Mittwoch, 04.03.2015

NBA-Schlaglichter

LeBron kassiert Ray Allen

Die Cleveland Cavaliers haben gegen die Boston Celtics keine Mühe. LeBron James macht 27 Punkte und zieht in der Bestenliste an Ray Allen vorbei. Die New York Knicks kassieren gegen die Sacramento Kings die schlimmste Niederlage dieser Saison. Gegen die Los Angeles Lakers können sich die Charlotte Hornets auf zwei beste Freunde verlassen. Außerdem: Die Chicago Bulls trotzen den Verletzungen und bei den Denver Nuggets bringt der Trainerwechsel direkten Erfolg.

LeBron James warf sich gegen die Celtics zum 21. auf der All-Time-Scoring-List
© getty
LeBron James warf sich gegen die Celtics zum 21. auf der All-Time-Scoring-List

New York Knicks (12-47) - Sacramento Kings (21-37) 86:124 (BOXSCORE)

Wer hätte das gedacht? Die Sacramento Kings haben den New York Knicks die schlimmste Niederlage der Saison zugefügt. An dem Sieg gab es zu keiner Zeit auch nur den geringsten Zweifel. Sacramento lag nie zurück und hatte die Partie schon im ersten Viertel (35:19) entschieden. Der größte Vorsprung betrug 44 Zähler, ehe New York dann schlussendlich mit 38 Punkten-Rückstand verlor.

Für Sacramento scorten sechs Spieler zweistellig. Besonders DeMarcus Cousins (22 Punkte, 10 Rebounds), Rudy Gay (25 Punkte, 7 Rebounds) und Ben McLemore (20 Punkte) waren nie zu stoppen und wurden im vierten Viertel geschont. In seinem sechsten Spiel als Headcoach der Kings ging George Karl tief in seine Rotation. Dementsprechend punktete beispielsweise auch Nik Stauskas (15) so häufig, wie bisher nur einmal in seiner Karriere.

Bei den völlig überforderten Knicks erreichte niemand Normalform. Alexey Shved erzielte für die Gastgeber noch die meisten Punkte (15) und sammelte 7 Rebounds. Bezeichnend für das Spiel der Knicks war die Dreierquote: Galloway und Co. trafen nur beschämende 4 von 22 (18,2 Prozent) von Downtown.

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Charlotte Hornets (25-33) - Los Angeles Lakers (16-43) 104:103 (BOXSCORE)

Mo Williams und Al Jefferson sind nicht nur beste Freunde, sie harmonieren auch hervorragend auf dem Basketballfeld miteinander. Es war also nicht verwunderlich, dass die Beiden auch die Hauptakteure beim knappen Sieg ihrer Charlotte Hornets gegen die Los Angeles Lakers waren.

Jefferson (21 Punkte, 16 Rebounds) erklärte auch gleich, weshalb es so wichtig sei, dass Williams jetzt ein Teil der Hornets ist: "Deswegen liebe ich es so, dass er hier ist. Wenn das Spiel eng wird, werde ich gedoppelt. Und wenn man dann einen so sicheren Schützen wie Mo draußen stehen hat, nimmt das enorm viel Druck von mir." Und Williams enttäuschte auch an diesem Abend nicht: Seine 5 Punkte in der letzten Minute entschieden die Partie zu Gunsten der Hornets. Insgesamt kam er auf ein starkes Double-Double aus 20 Punkten und 13 Assists.

Charlotte übernahm mit knapp 5 Minuten auf der Uhr die Führung im Spiel und gab diese nie wieder her. Da halfen auch die starken Auftritte von Jeremy Lin, der 23 Punkte von der Bank auflegte, und Carlos Boozer (15 Punkte, 11 Rebounds) nichts.

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Cleveland Cavaliers (38-24) - Boston Celtics (23-35) 110:79 (BOXSCORE)

Und noch ein Blowout: Die Cleveland Cavaliers ließen den Boston Celtics nicht den Hauch einer Chance. Bei der Rückkehr von Kyrie Irving, der aufgrund einer Schulterverletzung zwei Spiele aussetzen musste, war von Anfang an klar, wer mit dem Sieg nachhause gehen würde. Deswegen war nach dem Spiel auch nicht der lockere Sieg das Gesprächsthema Nummer eins, sondern die Tatsache, dass LeBron James in der All-Time-Scoring-List einen Platz nach oben geklettert ist.

