Freitag, 07.03.2014

Anti-Doping-Gesetz notwendig

Kittel erneuert Forderung

Marcel Kittel hat seine Forderung nach der Einführung eines Anti-Doping-Gesetzes erneuert. Dies sei ein wichtiger Schritt, um das Fehlverhalten der Dopingsünder aufzuzeigen und zu ahnden.

Marcel Kittel fährt aktuell für Giant-Shimano
© getty
Marcel Kittel fährt aktuell für Giant-Shimano

"Das ist ein wichtiger Schritt, der kommen muss. Um zu zeigen, dass Doping Betrug ist, für den man bestraft wird", sagte der Sprinter bei "Sport1".

Nach Jahren voller Enthüllungen und Dopingskandale sieht der 25-Jährige vom Team Giant-Shimano den Radsport auf dem Weg der Besserung. "Der Radsport hat es verdient, mehr Vertrauen zu bekommen. Kein blindes Vertrauen natürlich", sagte Kittel, der Anfang Februar drei Etappen bei der erstmals ausgetragenen Dubai Tour gewonnen hatte.

Glaubwürdigkeit von Bedeutung

Im Bemühen um Glaubwürdigkeit sieht Kittel auch die kritische Haltung vieler Fans als hilfreich an, damit "sie Sport nicht nur einfach konsumieren, sondern Leistungen auch einordnen können", sagte Kittel: "Ich glaube, das war eines der Probleme, die uns in den Abgrund gestürzt haben. Die Leute haben manche Fahrer wie Helden verehrt und sind dann bitter enttäuscht gewesen, als die Wahrheit bekannt wurde", sagte der gebürtige Arnstädter.

Ein persönlicher Traum Kittels bleibt "eine deutsche World-Tour-Mannschaft. Und dann vielleicht wieder eine Deutschland Tour. Das wäre schön."


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