt Flynn am Bilderbuch-Comeback für Green Bay knapp vorbei schrammte. Die Lions leisteten sich gegen Tampa Bay zu viele Turnover und wurden bestraft, Houstons Negativ-Serie geht indes weiter. Arizona hat seine Playoff-Ambitionen mit einem klaren Sieg über Indianapolis untermauert, in Oakland gelang Tennessee ein wichtiger Auswärtssieg. Dallas musste bei den Giants nach klarer Führung ein Comeback befürchten, Tony Romo behielt am Ende aber die Nerven.

Im 14. Aufeinandertreffen behielt Tom Brady gegenüber Peyton Manning die Überhand
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Im 14. Aufeinandertreffen behielt Tom Brady gegenüber Peyton Manning die Überhand

Kansas City Chiefs (9-2) - San Diego Chargers (5-6) 38:41 (7:3, 7:7, 14:14, 10:17) BOXSCORE

Unfassbares Spiel in Kansas City: Die bis vor zwei Wochen ungeschlagenen Chiefs verloren zum zweiten Mal in Folge gegen einen Division-Rivalen, Chargers-QB Philip Rivers lieferte gegen die starke Chiefs-Defense 392 Yards, drei Touchdowns und blieb ohne Turnover. Anteil daran hatte auch das Verletzungspech: Die Chiefs-Pass-Rusher Tamba Hali und Justin Houston mussten verletzt raus, der erste Chiefs-Sack gelang erst kurz vor Schluss.

Dieser schien aber entscheidend: 30 Sekunden vor Ende warf er die Chargers zurück, doch Rivers ließ sich davon nicht beeindrucken und warf aus 26 Yards den Game-Winning-TD zu Seyi Ajirotutu. Davor hatte die Führung regelmäßig gewechselt. Chiefs-QB Alex Smith schreckte nach Kritik unter der Woche auch vor langen Pässen nicht zurück, Donny Avery, Jamaal Charles und Dwayne Bowe sorgten für die Touchdowns der Hausherren.

Doch San Diego blieb seinerseits im Spiel, vor allem durch Danny Woodhead, der für zwei Touchdowns verantwortlich war. Ein 60-Yard-TD-Pass zu Ladarius Green kurz vor Ende tat sein Übriges. Darüber hinaus verzeichnete die Chargers-Defense mit einer Interception den einzigen Turnover des Spiels und überraschenderweise war es ein Sack der Gäste, der das Spiel beim letzten Versuch der Chiefs beendete.

Green Bay Packers (5-5-1) - Minnesota Vikings (2-8-1) 26:26 OT (7:3, 0:10, 0:7, 16:3, 3:3) BOXSCORE

Beinahe hätte Quarterback Matt Flynn bei seiner Rückkehr nach Green Bay ein Bilderbuch-Comeback gefeiert. Mitte des dritten Viertels ersetzte Flynn Scott Tolzien, warf für 218 Yards und einen Touchdown und führte die Packers mit 19 Punkten in die Overtime.

Hier war der Rückkehrer erneut zur Stelle und brachte sein Team mit einem 34-Yard-Pass zu Jarrett Boykin zum Field Goal, aber die Vikings konnten ausgleichen und mehrere Punts auf beiden Seiten besiegelten das Unentschieden.

Zuvor hatte Scolzien einen Rushing-TD geliefert, allerdings nur sieben Pässe an die Mitspieler gebracht (98 Yards). Die Vikings dagegen verließen sich auf Adrian Peterson, dem bei 32 Versuchen 146 Yards sowie ein Touchdown gelangen. Flynns Rückkehr elektrisierte Lambeau Field, Eddie Lacy sowie Boykin brachten Green Bay zurück, am Ende verpassten die Packers aber knapp das vollständige Comeback.

Detroit Lions (6-5) - Tampa Bay Buccaneers (3-8) 21:24 (0:3, 14:14, 7:0, 0:7) BOXSCORE

Gegen Tampa Bay leistete sich Detroit am Ende schlicht zu viele Turnover und erlaubte den Bucs so den dritten Sieg in Folge. Lions-QB Matthew Stafford warf gleich vier Interceptions, darunter einen Pick Six. Außerdem fumbelte Receiver Kris Durham im Schlussviertel, ein Pick von Stafford beim Schlussdrive beendete das Spiel.

Auf der anderen Seite lieferte Bucs-QB Mike Glennon ein fast fehlerfreies Spiel. Der Rookie warf für 247 Yards und zwei Touchdowns, darunter ein 85-Yarder zu Tiquan Underwood im letzten Abschnitt. Trotz der Fehler war Detroit nach Touchdowns von Nate Burleson, der sein Comeback gab, sowie Joseph Fauria und Brandon Pettigrew bis in die Schlusssekunden im Spiel.

Tampa verpasste es nämlich im letzten Viertel für die Vorentscheidung zu sorgen, als zwei FG-Versuche nach Detroit-Turnovern daneben gingen. Staffords vierte Interception, als der Ball Calvin Johnson aus der Hand sprang, beendete die Partie aber eine Minute vor dem Ende.

Houston Texans (2-9) - Jacksonville Jaguars (2-9) 6:13 (0:7, 3:3, 3:0, 0:3) BOXSCORE

Super Bowl XLVII: Heiß, Heißer, Beyonce!
Was darf bei keinem Super Bowl fehlen? Natürlich die Halftime-Show! In diesem Jahr durfte Beyonce ran - zur Freude der männlichen Zuschauer
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Unter anderem bekamen die Zuschauer im Superdome eine Wiedervereinigung von Destiny's Child zu sehen. In diesem Sinne: Drei Engel für Charlie
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"Pyro-Technik ist kein Verbrechen!" Beim Super Bowl stimmt das sogar. Da brennt auch schon mal eine riesengroße Frau
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Wo der Super Bowl ist, ist der typische amerikanische Patriotismus natürlich nicht weit
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Die historische Niederlagen-Serie der Texans geht weiter. Gegen Jacksonville verlor Houston sein neuntes Spiel in Folge und baut den Franchise-Negativ-Rekord weiter aus. Den einzigen Touchdown lieferten die Jaguars dabei schon mit dem ersten Drive, Maurice Jones-Drew drückte den Ball aus einem Yard über die Linie.

Insgesamt schaffte es Jacksonville, seine schwache Rushing-Offense ausgerechnet bei der eigentlich zuverlässigen Defense der Texans ins Rollen zu bringen. Insgesamt liefen die Jags für 118 Yards, im zweiten Durchgang gelangen beiden Teams nur noch Field Goals und so stand die Heim-Pleite für Houston.

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Adrian Bohrdt/SPOX

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