WRC: Andreas Mikkelsen und Sebastien Ogier auf dem Podest

VW-Doppelsieg bei Abschied in Australien

SID
Sonntag, 20.11.2016 | 13:42 Uhr
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
National Rugby League
Sa11:30
Roosters -
Storm
AEGON Classic Women Single
Sa12:30
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
Rugby Union Internationals
Sa21:15
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2

Eine Ära ist erfolgreich zu Ende gegangen: Volkswagen hat bei seiner Abschiedsvorstellung von der Rallye-WM einen Doppelsieg gefeiert.

Keine Abschiedstränen, dafür Jubel und eine Champagnerdusche: Die sagenhafte Erfolgsgeschichte von Volkswagen in der Rallye-WM ist am Sonntag nach vier Jahren auf die gewohnte Weise zu Ende gegangen. Beim Saisonfinale in Australien gelang den stets dominanten Wolfsburgern der dritte Doppelsieg des Jahres und ein letzter Beleg der erdrückenden Dominanz, mit der sie die Rennserie seit dem Einstieg im Jahr 2013 geprägt hatten.

Damit ist künftig Schluss - der Seriensieger verlässt die WRC-Bühne. "Es ist ein sehr emotionaler Moment für mich. Ich habe dem Team so viel zu verdanken", sagte Sébastien Ogier nach seinem letzten Rennen im Polo-R WRC: "Ich werde die wundervollen Momente, die wir in den vergangenen Jahren zusammen erlebt haben, niemals vergessen. Eine großartige Reise geht zu Ende und ich bin stolz, ein Teil davon gewesen zu sein."

Der Franzose, in Australien Zweiter hinter seinem norwegischen VW-Teamkollegen Andreas Mikkelsen, steht wie kein anderer für die Überlegenheit des Werksteams.

87 Podiumsplätze in 52 Rennen

Neben den vier Fahrertiteln in Serie für Ogier hatten die Wolfsburger seit 2013 jeweils auch die Konstrukteurs-WM gewonnen. In jedem Rennen schaffte es VW in die Punkte, in 52 Rennen wurden 87 Podiumsplätze eingefahren - 43 Siege, 26 zweite und 18 dritte Plätze.

"Heute ist einerseits ein erfolgreicher Tag für Volkswagen, andererseits ein emotionaler Abschied aus der Rallye-WM. Wir haben viel erreicht und gehen mit großem Selbstbewusstsein in unsere Zukunft im Motorsport", sagte Volkswagens Motorsport-Direktor Sven Smeets.

Der vom Dieselskandal gebeutelte Weltkonzern VW richtet sein Motorsportprogramm künftig neu aus und versetzt der WRC einen großen Schlag - es ist fast so, als würde der FC Bayern die Fußball-Bundesliga verlassen.

Zukunft von Ogier ungewiss

Anstelle der WRC prüft VW eine Ausweitung der Aktivitäten im Rallycross mit dem Beetle GRC. Im Gegensatz zur klassischen Rallye fahren in dieser Serie kleine Gruppen von Rennwagen Sprintrennen gegeneinander. "Gleichzeitig wird Volkswagen verstärkt im Kundensport Flagge zeigen", hatte Entwicklungsvorstand Frank Welsch zuletzt gesagt und in diesem Zusammenhang auch den Golf GTI TCR für die Rundstrecke genannt. Zudem wolle man einen neuen Rallye-Polo nach R5-Reglement entwickeln.

Wie es für Starfahrer Ogier weitergeht, ist nicht bekannt. In seiner Heimat Frankreich wird über ein Wechsel zu Toyota spekuliert. Die Japaner kehren nach Jahren der Abstinenz 2017 zurück in die WRC, auch ein Engagement bei Ford über M-Sport steht im Raum.

Möglicherweise legt Ogier aber auch eine Pause ein, schließlich ist der Ehemann von TV-Moderatorin Andrea Kaiser im Sommer erstmals Vater geworden. Zudem soll er laut L'Equipe noch ein Jahresgehalt von etwa 7,5 Millionen Euro einstreichen, da sein Vertrag mit VW eigentlich bis 2017 lief. "Macht euch um mich keine Sorgen", hatte Ogier schon gesagt, als das Rallye-Aus von VW beschlossen wurde.

Alles zum Motorsport

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung