"Sport hat was mit Ethik und Moral zu tun"

Britta Steffen will Doping-Prävention vorantreiben

SID
Samstag, 18.02.2012 | 12:57 Uhr
Britta Steffen wünscht sich sauberen Sport und weist auf gesundheitliche Folgen des Dopings hin
© spox
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Schwimm-Star Britta Steffen versucht, das Bewusstsein für die Folgen von Doping im Leistungssport zu schärfen. "Ich würde gern in die Köpfe kriegen, dass Sport was mit Ethik und Moral zu tun hat, fairer Sport", sagte Steffen der "BZ".

Es wisse jedoch kaum einer mehr, was das heiße. "Es geht immer nur um Gold und Geld. Kaum einer hält sich doch vor Augen, dass Sportler, die dopen, krasse körperliche Schäden davontragen können."

Sie rede mit jungen Schwimmerinnen in ihrer Trainingshalle auch über die Gefahren verbotener Substanzen, sagte Steffen weiter: "Ich würde gerne was für die Doping-Prävention machen."

Minderjährige wissen nicht, was sie tun

Der jüngste Fall in Erfurt habe ihr gezeigt, "dass offensichtlich minderjährige Sportler gar nicht genau wissen, was sie da tun und sich einfach ohne nachzufragen Ärzten anvertrauen", sagte Steffen der "BZ". Sie selbst passe "schon fast paranoid auf meine Trinkflasche auf", aus Angst, dass ihr jemand etwas hineinschütte.

Gerade bei den Nachwuchs-Schwimmern sei dieses Bewusstsein nicht vorhanden. "Viele sind gar nicht richtig aufgeklärt und reagieren erstaunt, wenn ich erzähle, dass ich mich einfach nur gesund ernähre und auf dieses ganze Nahrungsergänzungsmittel-Zeug verzichte", sagte die 28 Jahre alte Olympiasiegerin.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung