Samstag, 16.03.2013

NBA-Schlaglichter

Lakers schlagen Pacers mit "Coach Kobe"

Die Los Angeles Lakers haben gegen Indiana einen wichtigen Sieg eingefahren. Kobe Bryant konnte seinem Team auf dem Platz nicht helfen, dafür aber an der Seitenlinie. Die Miami Heat bauen ihre Siegesserie derweil weiter aus. Auch die Nuggets siegen weiter und lassen sich auch nicht von Konkurrent Memphis Grizzlies stoppen.

Kobe Bryant (l.) konnte gegen die Indiana Pacers nur zwölf Minuten spielen
© getty
Kobe Bryant (l.) konnte gegen die Indiana Pacers nur zwölf Minuten spielen

Indiana Pacers (40-25) - Los Angeles Lakers (35-32) 93:99 (BOXSCORE)

Auf dem Feld ging es nicht wirklich für Kobe Bryant. Nach seiner Knöchelverletzung gegen Atlanta spielte der Superstar nur 12 Minuten, bevor er einsah, dass er dem Team so nicht helfen kann. Also coachte Bryant von der Seitenlinie. Er reklamierte Pfiffe der Schiedsrichter, scheuchte seine Mitspieler in die richtigen Positionen und malte sogar Dwight Howard Spielzüge auf dem Taktik-Board auf. Es half. Howard erzielte 20 Punkte und 12 Rebounds, darunter ein 3-Punkte-Spiel zum 90:90.

"Es schwoll direkt wieder an und ich konnte den Knöchel nicht belasten. Also habe ich aufgehört", erklärte Bryant. Vor allem vom Perimeter zogen die Lakers Indiana den Zahn. 13 von 26 Versuchen fanden ihr Ziel. "Wir können nicht viel besser werfen als heute", lobte daher auch Coach Mike D'Antoni.

Ganz anders sah es bei den Pacers aus. Sie trafen nur 37.4 Prozent ihrer Würfe und konnten die Lakers von Downtown nicht kontrollieren. George Hill war mit 27 Punkten bester Werfer, Paul George kam auf 20 Zähler. "Wir sind zu oft eingebrochen und sind nicht dem Game-Plan gefolgt", kritisierte Coach Frank Vogel.

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Toronto Raptors (26-40) - Charlotte Bobcats (14-51) 92:78 (BOXSCORE)

"Career Highs sind die eine Sache, aber Siege zu holen, ist das, was ich wirklich will", sagte Torontos Amir Johnson (12 Punkte) nachdem er gerade mit 21 Rebounds einen neuen persönlichen Bestwert aufgestellt hatte. Den Sieg gegen die Bobcats gab es dieses Mal oben drauf. Mit den Playoffs dürfte es aber dennoch eng werden. Der Rückstand auf die Bucks beträgt 7,5 Spiele.

Dabei verbuchten die Raptors 20 Turnover. Am Sonntag geht es gegen die Heat. Da darf sich Toronto das nicht erlauben. "Wenn wir uns Sonntag 20 Turnover leisten, werden das 40 Punkte für Miami sein", warnte Coach Dwane Casey. Auch die Bobcats hatten lange Zeit alle Chancen zum Sieg, brachen aber im Schlussviertel wieder einmal ein. Gerald Henderson brachte Charlotte mit zwei Freiwürfen gar in Führung, aber Charlotte traf letztlich nur 1 von 13 im Schlussviertel. Die Raptors sicherten sich das Viertel mit 23:10.

Rudy Gay war mit 28 Punkten bester Werfer der Partie. Auf Seiten der Bobcats erzielte Henderson 22 Zähler. Kemba Walker kam auf 20 Punkte.

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Washington Wizards (22-42) - New Orleans Hornets (22-44) 87:96 (BOXSCORE)

Die Serie der Wizards hält. Zum vierten Mal in Folge gewannen sie zuhause und hauptverantwortlich war wieder einmal John Wall. Der Point Guard traf dabei endlich auch aus der Distanz. Alle seine drei Versuche aus Downtown fanden ihr Ziel. Insgesamt lag seine Quote bei bärenstarken 12 von 15 aus dem Feld. Am Ende hatte Wall 29 Punkte und 9 Assists auf seinem Konto. Zuvor hatte der Guard nur 3 seiner 20 Dreierversuche getroffen, im Vorjahr waren es nur 3 von 42.

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"Larry Bird hat keinen Wurf aus dem Lehrbuch, aber er warf immer auf die gleiche Weise. Jim Furyk hat den hässlichsten Golfschwung in den USA, aber er wiederholt ihn immer wieder. Darum ist er so gut. John muss es genauso machen. Er kann sich nicht zwei unterschiedliche Würfe aneignen", erklärte Coach Randy Wittman.

Wall hatte noch ein weiteres Beispiel parat: "Schaut euch Jason Kidd an. Er traf bis spät in seiner Karriere keine Dreier. So lange ich die Mid-Range-Jumper treffe, mein Spiel weiter verbessere und meine Mitspieler unterstütze, interessiert mich alles andere nicht." Die Hornets ließen Wall werfen und wurden dafür bitter bestraft. Eric Gordon war mit 20 Punkten bester Werfer bei New Orleans.

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Atlanta Hawks (36-29) - Phoenix Suns (22-44) 107:94 (BOXSCORE)

Josh Smith war nach einem Spiel Pause zurück und übernahm gegen die Suns gleich wieder das Ruder. 17 Punkte, 11 Rebounds und 7 Assists legte er auf. Mit Beginn des letzten Viertels fehlten ihm nur drei Assists zum Triple-Double, aber seine Kollegen verwerteten seine Vorlagen nicht. "Alles was ich machen kann, ist den Ball verteilen und hoffen, dass sie die Würfe versenken. Es ist ok, ich werde immer den Sieg einem Triple-Double vorziehen", sagte J-Smoove.

Alle fünf Starter der Hawks punkteten zweistellig. Al Horford erzielte mit 16 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double. Kyle Korver traf vier Dreier für 16 Punkte. Insgesamt verteilte Atlanta 27 Assists. Die Suns bekamen das Inside-Play gepaart mit Korvers Treffsicherheit von außen einfach nicht in den Griff. "Sie haben mit Smith und Horford großartige Spieler im Low Post. Wenn Smith den Ball hatte, haben wir oft versucht ihn zu doppeln, aber er ist ein guter Passgeber, hat die offenen Leute gefunden und wir kamen zu spät", erklärte Phoenix' Point Guard Goran Dragic, der mit 21 Punkten bester Werfer der Suns war.

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Seite 2: Die Heat sind weiter auf Rekordjagd

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Der Superstar quält sich auf dem Platz und coacht sein Team dann zum Sieg. Die Heat bauen derweil ihre Serie aus. Auch Denver siegt weiter und räumt Konkurrent Memphis aus dem Weg.

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