Freitag, 07.03.2014

NBA-Schlaglichter

Lakers kassieren historische Pleite

Die Phoenix Suns gewinnen nach einem Krimi zuhause gegen die Oklahoma City Thunder. Gerald Green legt das beste Spiel seiner Karriere hin. Die Los Angeles Clippers verpassen dem Stadtrivalen Lakers eine historische Klatsche.

Los Angeles Lakers, Pau Gasol
© getty

Phoenix Suns (36-25) - Oklahoma City Thunder (46-16) 128:122 (BOXSCORE)

Das US Airways Center war nicht anderes als ein Tollhaus. Gerald Green brachte die Suns-Fans binnen Minuten zum Durchdrehen. Phoenix lag mit 16 Punkten im dritten Viertel zurück, bis Green mit einer Wahnsinns-Performance die Wende einleitete. Der Swing Man erzielte 25 seiner 41 Punkte im dritten Abschnitt und verwandelte dort 6 von 6 Dreiern.

Insgesamt nagelte Green 8 Dreier durch die Reuse und verpasste den Franchise-Rekord nur um einen Distanzwurf. Die Suns gingen mit 101:98 ins Schlussviertel und dort ging der Wahnsinn erst mal weiter. Marcus Morris' Dreier sorgte für eine 7-Punkte-Führung.

Doch OKC gab sich noch nicht geschlagen. Russell Westbrook lief ebenfalls heiß und sorgte mit drei Dreiern für die abermalige Führung der Thunder. Dann kam die Zeit von Goran Dragic (22 Punkte). Der Slowene erzielte sechs Punkte in den letzten 2:21 Minuten. Die Morris-Brüder brachten das Spiel anschließend von der Linie nach Hause.

Es war nicht nur ein Offensiv-Spektakel, sondern auch ein Three-Point-Contest. Zusammen warfen beiden Teams 60 mal vom Perimeter auf den Korb. Die Suns trafen dabei starke 55,6 Prozent (15/27). Westbrook schrammte knapp an einem Triple Double vorbei. Der Guard erzielte 36 Punkte, 9 Rebounds, 9 Assists und 4 Steals. Superstar Kevin Durant kam auf 34 Punkte.

Die Thunder bleiben trotz der Niederlage das beste Team im Westen, Phoenix liegt mit einer Niederlage weniger als die Mavericks auf dem siebten Platz.

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Los Angeles Lakers (21-40) - Los Angeles Clippers (42-20) 94:142 (BOXSCORE)

Spannung? Nicht im Stadtderby! Auch wenn es das sicher nicht mehr gebraucht hätte, die Clippers demonstrierten mit dem Spiel endgültig, wer mittlerweile das Sagen in L.A. hat. Das Team von Coach Doc Rivers nahm den Rivalen im zweiten Viertel total auseinander und ging mit einer komfortablen 29-Punkte-Führung in die Halbzeit.

Und die Clippers hatten auch nach dem Wechsel kein Erbarmen. Zeitweise betrug der Vorsprung 50 Punkte. 4:11 Minuten vor Ende des dritten Viertels waren die 100 voll. Bei der Dominanz war es eigentlich verwunderlich, dass Rivers seine Starter so lange auf dem Feld ließ. Der Coach fing mit der Schonung erst im Schlussabschnitt an.

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Also blieb Chris Paul, Blake Griffin (20 Punkte, 11 Rebounds, 7 Assists) und DeAndre Jordan (14 Punkte, 12 Rebounds) reichlich Zeit, um die Highlightbänder zu füllen. Und so flogen die beiden Big Men einige Male in bekannter Manier durch die Zone. Paul hatte 13 Punkte, 11 Assists, 4 Steals und 4 Rebounds. Darren Collison war der einzige Starter, der kein Double Double auflegte. Dafür war der Guard aber mit 24 Punkten Topscorer.

Bei den Lakers zeigte einzig Pau Gasol eine ansprechende Leistung. Der Spanier erzielte in 25 Minuten 21 Punkte. Das Team kassierte letztlich die höchste Niederlage in der Lakers-Historie vorbei. Den bisherigen Tiefpunkt gab es am 9. Januar 1995 gegen die Portland Trail Blazers. Damals gingen die Lakers mit 129:83 unter. Der letzte Blowout gegen die Clippers ist dagegen noch frisch. Mitte Januar gab es ein 87:123.

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