Montag, 30.03.2015

Schlaglichter

Wade sei Dank! Heat besiegen Detroit

Bei den Miami Heat sind so viele Spieler verletzt, da braucht es einen Dwyane Wade in Gala-Form, um Spiele zu gewinnen. Und den gab es an diesem Abend zu sehen: Er zerstörte die Detroit Pistons, indem er 40 Punkte auflegte und seinem Ruf als Mr. 4th Quarter gerecht wurde. Die San Antonio Spurs haben indes überhaupt keine Probleme mit den Memphis Grizzlies. Die Clipper siegen weiter. Und die Cavaliers entgingen nur knapp der Blamage.

Dwyane Wade scorte gegen die Pistons zum zweiten Mal in dieser Saison über 40 Punkte
© getty
Dwyane Wade scorte gegen die Pistons zum zweiten Mal in dieser Saison über 40 Punkte

Brooklyn Nets (32-40) - Los Angeles Lakers (19-53) 107:99 (BOXSCORE)

Genau in der wichtigsten Phase der Saison fangen die Brooklyn Nets an, Spiele in Serie zu gewinnen. Darin scheinen sie Experten zu sein. Denn genau wie in der letzten Saison, versuchen die Nets aktuell die schlechte erste Saisonhälfte durch einen starken Schlussspurt vergessen zu machen. "Aus welchem Grund auch immer, es scheint ein Trend bei uns zu sein", sagte ein ratloser Deron Williams. "Ich wünschte es wäre anders. Aber wenn wir es in die Playoffs schaffen, haben wir mit Sicherheit Chancen."

Durch den dritten Sieg in Folge schieben sich die Nets an den Boston Celtics vorbei. Sie grüßen im Moment vom umkämpften achten Platz im Osten, haben aber nur ein halbes Spiel Vorsprung auf Boston und Indiana. Entscheidend für den Erfolg gegen die Lakers waren die starken Leistungen von Brook Lopez, der 30 Punkte und 11 Rebounds auflegte, sowie Joe Johnson (18 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists).

Für die Lakers war Rückkehrer Jordan Hill am auffälligsten. Er erzielte 22 Punkte und angelte sich 16 Rebounds, konnte aber die Ausfälle von Jeremy Lin, Carlos Boozer und Ed Davis nicht alleine auffangen. Los Angeles führte in dieser Partie nie, kam aber bei 4 Minuten zu spielen noch einmal auf 93:96 heran. Ein Dunk von Lopez und ein Dreier von Johnson entschieden die Partie dann zugunsten der Hausherren.

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New Orleans Pelicans (39-34) - Minnesota Timberwolves (16-57) 110:88 (BOXSCORE)

Nach 37 Minuten war der Arbeitstag von Anthony Davis beendet. Er konnte seinen Kollegen am Ende ganz entspannt dabei zusehen, wie die Timberwolves zurück nach Minnesota geschickt wurden. Davor war er es, der mit seinen 28 Punkten und 9 Rebounds, den Grundstein für die letztlich nie gefährdete Niederlage legte. Dementsprechend cool sagte er nach dem Spiel auch: "Es hat Spaß gemacht zuzuschauen."

Besonders gut war das kurze Päuschen vor allen Dingen in Hinblick auf den anstehenden Roadtrip. "Diese drei Spiele sind extrem wichtig für uns", blickte der Superstar voraus. "Deswegen wollten wir heute gut spielen, um mit viel Selbstbewusstsein in die Spiele zu gehen und sie alle zu gewinnen." Für die Pelicans zählen auch nur noch Siege. Sie liegen jetzt drei Spiele hinter den achtplatzierten Thunder und müssen neben den eigenen Siegen auch hoffen, dass OKC in den verbleibenden Partien einige Niederlagen kassiert.

Neben Davis gefielen auch Ömer Asik (15) und Eric Gorden (12). Das Shooting (57,3 Prozent) war an diesem Abend besonders gut, auch die Defense war stark. Sie zwangen die T-Wolves zu 21 Turnover, die sie in 22 Punkte ummünzten. Die Rookies Andrew Wiggins (20 Punkte) und Zach LaVine (17) gehörten zu den wenigen Lichtblicken bei den Gästen. Adreian Payne erzielte ein Double-Double aus 14 Punkten und 11 Rebounds.

