Montag, 06.10.2014

Nach erneutem Dopingfall

Astana verzichtet auf Peking-Rundfahrt

Der kasachische Radrennstall Astana hat nach dem zweiten Dopingfall innerhalb eines Jahres seine Teilnahme an der am Freitag beginnenden Peking-Rundfahrt abgesagt. Das Team stellt für eine Woche alle Aktivitäten ein und befolgt damit freiwillig die in der "Bewegung für einen glaubwürdigen Radsport" (MPCC) festgelegten Regeln.

Das Team Astana verzichtet auf die Peking-Rundfahrt
© getty
Das Team Astana verzichtet auf die Peking-Rundfahrt

Zuvor hatte der positiv getestete Kasache Maxim Iglinski auf eine Öffnung der B-Probe verzichtet.

Maxim Iglinski war Anfang Oktober nur zwei Wochen nach der Vier-Jahres-Sperre für seinen Bruder Walentin aufgefallen. "Es gibt bei uns keine Toleranz für jemanden, der die ethischen Regeln verletzt", hieß es in der Stellungnahme des Astana-Teams, bei dem auch Tour-Sieger Vincenzo Nibali unter Vertrag steht.


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