Donnerstag, 13.03.2014

Zweiter Podestplatz innerhalb einer Woche

Peiffer sprintet auf Platz drei

Der zweimalige Biathlon-Weltmeister Arnd Peiffer ist beim Sprint im finnischen Kontiolahti um 7,2 Sekunden an seinem ersten Weltcup-Erfolg seit drei Jahren vorbeigestürmt. Bei den Damen landete Franziska Hildebrand als beste Deutsche auf Rang acht.

Arnd Peiffer hatte nur 0,1 Sekunde Rückstand auf Rang zwei
© getty
Arnd Peiffer hatte nur 0,1 Sekunde Rückstand auf Rang zwei

Der 26-Jährige aus Clausthal-Zellerfeld lief beim Sieg des Norwegers Johannes Thingnes Bö als Dritter zum zweiten Mal binnen einer Woche auf das Podium.

Der zweimalige Olympiasieger Martin Fourcade lag als Zweiter nur 0,1 Sekunden vor Peiffer, der seine Minimalchance auf den Sieg im Sprint-Weltcup wahrte. Im Gegensatz zum läuferisch ganz starken Peiffer hatten Bö und Fourcade fehlerfrei geschossen.

"Der knappe Rückstand hinter Martin ist natürlich schade, und ich hadere natürlich auch mit dem einen Schießfehler. Aber mit dem erneuten Podestplatz bin ich sehr zufrieden. Die starke Form kann ich mir selbst nicht so richtig erklären", sagte Peiffer, der zuletzt in Pokljuka ebenfalls Platz drei im Sprint belegt hatte.

Im Osten Finnlands sorgten Benedikt Doll (Breitnau), der als Neunter sein mit Abstand bestes Karriere-Ergebnis einfuhr, Simon Schempp (Uhingen) als Zehnter sowie der Olympiazweite Erik Lesser (Oberhof) für ein ausgezeichnetes Mannschafts-Ergebnis.

Mäkäräinen siegt bei den Damen

Franziska Hildebrand hat bei den Damen für das beste Ergebnis für den DSV gesorgt. Die 26-Jährige wurde beim Sieg der Lokalmatadorin Kaisa Mäkäräinen mit 49 Sekunden Rückstand Achte und schaffte damit ihr drittbestes Saisonresultat.

Die achtmalige Weltmeisterin Andrea Henkel enttäuschte bei ihrer Abschiedstournee als 30. mit zwei Schießfehlern und 1:39,2 Minuten Rückstand. Nadine Horchler (Willingen), die zuvor öffentlich Kritik an ihrer Nichtberücksichtigung für den Weltcup in Pokljuka gebübt hatte, lag als 43. über zwei Minuten hinter Mäkäräinen. Vanessa Hinz (Schliersee) kam sogar nur auf Platz 60.


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