Radsport

Jaksche versteht Ullrichs Situation

SID
Jörg Jaksche gewann 2004 den Klassiker Paris-Nizza
© Getty

Jörg Jaksche zeigt Verständnis für den vergangene Woche wegen Dopings vom Internationalen Sportgerichtshof CAS zu einer zweijährigen Sperre verurteilten Jan Ullrich.

"Vermutlich konnte 'Ulle' allein schon aus juristischen Gründen gar nicht mehr sagen, als er es in seiner Erklärung getan hat", sagte der Ex-Radprofi in einem Interview der Zeitung "Die Welt" zu dem dürftigen Geständnis von Ullrich nach dem Urteil.

Jaksche glaubt, dass Ullrich noch immer an "seiner" Radsportfamilie festhalte, "obwohl sie ihm quasi das Messer in den Rücken gerammt hat."

Auch Bölts verteidigt Ullrich

Ullrich hatte nach der Sperre durch den CAS zwar Kontakt zum spanischen Arzt Eufemiano Fuentes eingeräumt, Doping allerdings nicht eingestanden.

Auch Udo Bölts, Ullrichs früherer Weggefährte beim Team Telekom, hatte den 38 Jahre alten Toursieger von 1997 für das dürftige Geständnis nach der Doping-Verurteilung zuletzt verteidigt.

"Alles, was er sagen würde, würde weder den Journalisten noch der Öffentlichkeit reichen. Es wäre immer zu wenig", sagte der frühere Radprofi.

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