Montag, 21.10.2013

Preseason, 16. Spieltag

Schröder wieder fit - Hawks verlieren

Dennis Schröder ist nach zwei Spielen Pause in den Kader der Atlanta Hawks zurückgekehrt. Damian Lillard bewies gegen die Sacramento Kings eine richtig starke Frühform. Die Minnesota Timberwolves gewannen gegen die Boston Celtics deutlich.

Dennis Schröder kehrte nach zwei Spielen Pause in der Kader der Atlanta Hawks zurück
© getty
Dennis Schröder kehrte nach zwei Spielen Pause in der Kader der Atlanta Hawks zurück

Atlanta Hawks (1-4) - Memphis Grizzlies (4-2) 82:90 (BOXSCORE)

Topscorer: Millsap (19) - Bayless (22)

Dennis Schröder hatte seine Knieprellung überwunden und stand nach zwei Spielen Pause wieder im Roster der Hawks. Allerdings konnte der Deutsche dabei nur an den Brettern (5 Rebounds) überzeugen. In 26 Minuten gelangen ihm ansonsten 6 Punkte und 1 Assist. Seine Quote (3/10 aus dem Feld) war nicht berauschend, zudem wollte der Dreier nicht fallen (0/4).

Doch Schröder genießt das Vertrauen von Coach Mike Budenholzer. Seine Konkurrenten Shelvin Mack und Royal Ivey wurden gegen die Grizzlies nicht eingesetzt. Bester Spieler bei den Hawks war Paul Millsap mit 19 Punkten, 8 Rebounds, 3 Assists, 3 Blocks und 2 Steals.

Grizzlies-Coach Dave Joerger schonte Point Guard Mike Conley, schickte aber sonst seine potenzielle Starting Five aufs Feld. Jerry Bayless vertrat dabei Conley glänzend. Der Spielmacher traf alle seine 6 Versuche von Downtown und war mit 22 Punkten Topscorer. Ed Davis (14 Punkte, 8 Rebounds) zeigte ebenfalls eine gute Partie.

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Orlando Magic (2-4) - Detroit Pistons (2-4) 87:86 (BOXSCORE)

Topscorer: Moore (14) - Monroe (19)

Was macht man als Trainer, wenn vier Point Guards nicht zur Verfügung stehen? Man lässt den letzten verbliebenen Spielmacher einfach nahezu durchspielen. Peyton Siva wird sich gefreut haben. Der Backup-Guard stand 47 Minuten auf dem Feld und legte 12 Punkte, 7 Assists und 3 Steals auf. Dazu kamen aber gruselige 9 Ballverluste.

Auch Rookie Kentavious Caldwell-Pope (11 Punkte) wurde in die Starting Five geschwemmt, konnte aber keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Wenigstens im Frontcourt hatte Pistons-Coach Maurice Cheeks alle Mann an Board und seine beiden Center-Juwele bereiteten ihm erneut Freude. Andre Drummond kam auf 14 Punkte und 15 Rebounds, Greg Monroe war mit 19 Punkten Topscorer.

Bei Orlando stand Rookie Victor Oladipo dieses Mal in der Starting Five und erzielte in 25 Minuten 8 Punkte, 7 Assists, 6 Rebounds und 3 Steals. Dazu gesellten sich aber auch 5 Turnover. Dennoch erfüllt der Combo Guard bislang alle Erwartungen und macht Hoffnung auf eine bessere Zukunft der Magic.

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Minnesota Timberwolves (3-2) - Boston Celtics (1-6) 104:89 (BOXSCORE)

Topscorer: Love (22) - Wallace (16)

Die Timberwolves müssen bekanntlich auf der Small-Forward-Position experimentieren und so durfte dieses Mal Power Forward Derrick Williams (5 Punkte, 7 Rebounds) auf der Drei ran. Rookie Shabazz Muhammad, der dort auch spielen könnte, war wieder einmal nur Kurzarbeiter (3 Minuten). Coach Rick Adelman ließ seine Starter lange auf dem Feld und die konnten auch überzeugen.

Kevin Love kam auf 22 Punkte und 9 Rebounds, Ricky Rubio legte 15 Zähler und 7 Assists auf. Neuzugang Kevin Martin zeigte sich vor allem vom Perimeter treffsicher und traf 5 seiner 8 Dreierversuche. Bei den Celtics besetzten erneut Brandon Bass (10 Punkte, 8 Rebounds) und Jared Sullinger den Frontcourt. Courtney Lee rückte wieder für Jordan Crawford in die Anfangsformation. Die sechste Pleite konnten sie aber auch nicht verhindern.

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Oklahoma City Thunder (4-1) - Utah Jazz (1-4) 88:82 (BOXSCORE)

Topscorer: Jackson (18) - Hayward (18)

Kevin Durant nahm sich zur Abwechslung mal ein wenig zurück. Der Superstar stand nur 18 Minuten auf dem Feld und kam auf 5 Punkte und 4 Assists. Coach Scott Brooks vertraute dagegen auf seine Rookies. Steven Adams (6 Punkte, 10 Rebounds) stand genauso in der Startformation wie Andre Roberson (2 Punkte).

Serge Ibaka übernahm die Scoringlast und erzielte 17 Punkte. Dazu kamen 8 Rebounds und 4 Blocks. Reggie Jackson war mit 18 Zählern Topscorer. Auf der Gegenseite zeichnet sich immer mehr ab, dass Gordon Hayward in der kommenden Saison der Go-2-Guy der Jazz sein wird. Der Swing Man war mit 18 Punkten bester Werfer.

In Abwesenheit des verletzten Rookies Trey Burke probierte Coach Tyrone Corbin John Lucas III (3 Punkte, 5 Assists) aus Starting Point Guard aus. Andris Biedrins vollbrachte das Kunststück, sich in 13 Minuten 6 Fouls einzufangen.

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Portland Trail Blazers (4-2) - Sacramento Kings (3-2) 109:105 (BOXSCORE)

Topscorer: Lillard (28) - Patterson (27)

Beide Teams traten ohne ihre Starcenter an. LaMarcus Aldridge pausierte aufgrund von Knieschmerzen und Kings-Hoffnungsträger DeMarcus Cousins durfte ebenfalls verschnaufen. Diese Chance nutzte vor allem Patrick Patterson. Der Power Forward der Kings erhielt 41 Minuten Spielzeit und erzielte 27 Punkte und 8 Rebounds.

Auch Rookie Ben McLemore zeigte ein starkes Spiel. Von der Bank kommend legte der Shooting Guard in 30 Minuten 23 Punkte auf. Ray McCallum kam dagegen nicht zum Einsatz. Bei Portland war es der Tag der Point Guards. Damian Lillard unterstrich seine starke Frühform mit 28 Punkten und auch Backup Mo Williams zeigte mit 17 Zählern und 5 Assists ein gutes Spiel. Nicolas Batum kam auf 14 Punkte, 11 Rebounds und 5 Assists.

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