Formel-Nachwuchshoffnung Daniel Abt im Interview

"Nicht wie Räikkönen vom Boot fallen"

Montag, 24.02.2014 | 15:41 Uhr
Daniel Abt startet 2014 in zwei Serien - der neuen Formel E und für Force Indias Partner in der GP2
© spox
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GP2-Pilot beim Force-India-Kooperationspartner Hilmer Motorsport, erster bestätigter Formel-E-Fahrer bei Abt Sportsline - beim deutschen Nachwuchsrennfahrer Daniel Abt waren die letzten Wochen mehr als turbulent. Im Interview mit SPOX spricht der GP3-Vizemeister von 2011 über seine Formel-1-Pläne, die komplett verkorkste Vorsaison, Partys mit den F1-Piloten und erklärt, warum er Sebastian Vettels Frust versteht.

SPOX: Daniel Abt, Sie starten in der höchsten Formel-1-Nachwuchsserie GP2 im Jahr 2014 für Hilmer Motorsport. Das Team aus dem bayerischen Niederwinkling ist seit kurzem quasi das Juniorteam von Force India. Wie gut sind die Beziehungen schon?

Daniel Abt: Bisher hatte ich leider noch keinen Kontakt zu den Formel-1-Jungs. Die Kooperation läuft nicht direkt mit mir, sondern über das Team. Hilmer Motorsport ist schon länger Zulieferer, dadurch kam das zustande. Ich glaube aber, das wird sich entwickeln. Wenn ich 2014 gute Ergebnisse liefere, werde ich sicher öfter im Formel-1-Fahrerlager sitzen und die Leute treffen. Die Kooperation hilft, das ist klar.

SPOX: Ihr neues Team hat in seiner Premierensaison bereits am dritten Wochenende einen Sieg gefeiert. Sie fuhren dagegen hinterher und wurden letztlich 22. der Gesamtwertung. Wie haben Sie das Jahr 2013 erlebt?

Abt: Ich bin keiner, der sich Dinge schön redet oder Illusionen macht. Das war das schlechteste Jahr in meiner gesamten Formel-Karriere. Ich war fernab von dem, was ich mir selbst vorgestellt habe. Natürlich habe ich sehr oft an mir gezweifelt - vor allem, weil es nicht besser wurde. Ich habe versucht, mich abzulenken, aber das funktionierte auch nicht. Ich habe offen gesagt: "Wenn es an mir liegt und ich nicht besser bin, dann bin ich nicht im richtigen Beruf. Das kann nicht mein Anspruch sein."

SPOX: Wo lagen die Probleme genau?

Abt: Es gab viele Gründe. Man hat immer noch ein Auto, das funktionieren muss. Und das war bei mir nicht der Fall. Das Einzige, was sich in der Serie geändert hatte, waren die Pirelli-Reifen. Mein ART-Team hat sich sehr, sehr schwer getan, sie zu verstehen. Dazu kam ein leistungsschwacher Motor. Das hat mich wirklich viele Nerven gekostet.

SPOX: Wann genau hat sich Ihre Laune gebessert?

Abt: Der Test mit Hilmer Motorsport war wichtig. Das war auf Anhieb deutlich besser als alles, was ich in der ganzen Saison davor abgeliefert habe. Ich bin ins Auto gestiegen und war von der ersten Runde an konkurrenzfähig. Das hat meinen Winter gerettet. Ich habe es 2012 mit dem Vizetitel in der GP3 geschafft, nach einem schlechten Jahr in der Formel-3-Euroserie wieder aus einem Tief herauszukommen. Ich habe gezeigt, dass ich Auto fahren kann. Es muss unser Anspruch sein, dass wir ganz vorne mitfahren. Es wirkt natürlich sehr weit weg, wenn man vom 22. Platz kommt und sagt, dass man Rennen gewinnen will. Ich bin aber überzeugt, dass unser Paket stimmt.

SPOX: Bekommen Sie als Nachwuchsfahrer denn Unterstützung von den Formel-1-Piloten? Tipps, Lob, Anregungen, was Sie besser machen können?

Abt: Da gibt es nur Gespräche, wenn man sich persönlich kennt. Die Fahrerlager der verschiedenen Serien sind ein wenig abgeschottet. Man spürt aber, dass man da ist. Die Leute passen auf und schauen sich einen an. Ich habe ab und zu auch schon Feedback von Teamchefs bekommen - vor allem von den deutschsprachigen. Aber die Piloten sind zu sehr auf ihren eigenen Kram fokussiert.

SPOX: Also gibt es gar keine Berührungspunkte?

Abt: Doch, doch. Die Jahresabschlussfeiern sind immer ziemlich lustig, weil sich alle ein bisschen gehen lassen. In meinem GP3-Jahr war unser letztes Rennen in Monza. Da waren noch einige Formel-1-Fahrer unterwegs. Das ist lustig zu sehen, dass die auch da ordentlich Gas geben können.

SPOX: Wer hat denn am meisten gefeiert?

Abt: (lacht) Ich glaube, dass kommt nicht so gut bei denen an, wenn ich jetzt Namen nenne.

Seite 1: "Die F1-Piloten sind zu sehr auf ihren eigenen Kram fokussiert"

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