Samstag, 08.03.2014

Lakers-Coach Mike D'Antoni

Gefangen im eigenen System

Mike D'Antoni sitzt nun schon seit November 2012 auf der Bank der Los Angeles Lakers - so auch beim Spiel gegen die Oklahoma City Thunder. Nur wie lange das noch der Fall sein wird, ist nicht ganz sicher, denn das System des 62-Jährigen wird schon lange hinterfragt.

Mike D'Antoni übernahm den Posten bei den L.A. Lakers Anfang der letzten Saison
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Mike D'Antoni übernahm den Posten bei den L.A. Lakers Anfang der letzten Saison

"We want Phil! We want Phil! We want Phil!" Die Sprechchöre der Fans schallten durch das Staples Center. Für jeden deutlich zu hören. Für die TV-Zuschauer, für die Spieler und vor allem für Mike D'Antoni. "Er hat 58 Ringe. Warum sollten sie ihn nicht wollen?" schmunzelte der Head Coach der Los Angeles Lakers über die Schmährufe.

Dass er in so einer Situation überhaupt noch schmunzeln kann, spricht für den 62-Jährigen. Doch er hat schon viel zu viel erlebt, um sich von den Lakers-Fans aus der Ruhe bringen zu lassen. Er ist ein gefeierter Held in Italien, wird von den Anhängern der Phoenix Suns verehrt und in New York und Los Angeles gleichermaßen verachtet.

Phil Jackson denkt an Comeback als Trainer

Seit seinem Amtsantritt in der Stadt der Engel hat das Team 73 der 134 Spiele verloren, wurde in den Playoffs 2013 von den San Antonio Spurs in 4 Spielen weggefegt und steht momentan abgeschlagen auf dem letzten Platz im Westen. Hoffnungsschimmer sucht man vergeblich.

Defensive Schwächen sind offensichtlich

Und dennoch: "Ich bereue es nicht eine Minute, diesen Job angenommen zu haben." Warum? Aus Liebe. "Das war mein schlimmstes Jahr aller Zeiten", gab er im April 2013 zu, "aber wenn du es liebst, ein Basketball-Coach zu sein, ist selbst ein schlechtes Jahr noch ein gutes Jahr."

Was soll er aber auch anderes sagen. Spätestens seit seiner Zeit mit den New York Knicks kennt er sich mit schlechten Jahren aus. In vier Saisons verlor er im Big Apple mit seinem Team ganze 57,7 Prozent der Spiele. Aus einem der angesagtesten Offensiv-Coaches der Liga wurde eine Lachnummer.

Denn selbst die gute Offense seiner Teams in New York konnte nicht mehr über die defensiven Schwächen im System D'Antonis hinwegtäuschen. Ob das Spielermaterial zu seinem Spielstil passte oder nicht, sei mal dahin gestellt, aber er konnte einfach nicht an seine Erfolge in Phoenix anknüpfen.

New York war ein Fehler

Dort erreichte er zusammen mit Steve Nash und einem fitten Amar'e Stoudemire zwei Mal die Conference Finals. Mit seinem Run-and-Gun-System konnte er die Fans begeistern und lies durch den Erfolg erst gar keine Frage nach der Verteidigung aufkommen.

Von 2004/05 bis 2006/07 erzielten die Phoenix Suns die meisten Punkte der NBA. 2007/08, in seiner letzten Saison in Arizona, lag das Team in dieser Kategorie auf Platz drei. Doch in den Playoffs scheiterte man in nur 5 Spielen an San Antonio - ein Grund, warum D'Antoni Phoenix verlies.

Phil Jackson - Eine Karriere in Bildern
Eine Ära geht zu Ende. Nach dem 0-4-Sweep 2011 gegen die Dallas Mavericks ist für Phil Jackson Schluss bei den Los Angeles Lakers
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Eine Ära geht zu Ende. Nach dem 0-4-Sweep 2011 gegen die Dallas Mavericks ist für Phil Jackson Schluss bei den Los Angeles Lakers
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Jackson war jahrzehntelang in der Turnhalle zu Hause. Nun kehrt der 65-jährige der NBA den Rücken und geht in den wohlverdienten Ruhestand
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Jackson war jahrzehntelang in der Turnhalle zu Hause. Nun kehrt der 65-jährige der NBA den Rücken und geht in den wohlverdienten Ruhestand
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Phil Jackson musste einige Champagner-Duschen über sich ergehen lassen: Insgesamt elfmal wurde er mit seinen Teams Meister in der NBA - Rekord!
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Phil Jackson musste einige Champagner-Duschen über sich ergehen lassen: Insgesamt elfmal wurde er mit seinen Teams Meister in der NBA - Rekord!
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Der Trainer Jackson fand Gehör bei seinen Spielern. Kukoc, Pippen, Jordan & Co. zahlten es ihm mit Titeln en masse zurück
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Der Trainer Jackson fand Gehör bei seinen Spielern. Kukoc, Pippen, Jordan & Co. zahlten es ihm mit Titeln en masse zurück
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Bildeten in den 90er Jahren ein Erfolgsduo bei den Chicago Bulls: Jackson und der größte Basketballer aller Zeiten, Michael Jordan
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Bildeten in den 90er Jahren ein Erfolgsduo bei den Chicago Bulls: Jackson und der größte Basketballer aller Zeiten, Michael Jordan
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Seit 2001 ein Paar: Jackson und Ex-Playmate Jeanie Buss, die rund 15 Jahre jüngere Tochter von Lakers-Besitzer Jerry Buss
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Seit 2001 ein Paar: Jackson und Ex-Playmate Jeanie Buss, die rund 15 Jahre jüngere Tochter von Lakers-Besitzer Jerry Buss
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Ob sie ihn so wohl genommen hätte...
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Ob sie ihn so wohl genommen hätte...
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Auch Kobe Bryant zählte zu den Schützlingen von Jackson. Gemeinsam gewannen sie fünf NBA-Meisterschaften mit den Los Angeles Lakers
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Auch Kobe Bryant zählte zu den Schützlingen von Jackson. Gemeinsam gewannen sie fünf NBA-Meisterschaften mit den Los Angeles Lakers
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Seine Titelsammlung ist einzigartig, genauso wie seine Vorliebe für gewagte Outfits
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Seine Titelsammlung ist einzigartig, genauso wie seine Vorliebe für gewagte Outfits
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Mal klassisch im edlen Zwirn...
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Mal klassisch im edlen Zwirn...
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...mal im typisch deutschen Italien-Urlauber-Weiße-Socken-Dress...
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...mal im typisch deutschen Italien-Urlauber-Weiße-Socken-Dress...
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Dann wieder bunt mit Blümchen. Auch als Trainer hatte er mit manch buntem Hund zu tun
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Dann wieder bunt mit Blümchen. Auch als Trainer hatte er mit manch buntem Hund zu tun
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Einige der größten Egozentriker überhaupt gehörten zu seinen Schützlingen. Jax schaffte es sogar, Dennis Rodman bei Laune zu halten
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Einige der größten Egozentriker überhaupt gehörten zu seinen Schützlingen. Jax schaffte es sogar, Dennis Rodman bei Laune zu halten
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Für Jackson ist Schluss. Auch die Karriere von Shaquille O'Neal ist mittlerweile beendet
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Für Jackson ist Schluss. Auch die Karriere von Shaquille O'Neal ist mittlerweile beendet
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So kannte man ihn: Stets engagiert am Spielfeldrand. Nun tauscht er den Platz an der Seitenlinie mit dem auf der Couch. Aber für wie lange?
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So kannte man ihn: Stets engagiert am Spielfeldrand. Nun tauscht er den Platz an der Seitenlinie mit dem auf der Couch. Aber für wie lange?
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Ein Fehler, wie er später zugeben musste: "Ich hätte nicht nach New York gehen sollen. Ich hätte dableiben und kämpfen sollen. Du bekommst nicht allzu oft die Chance, jemanden wie Steve Nash zu coachen. Aber ich war frustriert. Deshalb bin ich gegangen."

Bella Italia!

