Aufholjagd der Olympiasieger

DSV-Quartett auf Rang zwei

SID
Samstag, 01.03.2014 | 18:09 Uhr
Nach Gold in Sotschi war es dieses Mal der zweite Platz
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON Classic Women Single
FrLive
WTA Birmingham: Viertelfinals
Mallorca Open Women Single
FrLive
WTA Mallorca: Viertelfinals
National Rugby League
Sa11:30
Roosters -
Storm
AEGON Classic Women Single
Sa12:30
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
Rugby Union Internationals
Sa21:15
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1

Die deutschen Skispringer sind im ersten Teamwettbewerb nach dem überraschenden Olympiasieg dank einer starken Aufholjagd auf das Podest geflogen. Die Gold-Formation Severin Freund, Andreas Wellinger, Marinus Kraus und Andreas Wank landete im finnischen Lahti mit 960,8 Punkten auf dem zweiten Rang

Dank einer furiosen Aufholjagd und einer Flugshow von Severin Freund sind die deutschen Skispringer beim Weltcup im finnischen Lahti noch auf das Podest gesegelt. Zwölf Tage nach ihrem Gold-Coup von Sotschi mussten sich die DSV-Adler mit 960,8 Punkten nur dem Olympia-Zweiten Österreich (973,5) geschlagen geben. Freund, der zuletzt zwei Einzel-Siege in Folge gefeiert hatte, machte als letzter Springer der deutschen Mannschaft gleich zwei Plätze gut.

Nach zwei von acht Sprüngen hatte die Gold-Formation Freund, Andreas Wellinger, Marinus Kraus und Andreas Wank nur auf dem achten Rang gelegen, sich dann aber Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet. Am Ende war einzig der alte Rivale Österreich, der in Sotschi noch knapp das Nachsehen gehabt hatte, mit Gregor Schlierenzauer, Thomas Diethart, Stefan Kraft und Michael Hayböck zu stark. Für die Austria-Adler war es der erste Teamsieg im Weltcup seit März 2012.

Patzer trotz Rückenwind

Dritter wurde bei schwierigen Windbedingungen Norwegen (960,3). Die zuletzt dreimal in Folge siegreichen Slowenen (951,6) um den Olympia-Zweiten Peter Prevc mussten sich mit dem vierten Platz begnügen.

Auf der WM-Schanze von 2017 sah es zunächst sogar nach einem deutschen Debakel aus. Bei starkem Rückenwind patzten sowohl Wank (Oberhof) als auch Kraus (Oberaudorf), nach zwei Sprüngen drohte dem Team das Verpassen des zweiten Durchgangs. Wellinger (Ruhpolding) und der erneut überragende Freund (Rastbüchl) sicherten zur Halbzeit immerhin Rang fünf.

"Vom Tisch war das wieder ein super Sprung, auch wenn ich im Flug ein paar Meter verloren habe", sagte Freund nach seinem Flug auf 130,5 Meter - dem besten des ersten Durchgangs. Eine Stunde und viele Windunterbrechungen später segelte der Niederbayer auf 127,5 Meter und unterstrich seine aktuelle Topform. Am Sonntag (14.00/ARD und Eurosport) kann Freund seinen dritten Einzel-Sieg in Folge einfahren, zuletzt war das Sven Hannawald bei seinem Grand Slam im Rahmen der Vierschanzentournee 2001/2002 gelungen.

Wank gibt Richtung vor

Schlussspringer Freund vollendete, was seine Teamkollegen im zweiten Durchgang vorbereitet hatten. Allen voran Wank zeigte sich deutlich verbessert und führte das Team bis auf Rang vier. "Man brauchte heute das Glück, unten Aufwind zu haben. Ansonsten sind schnell 10, 15 Meter weg. Im ersten Durchgang war es schwierig, der zweite hat besser gepasst", sagte Wank.

Überraschend stark präsentierten sich auch die Gastgeber: Vor allem dank eines starken Anssi Koivuranta belegte Finnland (925,5) den guten fünften Platz. Nur zu Rang sieben reichte es für das polnische Quartett (886,7) um Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung