Wintersport

Mayer: Doppelpack in Saalbach

SID
Matthias Mayer stand auch im Super-G ganz oben
© getty

Matthias Mayer hat sich zum König von Saalbach-Hinterglemm gekrönt. Nach seinem Triumph in der Abfahrt am Samstag gewann der Olympiasieger bei seinem Heimrennen am Sonntag auch den Super-G. Der 24 Jahre alte Kärntner siegte bei extrem schwierigen Bedingungen mit Nebel und Schneefall in 1:31,53 Minuten vor dem Franzosen Adrien Theaux (0,23 Sekunden zurück) und Kjetil Jansrud aus Norwegen (0,27).

Für Mayer, der 2014 in Sotschi Gold in der Abfahrt geholt hatte, war es der dritte Weltcupsieg seiner Karriere, der erste nach vier zweiten Plätzen im Super-G. "Das ist ein unvergessliches Wochenende", sagte ein strahlender Mayer nach seinem Doppelpack. Bei "dem Sauwetter" sei sein Lauf "brutal am Limit" gewesen.

Das Rennen im RE-LIVE

Josef Ferstl (Hammer/2,65) landete beim Super-G als bester Rennläufer des Deutschen Skiverbandes (DSV) auf einem enttäuschendem 33. Platz. Andreas Sander (Ennepetal/2,81) musste sich mit Rang 37 zufrieden geben. Klaus Brandner (Königssee) und Fabio Renz (Fischen) kamen erst gar nicht ins Ziel. Thomas Dreßen (Gilching-Argelsried) wurde disqualifiziert.

Bei der Abfahrt hatte Mayer bereits für großen Jubel gesorgt und die Ehre der Ski-Nation Österreich wiederhergestellt. Er machte das österreichische WM-Debakel in der Königsdisziplin gleich im ersten Rennen nach den Titelkämpfen vergessen.

Mayer siegte nach einer wilden Fahrt vor seinen Teamkollegen Max Franz und Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt. Zuletzt hatten 2006 in Garmisch-Partnekirchen drei Österreicher auf dem Podest gestanden. Mayer sei trotz schlechter Sicht "wie ein Gestörter" gefahren, sagte Reichelt anerkennend. Sander wurde in der Abfahrt 20., Ferstl belegte Rang 25.

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