Frustration hat ihn 1977 auch nach Italien geführt - eine Entscheidung, die der Halb-Italiener aber zu keinem Zeitpunkt in seiner Karriere bereuen musste. Nach einer enttäuschenden NBA-Karriere, spielte er 13 Jahre lang für Olimpia Milano, gewann fünf italienische Meisterschaften, zwei italienische Pokale und zwei Mal den Europapokal der Landesmeister.

Mit 5573 erzielten Punkten hält er bis zum heutigen Tage immer noch den Vereinsrekord. Und auch seine Trainerkarriere begann D'Antoni in Italien - mit ähnlichem Erfolg: Zwei Mal wurde er zum Coach des Jahres gewählt. "Vielleicht liegt es einfach in meiner DNA, ein Coach zu sein", sagte er damals.

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Vielleicht, aber wirklich einfacher wurde der Schritt in die beste Basketball-Liga der Welt dadurch nicht. Nach seinen ersten 50 Spielen als Head Coach bei den Denver Nuggets war mit einer Bilanz von 14-36 auch schon wieder Schluss.

Nach einem erneuten Aufenthalt in Italien und einigen Stationen als Assistant Coach landete er schließlich in Phoenix, wo seine Coaching-Karriere an Fahrt aufnahm.

Im Schatten vom Zen-Meister

Mittlerweile liegen diese Zeiten aber schon eine halbe Dekade zurück. Mittlerweile muss er sich mit den viel zu hohen Erwartungen im Lakers-Land herumschlagen. Verletzungsanfällige Stars über dem Zenit und unerfahrene Shooter, denen die Qualität abgeht, sind die Gegenwart in L.A.

Die Coaches der 30 NBA-Teams
Luke Walton (L.A. Lakers, ab Juli 2016)
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Luke Walton (L.A. Lakers, ab Juli 2016)
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Mike D'Antoni (Houston Rockets, ab Juli 2016)
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Mike D'Antoni (Houston Rockets, ab Juli 2016)
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Dave Joerger (Sacramento Kings, ab Juli 2016)
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Dave Joerger (Sacramento Kings, ab Juli 2016)
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Brett Brown (Philadelphia 76ers, seit August 2013)
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Brett Brown (Philadelphia 76ers, seit August 2013)
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Jeff Hornacek, New York Knicks (ab Juli 2016)
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Jeff Hornacek, New York Knicks (ab Juli 2016)
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Brad Stevens (Boston Celtics, seit Juli 2013)
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Brad Stevens (Boston Celtics, seit Juli 2013)
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David Fizdale (Memphis Grizzlies, ab Juli 2016)
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David Fizdale (Memphis Grizzlies, ab Juli 2016)
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Kenny Atkinson (Brooklyn Nets, seit April 2016)
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Kenny Atkinson (Brooklyn Nets, seit April 2016)
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Dwane Casey (Toronto Raptors, seit 2011)
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Dwane Casey (Toronto Raptors, seit 2011)
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Alvin Gentry (New Orleans Pelicans, seit der Saison 2015/2016)
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Alvin Gentry (New Orleans Pelicans, seit der Saison 2015/2016)
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Frank Vogel, Orlando Magic (seit Mai 2016)
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Frank Vogel, Orlando Magic (seit Mai 2016)
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Jason Kidd (Milwaukee Bucks, seit Juli 2014)
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Jason Kidd (Milwaukee Bucks, seit Juli 2014)
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Fred Hoiberg (Chicago Bulls, seit Juni 2015)
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Fred Hoiberg (Chicago Bulls, seit Juni 2015)
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Tyronn Lue (Cleveland Cavaliers, seit Januar 2016)
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Tyronn Lue (Cleveland Cavaliers, seit Januar 2016)
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Nate McMillan, Indiana Pacers (seit Mai 2016)
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Nate McMillan, Indiana Pacers (seit Mai 2016)
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Stan van Gundy (Detroit Pistons, seit Mai 2014)
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Stan van Gundy (Detroit Pistons, seit Mai 2014)
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Steve Clifford (Charlotte Hornets, seit Mai 2013)
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Steve Clifford (Charlotte Hornets, seit Mai 2013)
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Mike Budenholzer (r., Atlanta Hawks, seit Mai 2013)
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Mike Budenholzer (r., Atlanta Hawks, seit Mai 2013)
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Erik Spoelstra (Miami Heat, seit 2008)
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Erik Spoelstra (Miami Heat, seit 2008)
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Scott Brooks (Washington Wizards, seit 2016)
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Scott Brooks (Washington Wizards, seit 2016)
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Rick Carlisle (Dallas Mavericks, seit 2008)
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Rick Carlisle (Dallas Mavericks, seit 2008)
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Gregg Popovich (San Antonio Spurs, seit 1996)
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Gregg Popovich (San Antonio Spurs, seit 1996)
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Quin Snyder (Utah Jazz, seit 6. Juni 2014)
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Quin Snyder (Utah Jazz, seit 6. Juni 2014)
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Mike Malone, Denver Nuggets (seit Juni 2015)
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Mike Malone, Denver Nuggets (seit Juni 2015)
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Billy Donovan (Oklahoma City Thunder, seit 1. Mai 2015)
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Billy Donovan (Oklahoma City Thunder, seit 1. Mai 2015)
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Tom Thibodeau (Minnesota Timberwolves, seit 20. April 2016)
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Tom Thibodeau (Minnesota Timberwolves, seit 20. April 2016)
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Terry Stotts (Portland Trail Blazers, seit 2012)
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Terry Stotts (Portland Trail Blazers, seit 2012)
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Doc Rivers (L.A. Clippers, seit Juni 2013)
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Doc Rivers (L.A. Clippers, seit Juni 2013)
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Earl Watson (Phoenix Suns, seit 1. Februar 2016)
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Earl Watson (Phoenix Suns, seit 1. Februar 2016)
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Steve Kerr (Golden State Warriors, seit Mai 2014)
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Steve Kerr (Golden State Warriors, seit Mai 2014)
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Die Fans sind erfolgsverwöhnt. Verlieren ist keine Option. Und so werden die Rufe nach Trainerlegende Phil Jackson immer lauter. Allein, dass Mike D'Antoni überhaupt bei der Traditions-Franchise auf der Bank sitzt und nicht etwa Jackson ist eine Überraschung - selbst für den Coach.