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Cleveland Cavaliers (48-27) - Philadelphia 76ers (18-56) 87:86 (BOXSCORE)

Da sind die Cleveland Cavaliers aber noch einmal mit dem Schrecken davongekommen. Der Sieg gegen die 76ers fällt in die Kategorie Arbeitssieg, dreckig aber erfolgreich. LeBron James war es egal: "In dieser Liga geht es darum zu gewinnen. Es ist egal, wie du es machst. Mach es einfach." Das die Cavs das Spiel gewonnen haben, war einzig und allein ihrer Defense zuzuschreiben, denn offensiv ging in den letzten 4:04 Minuten wirklich gar nichts mehr.

Timofey Mozgov brachte sein Team zu diesem Zeitpunkt mit 87:83 in Führung. Nur einige Sekunden später kamen die Gäste bis auf einen Punkt heran, doch in den letzten 3:56 Minuten konnte kein Team auch nur einen Punkt erzielen. Keiner der elf Versuche beider Teams fand sein Ziel. Am Ende hatte Nerlens Noel zwar noch die Möglichkeit, die Partie für sein Team zu gewinnen. Sein Wurf ging aber auch daneben: "Es war ein guter Wurf, aber er ist raus gefallen. Ich hab ihn einfach nicht versenkt", sagte der enttäuschte Rookie nach der Begegnung.

Die Cavs hatten in James ihren besten Spieler. Er legte 20 Punkte, 11 Rebounds und 6 Assists auf. Auch Mozgov (14/10) und Kevin Love (10/10) legten Double-Doubles auf. Love musste aber nach 31 Minuten das Spiel verlassen. Sein Rücken erlaubte keine Rückkehr. Auch Iman Shumpert musste vom Feld, da er sich am linken Knöchel verletzte. Für die 76ers war Robert Covington mit 19 Punkten der beste Mann. Er setzte aber, bei 1:07 Minute zu spielen, zwei Freiwürfe daneben, die Philadelphia die Führung gebracht hätten. Noel blieb mit 8 Punkten und 11 Rebounds unter seinen Möglichkeiten.

Boston Celtics (32-41) - Los Angeles Clippers (49-25) 106:119 (BOXSCORE)

Die Clippers sind on Fire. Gegen die Boston Celtics fuhren Chris Paul und Co. den siebten Erfolg in Serie ein. Damit gehen sie immer weiter auf Tuchfühlung zu den oberen Plätzen im Tableau der Western Conference. Aktuell liegen die Clips nur noch ein Spiel hinter Platz drei und 1.5 Spiele hinter dem zweiten Rang. Paul kennt auch den Grund für die aktuelle Serie: "Unsere offensive Struktur ist fantastisch und unsere Verteidigung hält die Gegner regelmäßig bei 16 oder 18 Punkten im Viertel."

Auch die Rückkehr von Blake Griffin (21 Punkte, 9 Rebounds) hat dem Klub gut getan: "Mit Blake sind wir viel gefährlicher. Es gibt so viel mehr Waffen, die dich schlagen können", brachte es Paul auf den Punkt. Gegen Boston war die Partie schon zur Halbzeit entschieden. Bei 68:47 für die Gäste glaubte wirklich niemand im TD Garden mehr an ein Comeback der eigenen Mannschaft.

Im vierten Viertel kamen die Hausherren zwar noch einmal bis auf elf Punkte heran, zu mehr reichte es dann aber nicht. Isaiah Thomas (19 Punkte, 7 Assists) hielt bei den bemitleidenswerten Kelten noch am ehesten dagegen. Coach Brad Stevens erkannte zwar die Probleme, wollte seinen Jungs aber auch keinen Vorwurf machen: "Wir haben uns in der Defense nicht gewehrt, aber in letzter Zeit hat das niemand gegen sie gemacht, wenn man sich die Spielstände mal anschaut." Durch diese Niederlage rutscht Boston vom achten auf den neunten Platz ab.

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