Donnerstag, 28.01.2016

NBA: Power-Ranking im Januar

Angriff erfolgreich abgewehrt

Die San Antonio Spurs rüttelten gewaltig am Thron der Golden State Warriors, doch dann kam das direkte Aufeinandertreffen. Die Cleveland Cavaliers sind nicht mehr das beste Team im Osten und die Philadelphia 76ers verlassen den letzten Platz. Das Power-Ranking im Januar.

Die Golden State Warriors mit Stephen Curry und Draymond Green bleiben das Maß aller Dinge
© getty
Die Golden State Warriors mit Stephen Curry und Draymond Green bleiben das Maß aller Dinge

Von 28 auf 30: Suns(14-33) Was zum Teufel ist in dieser Saison in Phoenix los? Es passt gar nichts mehr: Ärger, Verletzungen und dazu noch üble Niederlagen gegen Philly, die Lakers und Minnesota. Nur 2 Siege in den letzten 19 Spielen.

Von 7 auf 29: Magic(20-24) Orlando war der Emporkömmling im letzten Ranking. Der Trip nach London ist den Magic gar nicht bekom- men. Inwieweit Herzi und Helene Fischer dafür verantwortlich sind, bleibt an dieser Stelle offen. In diesem Jahr gab es aber erst einen Sieg.

Von 29 auf 28: Lakers (9-38) Zwischendurch gab es mit drei Siegen am Stück mal ein bisschen Hoffnung, aber aktuell wartet L.A. schon wieder seit sieben Partien auf einen Sieg. Dazu ist Kobes Abschieds- tournee auch noch aufgrund von Schulterproblemen unterbrochen.

Von 27 auf 27: Timberwolves (14-33) Wiggins und Towns machen richtig Spaß und werden die Rising Stars Challenge dominieren, aber noch kommt in der Liga nicht viel Zählbares herum. Macht nichts. Vielleicht gesellt sich im Sommer noch ein dritter Hochkaräter dazu.

Von 25 auf 26: Nets(12-34) Brooklyns Boss Prokharov hat die Reißleine gezogen und Head Coach Hollins vor die Tür gesetzt. In aller Ruhe soll nun ein neuer Coach gesucht werden. Ein neuer GM soll zuvor aber schon mal den Scherbenhaufen beseitigen. Es gibt Leichteres.

Von 30 auf 25: Sixers(7-40) Es geschehen tatsächlich noch Wunder. Die Sixers haben erstmals in dieser Saison den letzten Platz im Ranking verlassen. Im Januar gelangen sogar 5 Siege. Damit sollte auch das Gerede vom schlechtesten Team aller Zeiten vom Tisch sein.

Von 24 auf 24: Nuggets(12-20) Gallinari zockt groß auf und wird als ein möglicher Snub bei der All-Star-Reservisten-Nominierung gehandelt. Dazu überrascht Rookie Jokic mit tollen Aktionen. Zumindest für Unter- haltung ist gesorgt in der Mile High City - der Rest kommt auch wieder.

Von 15 auf 23: Hornets (22-24) Von 7 auf 15 auf 23. Die Hornets stürzten zuletzt völlig ab. Hoffnung machen Walker, der zuletzt abartige Spiele hinlegte, die anstehende Rückkehr von Kidd-Gilchrist und die Tatsache, dass Charlotte auch wieder auswärts gewinnen kann.

Von 10 auf 22: Pacers (23-22) Die Pacers werden froh sein, dass sie nun endlich wieder häufiger zuhause antreten dürfen. Die 9 Auswärts- spiele im Januar versauten Indiana auf jeden Fall gehörig die Bilanz (3-6). Und so stehen die Pacers aktuell nur noch auf Platz 8 im Osten.

Von 18 auf 21: Wizards (20-23) Washington bleibt in dieser Saison ein Rätsel. So richtig kommen die Mannen um John Wall nicht in Tritt. Das lag natürlich auch den Verletzungen von Beal und Porter. So langsam müssen sie aber anziehen, wenn es mit den Playoffs etwas werden soll.

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Marc-Oliver Robbers

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Marc-Oliver Robbers(Verantwortlicher Redakteur NBA.de)

Marc-Oliver Robbers, Jahrgang 1982, ist seit Anfang 2013 bei SPOX.com und leitet die NBA-Basketball-Redaktion. Kam 2011 als Praktikant aus dem Oldenburger Münsterland zu SPOX und ist nach einem kurzen Abstecher zu Sport1.de nun zurück im Hause PERFORM. Kernressort: Basketball, aber auch im Fußball und Tennis zuhause.

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