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"Natürlich habe ich geglaubt, dass Jackson der neue Head Coach wird. Hat das nicht jeder? Als ich den Anruf bekam, dass ich es sein werde, dachte ich als erstes: Ernsthaft?" Ebenso überrascht - und ein wenig eingeschnappt - waren offenbar der Zen-Meister und vor allem die Fans.

Unterstützung der Spieler

Keine gute Startgrundlage also für den Coach, der sich immerhin auf die Unterstützung der Spieler freuen durfte. "Ich liebe ihn", lies Kobe Bryant verlauten, der in Italien als großer Fan von D'Antoni aufwuchs.

In die gleiche Kerbe schlug Steve Nash: "Jeder weiß, wie sehr ich Mike liebe. Wenn er uns trainiert, ist das großartig für mich und für das Team." Aber großartig ist bei den Lakers aktuell nur noch der Name.

Mit Xavier Henry, Jordan Farmar, Nick Young, Steve Nash, Pau Gasol und Kobe Bryant fiel eigentlich jeder Spieler der Lakers kurzfristig oder langfristig aus, der auch nur ansatzweise als Leistungsträger zu bezeichnen wäre.

Doch bei allen Problemen und Verletzungen, D'Antoni hat es nie geschafft, sein Run-and-Gun-System an die aktuelle Situation anzupassen. Einen Plan B sucht man beim Coach vergeblich. Diese Sturheit bietet eine Menge Angriffsfläche. Ein gefundenes Fressen für die enttäuschten Fans.

