NBA-Schlaglichter

Schröder erhält Denkzettel

Von SPOX
Sonntag, 13.03.2016 | 07:31 Uhr
Dennis Schröder (l.) wurde gegen die Grizzlies schon früh vom Feld genommen
© getty
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Dennis Schröder wird nach nur drei Minuten und zwei Ballverlusten von seinem Coach aus dem Spiel genommen und darf danach nicht mehr ran. Die Warriors kommen gegen die starken Suns gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon, weil sie Stephen Curry haben, und die Heat liefern sich einen packenden Overtime-Krimi mit den Raptors.

Charlotte Hornets (36-28) - Houston Rockets (33-32) 125:109 (BOXSCORE)

Nicht die Warriors oder die Spurs, die Cavaliers schon einmal gar nicht, sondern die Charlotte Hornets sind das heißeste Team der Liga. Im Heimspiel gegen Houston baute das Team von Steve Clifford seine Siegesserie auf sieben Spiele in Folge aus. Eine längere Serie kann momentan kein anderes Team in der Association vorweisen.

Dabei profitierten die Hornets dieses Mal von einem schlecht aufgelegten James Harden. Der Shooting Guard sammelte zwar mit 12 Punkten und 10 Assists ein Double-Double, verwandelte aber lediglich 2 seiner 14 Wurfversuche und war einer der Hauptschuldigen dafür, dass die Rockets lediglich 19,2 Prozent ihrer Dreier trafen. So brachten auch die 16 Punkte und 13 Rebounds von Dwight Howard nichts.

Sowieso sah Houston Backcourt gegen die Hornets-Guards gar nicht gut aus. Im Duell zweier Team, die beide ein Back-To-Back-Game bestritten, wirkte Charlotte wesentlich frischer. Das drückte sich vor allem an Kemba Walker aus, der mit 26 Punkten (11/16 FG) sein schwächeres Spiel am gestrigen Abend vergessen ließ.

Walker wurde sowohl von der Bank unterstützt, wo Jeremy Lin (16 Punkte, 4/9 FG) und Al Jefferson (10 Punkte, 10 Rebounds) auffällig agierten, wie auch von den Startern, wobei hier vor allem Marvin Williams (25 Punkte, 9/16 FG) und Nicolas Batum (14 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists) herausstachen. So kamen die Hornets schließlich dank Houstons äußerst dezenter Defense auch zu einer Trefferquote weit über 50 Prozent.

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Philadelphia 76ers (9-57) - Detroit Pistons (34-32) 111:125 (BOXSCORE)

Mit großem Optimismus gingen die Sixers wohl nicht ins Duell mit Detroit. Dem sowieso schon nicht gerade üppig besetzten Kader brachen in den letzten Spielen mit Jahlil Okafor und Robert Covington auch noch die vielleicht wichtigsten Spieler weg. Die Aussichten auf einen Erfolg gegen die Pistons waren also nicht gerade riesig.

Dennoch legte sich Philly in der ersten Hälfte richtig ins Zeug und führte zur Halbzeit sogar mit fünf Punkten Vorsprung. Dann allerdings schalteten die Pistons einen Gang höher und brachten die Sixers relativ schnell deutlich hinter sich. Die Pistons trafen die Hälfte ihrer Dreier und mehr als 50 Prozent aus dem Feld.

Während bei Philly vor allem Isaiah Canaan (22 Punkte, 4/5 Dreier) und Carl Landry (18 Punkte, 7/13 FG) positiv auffielen, punkteten bei den Pistons alle Starter zweistellig, wobei Reggie Jackson mit 24 Punkten und 10 Assists sowie Tobias Harris (21 Punkte, 8/12 FG) und Kentavious Caldwell-Pope (23 Punkte) am erfolgreichsten waren. Andre Drummond kam mit 19 Punkten und 15 Rebounds auf sein übliches Double-Double.