Mit nun 24.508 Punkten zog er an seinem ehemaligen Mitspieler Ray Allen vorbei und ist jetzt an Position 21 gelistet. Angesprochen auf Allen, fing James an zu schwärmen: "Er ist einer meiner besten Freunde. Ich habe in Miami so viel von ihm gelernt. Jetzt zu wissen, dass ich ihn eingeholt habe, ist unglaublich." In 26 Minuten erzielte der King 27 Punkte. Gegen Boston holte sich auch Irving sein Selbstvertrauen zurück und scorte 18 Zähler. Kendrick Perkins erzielte seine ersten Punkte (5) im Dress der Cavs.

Für Boston war es die höchste Niederlage der Saison. Brandon Bass (15 Punkte, 5 Rebounds) hielt noch am ehesten dagegen. Isaiah Thomas (11 Punkte, 4/13 FG), der gerade zum Spieler der Woche ausgezeichnet worden war, blieb gegen die Cavs genauso blass, wie der Rest seiner Teamkollegen.

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Chicago Bulls (38-23) - Washington Wizards (34-27) 97:92 (BOXSCORE)

Man sollte die gebeutelten Chicago Bulls niemals abschreiben. Gegen die Washington Wizards zeigten sie zum wiederholten Male, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Obwohl mit Derrick Rose, Jimmy Butler und Taj Gibson ihre beiden besten Spieler und der sechste Mann ausfielen, gelang ihnen ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten.

Zu verdanken hatten sie diesen Sieg einer ausgeglichenen Teamleistung. Aus dem Kollektiv hervorstechen konnten jedoch besonders Nikola Mirotic (23 Punkte, 8 Rebounds), Pau Gasol (20 Punkte, 8/11 FG, 10 Rebounds) und Joakim Noah (14 Punkte, 12 Rebounds). Insgesamt punkteten fünf Bullen zweistellig.

Die Wizards hatten bei ihrer achten Auswärtsniederlage in Folge allerdings auch jede Menge Pech. Wäre der offene Dreier zum Ausgleich von Bradley Beal (13 Punkte, 6/18 FG) 55 Sekunden vor dem Ende nicht raus- sondern reingerollt, wer weiß, wie diese Partie ausgegangen wäre. So entschied Chicago das Spiel routiniert an der Freiwurflinie. John Wall war auf Seiten der Wizards der beste Mann. Der Point Guard kam auf 21 Punkte und verteilte 11 Assists. Nene, der am Montag noch sagte, dass er die Bulls hasse, wurde bei 0 Punkten gehalten und kassierte 5:28 Minuten vor dem Ende sein sechstes Foul.

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Memphis Grizzlies (42-17) - Utah Jazz (24-35) 82:93 (BOXSCORE)

Jeweils 21 Punkte von Gordon Hayward (9/19 FG) und Derrick Favors (8/14 FG) sowie eine Career-Night von Rudy Gobert sorgten dafür, dass die Utah Jazz völlig unerwartet die Memphis Grizzlies besiegten. Gobert verbuchte 15 Punkte und 24 Rebounds (Career-High). Gegen diese starken Werte war Memphis' dezimierter Frontcourt, die Grizzlies spielten ohne Zach Randolph (Krankheit) und Tony Allen (suspendiert), machtlos.

Marc Gasol (17 Punkte, 8 Rebounds) zeigte zwar, wie eigentlich immer in dieser Saison, eine gute Leistung, vermisste in Randolph aber seinen kongenialen Partner. Mit dieser Niederlage haben die Grizzlies das dritte von vier Spielen verloren, während die Jazz drei Siege in Folge feierten.

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Denver Nuggets (21-39) - Milwaukee Bucks (32-28) 106:95 (BOXSCORE)

Was ein Trainerwechsel so alles bewirken kann. Nur Stunden nach der Entlassung von Brian Shaw haben die Denver Nuggets einen Sieg gegen die Milwaukee Bucks eingefahren. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge, brachte der Trainerwechsel gegen die Bucks also tatsächlich den gewünschten Erfolg. Interimstrainer Melvin Hunt sah einen ganz starken Danilo Gallinari, der mit 26 Punkten einen neue Saisonbestleistung aufstellte.

Die Entscheidung fiel mit dem Start des vierten Viertels. Denver führte mit sechs Punkten, als es sich mit dem folgenden 11:2-Lauf auf 15 Punkte absetzte und so den Sieg unter Dach und Fach brachte. Neben Gallo gefielen besonders Kenneth Faried, der 14 Punkte und 14 Rebounds auflegte, sowie Ty Lawson mit 16 Punkten und 10 Assists.

Für die Bucks war die Niederlage gegen Denver die fünfte aus den letzten sechs Spielen. Zwar legten Giannis Antetokounmpo (19 Punkte, 11 Rebounds), Ersan Ilyasova (21 Punkte) und Khris Middleton (20 Punkte) starke Werte auf, ausgereicht hat das aber nicht.

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