Coach of the Year seit 1989
1988/89: Cotton Fitzsimmons, Phoenix Suns
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1988/89: Cotton Fitzsimmons, Phoenix Suns
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1989/90: Pat Riley, Los Angeles Lakers
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1989/90: Pat Riley, Los Angeles Lakers
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1990/91: Don Chaney, Houston Rockets
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1990/91: Don Chaney, Houston Rockets
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1991/92: Don Nelson, Golden State Warriors
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1991/92: Don Nelson, Golden State Warriors
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1992/93: Pat Riley, New York Knicks
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1992/93: Pat Riley, New York Knicks
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1993/94: Lenny Wilkens, Atlanta Hawks
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1993/94: Lenny Wilkens, Atlanta Hawks
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1994/95: Del Harris, Los Angeles Lakers
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1994/95: Del Harris, Los Angeles Lakers
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1995/96: Phil Jackson, Chicago Bulls
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1995/96: Phil Jackson, Chicago Bulls
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1996/97: Pat Riley, Miami Heat
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1996/97: Pat Riley, Miami Heat
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1997/98: Larry Bird, Indiana Pacers
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1997/98: Larry Bird, Indiana Pacers
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1998/99: Mike Dunleavy, Portland Trail Blazers
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1998/99: Mike Dunleavy, Portland Trail Blazers
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1999/00: Doc Rivers, Orlando Magic
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1999/00: Doc Rivers, Orlando Magic
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2000/01: Larry Brown, Philadelphia Sixers
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2000/01: Larry Brown, Philadelphia Sixers
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2001/02: Rick Carlisle, Detroit Pistons
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2001/02: Rick Carlisle, Detroit Pistons
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2002/03: Gregg Popovich, San Antonio Spurs
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2002/03: Gregg Popovich, San Antonio Spurs
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2003/04: Hubie Brown, Memphis Grizzlies
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2003/04: Hubie Brown, Memphis Grizzlies
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2004/05: Mike D'Antoni, Phoenix Suns
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2004/05: Mike D'Antoni, Phoenix Suns
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2005/06: Avery Johnson, Dallas Mavericks
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2005/06: Avery Johnson, Dallas Mavericks
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2006/07: Sam Mitchell, Toronto Raptors
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2006/07: Sam Mitchell, Toronto Raptors
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2007/08: Byron Scott, New Orleans Hornets
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2007/08: Byron Scott, New Orleans Hornets
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2008/09: Mike Brown, Cleveland Cavaliers
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2008/09: Mike Brown, Cleveland Cavaliers
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2009/10: Scott Brooks, Oklahoma City Thunder
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2009/10: Scott Brooks, Oklahoma City Thunder
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2010/11: Tom Thibodeau, Chicago Bulls
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2011/12: Gregg Popovich, San Antonio Spurs
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2011/12: Gregg Popovich, San Antonio Spurs
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2012/13: George Karl, Denver Nuggets
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2013/14: Gregg Popovich, San Antonio Spurs
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2014/15: Mike Budenholzer, Atlanta Hawks
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2014/15: Mike Budenholzer, Atlanta Hawks
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2015/16: Steve Kerr, Golden State Warriors
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2015/16: Steve Kerr, Golden State Warriors
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D'Antoni bald weg?

Die aktuelle Saison können sie ohnehin abhaken, für die kurzfristige Zukunft sieht es aber auch nur geringfügig besser aus. Kobe Bryant verdient in den kommenden beiden Jahren 48 Millionen Dollar. Das ist extrem viel Geld für einen angeschlagenen 35-Jährigen - vielleicht zu viel.

Natürlich ist Kobe das Gesicht der Franchise. Sein Wert geht über das Spielfeld hinaus, aber das Risiko, seinen Vertrag trotz seiner schweren Verletzung direkt zu verlängern, könnte den Lakers jetzt teuer zu stehen kommen. Der Superstar schränkt den Neuaufbau erheblich ein und könnte ihn sogar auf 2015 schieben.

Hoffnung macht da nur der hohe Pick im kommenden Draft und die Strahlkraft der Franchise. Bei allem Misserfolg ziehen die Lakers immer noch und so werden spätestens in zwei Jahren neue Stars den Weg nach Tinseltown finden. Ob sie dann noch auf D'Antoni treffen, ist aber äußerst fraglich.

Der Kader der L.A. Lakers

Philipp Jakob

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