Pistons-Coach Stan van Gundy war jedoch trotz des Sieges mächtig angefressen und meinte: "Wir waren nicht gut. Unsere Turnover waren schrecklich und wir haben nicht gut verteidigt. Gegen gute Teams wird das sehr schwierig."

Toronto Raptors (44-20) - Miami Heat (38-28) 112:104 OT (BOXSCORE)

DeMar DeRozan scheint ein kleiner Perfektionist zu sein. Anders sind seine Worte nach dem Spiel gegen Miami wohl nicht zu verstehen. Der Shooting Guard hatte sein Team gerade beinahe im Alleingang mit einem Saisonbestwert von 38 Punkten (13/26 FG), 10 Rebounds und 7 Assists zum überragenden Overtime-Erfolg gegen die Heat geführt, meinte im Anschluss aber nur: "Ich bin nicht ganz zufrieden, ich habe 3 meiner 15 Freiwürfe verfehlt."

Es war nur ein äußerst kleiner Wermutstropfen auf eine ansonsten bärenstarke Leistung des Raptors-Stars, der den eher durchwachsenen Auftritt seines Backcourt-Kollegens Kyle Lowry auffangen musste. Der Point Guard traf zwar all seine Freiwürfe, dafür aber auch nur 4 von 16 Feldwürfen und kam so lediglich auf 16 Punkte.

Lowry war in einem sehr umkämpften Spiel allerdings nicht der einzige, der mit seinem Wurf zu kämpfen hatte. Die Heat trafen über das gesamte Spiel lediglich 37,8 Prozent ihrer Feldwürfe. Dank eines grandiosen Dreiers von Luol Deng (20 Punkte, 7/18 FG) 3,1 Sekunden vor dem Ende rettete sich Miami nach einer Aufholjagd in der zweiten Hälfte aber noch in die Verlängerung.

Dort ging der dünnen Heat-Rotation im Back-to-Back-Game allerdings die Puste aus, weswegen Toronto um den starken Jonas Valanciunas (20 Punkte, 10 Rebounds) letztendlich relativ ungefährdet gewann, auch wenn Miamis Neuzugang Joe Johnson mit 28 Punkten (11/21 FG) ebenfalls ein sehr gutes Spiel mache.

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Atlanta Hawks (37-29) - Memphis Grizzlies (39-27) 95:83 (BOXSCORE)

Irgendwann kann auch der größte Kampfgeist nichts mehr ausrichten. Die arg dezimierten Grizzlies hatten zuletzt in einigen Spielen für Furore gesorgt, im Back-to-Back-Spiel wurde allerdings deutlich, dass Memphis momentan auf dem Zahnfleisch geht. So trafen die Grizzlies ohne Conley, Randolph, Gasol und Co lediglich 34,7 Prozent ihrer Feldwürfe und konnten nur ein Viertel lang mit den Hawks mithalten.

Nur ein Viertel lang stand auch Dennis Schröder auf dem Parkett. Um genauer zu sein: Lediglich drei Minuten im ersten Viertel sah der deutsche Spielmacher. In diesen vergab er zwei Würfe aus dem Feld und leistete sich zwei unnötige Turnover, weswegen er von Head Coach Mike Budenholzer prompt ausgewechselt wurde und bis zum Ende des Spiels auf der Bank schmorte. Ein klarer Denkzettel.

Anstelle von Schröder sprang Thabo Sefolosha ein, um die Ehre der Bankspieler zu verteidigen. Der Schweizer legte mit 13 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double auf. Damit unterstützte er vor allem die Big Men Paul Millsap (21 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists) und Al Horford (19 Punkte, 8 Rebounds) unter dem Korb.

Die gebeutelten Griizlies mussten gleich den nächsten Schock hinnehmen. Nachdem kurz vor dem Spiel schon bekannt wurde, dass Mike Conley wohl noch mindestens vier Wochen fehlen wird, verletzte sich auch Lance Stephenson (18 Punkte, 8, Rebounds, 6 Assists) am Handgelenk. Der Flügelspieler gab aber im Anschluss Entwarnung und meinte: "Das ist nicht so schlimm."

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