Freitag, 18.10.2013

Preseason, 13. Spieltag

Herbe Klatsche für Miami

Die Miami Heat haben gegen Brooklyn eine richtige Klatsche kassiert. Die Nets nutzten das Spiel für eine Kampfansage. Dennis Schröder musste bei der Niederlage gegen die San Antonio Spurs pausieren. Die New Orleans Pelicans bliebe weiter ungeschlagen.

Paul Pierce und LeBron James lieferten sich ein hitziges Duell
© getty
Paul Pierce und LeBron James lieferten sich ein hitziges Duell

Brooklyn Nets (4-1) - Miami Heat (3-2) 86:62 (BOXSCORE)

Topscorer: Lopez (14) - James und Bosh (16)

Das ist doch mal eine klare Ansage. Am Abend, an dem die Trikotnummer von Rookie-Coach Jason Kidd unters Hallendach gezogen wurde, zeigten die Nets, dass sie in der kommenden Saison ein Wörtchen um den Titel mitreden wollen. Paul Pierce nannte den Sieg "eine Message an die Liga". The Truth untermauerte dies mit einem harten Foul an LeBron James.

Brooklyn spielte knallharte Defense und hielt den Meister bei 62 Punkten und auch erste Giftpfeile flogen bereits. Nachdem sich LeBron einen Tag vor dem Spiel über Pierce und Kevin Garnett ausgelassen hatte und meinte, dass die beiden nach Ray Allens Wechsel so hart mit ihm ins Gericht gegangen waren, um dann nur ein Jahr später Boston selbst den Rücken zu kehren, entgegnete KG lapidar: "Sagt LeBron, dass er sich um Miami kümmern soll."

Basketball gespielt wurde auch und da ließen beide Coaches viel rotieren. Auf Seiten der Heat pausierten Dwyane Wade, Allen, Michael Beasley und natürlich auch Greg Oden. James Jones stand für Wade in der Startformation und spielte 39 Minuten.

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Charlotte Bobcats (3-2) - Philadelphia 76ers (2-3) 110:84 (BOXSCORE)

Topscorer: Gordon (22) - Wroten (20)

Brett Brown gönnte Evan Turner und Thaddeus Young eine Pause und ließ mit Hollis Thompson und Michael Carter-Williams zwei Rookies starten. Gut bekommen ist der Wechsel den Sixers jedoch nicht. Philly lief direkt einem Rückstand hinterher, den die Bobcats bis zur Halbzeit auf 30 Punkte anwachsen ließen.

Philadelphias größtes Problem: die Turnover. 16 standen zur Halbzeit auf dem Scoreboard, 23 waren es am Ende. Neuzugang Tony Wroten, der sich die Minuten auf der Eins mit Carter-Williams teilte, leistete sich allein 6 Ballverluste. Auch Royce White wusste mit seiner Starterrolle nicht allzu viel anzufangen, schnappte sich lediglich 4 Rebounds und traf nur 1 seiner 4 Würfe.

Bei den Bobcats fehlte Top-Neuzugang Al Jefferson aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung erneut. Rookie Cody Zeller zeigte sich trotz der frühen Tipoff-Zeit - das Spiel begann bereits um 11 Uhr Ortszeit - treffsicher (5/7, 10 Punkte). Überhaupt schoss Charlotte wesentlich effektiver als die Sixers (46,9 Prozent FG zu 37,3 Prozent FG) und gewann auch deshalb am Ende mehr als deutlich.

Unabhängig von der Partie vermeldete "ESPN"-Reporter Chris Broussard, dass Philly-Legende Allen Iverson beim ersten Regular-Season-Heimspiel der Sixers am 30. Oktober seinen endgültigen Rücktritt bekanntgeben wird.

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Washington Wizards (1-3) - New York Knicks (2-2) 89:98 (BOXSCORE)

Topscorer: Beal (21) - Anthony (22)

Home sweet home! Erstmals in seiner NBA-Karriere durfte Carmelo Anthony in seiner Heimatstadt Baltimore spielen. Da war klar, dass der Superstar auch einen ansprechende Leistung zeigen würde. In 29 Minuten erzielte Melo 22 Punkte bei einer Quote von 8/17 aus dem Feld.

Coach Mike Woodson schickte eine Starting Five aufs Parkett, die so auch zum Saisonstart auflaufen könnte. Raymond Felton und Iman Shumpert agierten im Backcourt und dazu kamen neben Anthony noch Andrea Bargnani und Tyson Chandler im Frontcourt. Allerdings verletzte sich Shumpert im ersten Viertel am rechten Ellbogen und kam danach nicht mehr zum Einsatz.

Rookie Tim Hardaway Jr. bestätigte seinen bisherigen starken Eindruck und lieferte 14 Punkte und 5 Rebounds ab. Bei den Wizards fehlte Nene das zweite Spiel in Folge. Der Center blieb nach dem Global Game in Rio in seiner Heimat, um persönliche Angelegenheiten zu klären. Trevor Booker nahm seinen Platz ein. Der Backcourt lieferte wie gewohnt ab. John Wall kam auf 14 Punkte und 8 Rebounds, Bradley Beal war mit 21 Punkten Topscorer.

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Cleveland Cavaliers (3-1) - Detroit Pistons (2-3) 96:84 (BOXSCORE)

Topscorer: Irving und Taylor (beide 15) - Monroe (16)

Cleveland musste auf eine Menge Spieler verzichten. Dion Waiters fehlte aufgrund einer Rippenverletzung, auch Jarrett Jack musste passen. Andrew Bynum und Tyler Zeller fehlen ohnehin. So wurde Rookie Sergey Karasev in die Starting Five gespült und der Russe machte seine Sache ordentlich (10 Punkte). Top-Rookie Anthony Bennett kam erneut von der Bank und erzielte 12 Punkte.

Die Pistons konnten dagegen wieder auf Veteran Chauncey Billups zurückgreifen. Der rückte direkt in die Startformation und erzielte 10 Punkte und 4 Assists. Ohnehin ließ Coach Maurice Cheeks seine Starter lange spielen und vertraute nur einer 10er-Rotation. Josh Smith erwischte als Small Forward keinen so guten Tag. J-Smoove erzielte zwar 12 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists und 4 Steals, leistete sich aber auch satte 6 Turnover und auch die Quote aus dem Feld ist ausbaufähig (5/13).

Dafür bewies Andre Drummond seine Klasse. Der junge Center machte 8 Punkte und griff sich 11 Rebounds. Nebenmann Greg Monroe war mit 16 Punkten Topscorer der Partie. Die Rookies Kentavious Caldwell-Pope und Tony Mitchell konnten dieses Mal keine Eigenwerbung betreiben.

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Seite 2: Schröder am Knie verletzt

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