Donnerstag, 05.03.2015

NBA-Schlaglichter

Westbrook did it again!

Mit seinem vierten Triple-Double in Serie hat sich Russell Westbrook endgültig einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Dennoch ist es gegen die Sixers ziemlich eng. Knight führt die Suns zum Sieg, während Zeller Boston rettet. Memphis schlägt Houston in letzter Sekunde, New Orleans siegt beim Davis-Comeback und Whiteside zerstört die Lakers. Batum zieht gegen die Clippers eine Show ab.

Russell Westbrook erzielte gegen Philadelphia sein viertes Triple-Double in Serie
© getty
Russell Westbrook erzielte gegen Philadelphia sein viertes Triple-Double in Serie

Indiana Pacers (26-34) - New York Knicks (12-48) 105:82 (BOXSCORE)

Hallo, Indy! Die Pacers klopfen nach Sieg Nummer drei in Folge immer lauter an die Tür zu den Playoffs. In den letzten elf Spielen ist es bereits der neunte Erfolg. Gegen New York gönnte Frank Vogel Roy Hibbert eine Ruhepause, doch der Rest des Teams lieferte ab. Allen voran George Hill (21 Punkte, 8/13 FG, 6 Assists in 27 Minuten).

"Wenn er auf dem Feld steht, haben wir einfach eine bessere Chance zu gewinnen", fasste es Coach Vogel kurz und knackig zusammen. Seitdem Hill zurück in der Startformation ist, steht Indiana bei elf Siegen und lediglich drei Niederlagen.

Der erfolgreichste Punktesammler auf Seiten der Knicks war Andrea Bargnani, der sich nach seiner langwierigen Verletzung als Scoring-Option Nummer eins in New York herauskristallisiert. Allerdings ist das angesichts des Rosters und des gut besuchten Lazaretts auch nicht gerade schwierig.

El Mago kam auf 25 Punkte (10/17 FG) und traf damit als einer von wenigen Knickerbockern mehr als 50 Prozent aus dem Feld. Die Team-Quote von 39,5 Prozent ist alles andere als gut, zum Verhängnis wurden New York aber die Ballverluste. 19 Mal vertändelten die Gäste den Spalding, 23 Punkte generierte Indiana daraus.

Bei den Pacers, die 46 Prozent von Downtown trafen, punktete jeder eingesetzte Akteur. Bester Unterstützer von Hill war Rodney Stuckey mit 17 Zählern.

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Orlando Magic (19-43) - Phoenix Suns (32-30) 100:105 (BOXSCORE)

Seit der Trade-Deadline, die Goran Dragic nach Miami und Brandon Knight nach Phoenix gebracht hatte, waren die Suns bis auf Rang 10 im Westen abgerutscht und hatten fünf ihrer sieben Spiele verloren.

Gegen Orlando entschied Phoenix das dritte Viertel nach einer schwachen ersten Hälfte mit 34:17 für sich und setzte sich so etwas ab. Die Magic kamen zwar noch einmal bis auf einen Zähler heran, aber Knight zeigte in der Crunchtime seine Klasse.

An jedem Korberfolg in den letzten fünf Spielminuten war er beteiligt, agierte entweder als Vorbereiter oder schloss selbst ab. Am Ende standen 28 Punkte und 9 Assists für den Guard zu Buche.

Auf Seiten der Magic stemmte sich vor allem Victor Oladipo gegen die Niederlage. Seine 38 Punkte (15/25 FG) waren jedoch zu wenig, da vor allem die Bank von Orlando enttäuschte (16 Punkte).

Das gleiche Problem hatten die Suns (20 Bankpunkte), doch bei Phoenix waren die anderen Starter besser drauf. Markieff Morris (23 Punkte, 6 Rebounds) und P.J. Tucker (19 Punkte, 5 Rebounds) waren Knight eine große Hilfe.

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Boston Celtics (24-35) - Utah Jazz (24-36) 85:84 (BOXSCORE)

"Ich sah, wie Gordon Hayward angeflogen kam, also täuschte ich den Wurf an und machte ihn dann rein." Die Erklärung des spielentscheidenden Plays von Tyler Zeller hört sich ziemlich einfach an. Dabei waren nur noch 1,7 Sekunden auf der Uhr und die Celtics hatten zuvor in zweieinhalb Minuten einen 8-Punkte-Vorsprung verspielt.

Doch der von Coach Brad Stevens in der letzten Auszeit vorgegebene Spielzug funktionierte, Zeller behielt die nötige Ruhe und der Spalding rauschte mit dem Buzzer durch die Reuse. Grundstein für den Erfolg der Celtics war der Franchise-Rekord von lediglich 3 Turnovern im gesamten Spiel.

Utah kontrollierte die Bretter (51:39 Rebounds), traf aber unterirdisch von draußen (16 Prozent). Rudy Gobert (10 Punkte, 16 Rebounds, 3 Blocks) und Trevor Booker (11 Punkte, 10 Boards) legten Double-Doubles auf.

Für die C's, bei denen Kelly Olynyk nach überstandenen Knöchelproblemen sein Comeback gab, überzeugten vor allem Isaiah Thomas (21 Punkte, 7 Assists) und Jay Crowder (18 Punkte).

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Brooklyn Nets (25-34) - Charlotte Hornets (26-33) 91:115 (BOXSCORE)

Dallas besiegt, Golden State geschlagen - und dann so ein Start gegen Charlotte. Bei den Nets lief im ersten Viertel aber auch gar nichts zusammen und als die Sirene das Ende der ersten zwölf Minuten verlauten ließ, rieben sich die Zuschauer im Barclays Center verwundert die Augen.

35:15 stand auf der Anzeigetafel. Aber die 35 leuchtete unter dem Logo der Hornets. "Sie haben im ersten Viertel alles getroffen, uns mit dem Rücken an die Wand gedrückt und dann einfach nicht mehr locker gelassen", versuchte sich Deron Williams (12 Punkte, 6 Assists) an einer Erklärung.

Bis auf 12 Zähler kam Brooklyn im dritten Viertel noch einmal heran, doch Charlotte zog mit einem 10:0 Run wieder davon. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt gelaufen.

Die Hornets waren in fast allen Belangen überlegen: Sie trafen deutlich besser aus dem Feld (49:40 Prozent FG), arbeiteten härter am Brett (49:38 Rebounds) und ließen den Ball flüssiger laufen (24:15 Assists).

Sechs Spieler punkteten zweistellig, darunter Mo Williams (14 Punkte, Season-High 14 Assists) Michael Kidd-Gilchrist (10 Punkte, 13 Rebounds) und Al Jefferson (19 Punkte, 6 Rebounds).

Mit dem Sieg stehen die Hornets nun wieder auf einem Playoff-Rang im eng umkämpften Osten, während Brooklyn auf Platz 10 zurückfällt.

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