Kolumne: Rennbahnspion

Ein Koordinator muss her!

Von Der Rennbahnspion
Freitag, 06.05.2011 | 14:49 Uhr
Der Rennbahnspion deckt auf: Frankfurt setzte einen Minusrekord
© Getty
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Gerade in den alten Bundesländern ballen sich die Veranstaltungen an Sonn- und Feiertagen, das Ergebnis sind relativ schlecht besetzte Rennen. Die Schuldigen sind Rollendenken, die Bundesliga und vor allem schlechte Koordination.

Es war vor einigen Jahren eine Vision diverser Rennsportverantwortlicher in Deutschland: "Rennen an fast jedem Tag in der Woche". Solch eine Wunschvorstellung würden wir natürlich auch und jederzeit begrüßen, aber sie ist aktuell so weit weg wie der Mars von der Erde.

Bekanntlich ging der Pferdebestand in den vergangenen Jahren (leider) zurück. Für die Veranstalter wird es immer schwieriger, die Rennen so zu besetzen, dass sie für die Wetter attraktiv bleiben. Denn nur große, ausgeglichene Starterfelder versprechen auch guten Umsatz.

Ballung an Sonn- und Feiertagen

Inzwischen ballt sich das Geschehen fast nur noch auf die Sonn- und Feiertage, von einer Entzerrung ist aus den verschiedensten Gründen kaum eine Rede mehr. Denn Samstage scheuen die Bahnen in den alten Bundesländern. Immer mehr, auch wenn Mülheim in der vergangenen und München in dieser Saison die Ausnahmen bilden.

Denn an diesem Tag schaut der Vater Fußball und die Mutter geht einkaufen, so zumindest die allgemeine Regel. Vielleicht sieht das wieder anders aus, wenn die Bundesliga-Saison in ein paar Wochen vorbei ist. Aber eine vernünftige Koordination der Renntermine scheint doch zwingend angebracht, denn hier liegt so viel im Argen.

Denken wir nur an Ostern: Am Samstag gab es Rennen nur in Dresden, am Sonntag, normalerweise ein ausgezeichneter Tag für Pferderennen, war Hoppegarten allein auf dem Sender. Aber am Ostermontag nahmen sich Köln, München, Hannover und Saarbrücken gegenseitig die Starter weg. Saarbrücken war nicht mal im Buchmacher-Fernsehen zu sehen.

Minusrekord in Frankfurt

Nach so vielen Renntagen hatten es die Bahnen am vergangenen Wochenende naturgemäß schwer. Weder Mülheim am Samstag, noch Frankfurt oder Düsseldorf am Sonntag hatten genug Teilnehmer in den jeweiligen Rennen. Mini-Felder, ein Maidenrennen für Dreijährige nach dem anderen mit sechs, sieben Kandidaten - das war die Regel. Die Umsätze sprächen Bände.

Den Minusrekord setzte am Sonntag Frankfurt. An einem der wichtigsten Termine des Jahres mit Gruppe-Rennen bilanzierte man karge 166.000 Euro. Natürlich war der Fehlstart in einem Rennen mit einem Rückzahler von 25.000 Euro bitter, da konnte der Verein nichts dafür, aber auch sonst wäre das Tages-Resultat enttäuschend gewesen.

Dass eine Bahn wie Leipzig mit einem Ausgleich I als bestes Rennen nicht im Fernsehen lief, ist auch schwer verständlich. Koordination und Absprache, wer nimmt sich dieser Zauberworte an?

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