Mittwoch, 25.03.2015

Gegen die russische Anti-Doping-Behörde

IAAF zieht vor den CAS

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF geht vor dem internationalen Sport-Gerichtshof CAS gegen die russische Anti-Doping-Behörde RUSADA vor. Die IAAF legte Einspruch gegen die "selektive" Bestrafung von sechs wegen Dopings gesperrten Spitzenathleten ein.

Sergej Kirdjapkin gewann bei Olympia 2012 in London Gold für Russland
© getty
Sergej Kirdjapkin gewann bei Olympia 2012 in London Gold für Russland

Der Weltverband stößt sich an der Vorgehensweise der RUSADA, Athleten zwar zu sperren, dabei aber systematisch Perioden auszuklammern, in denen die Athleten wichtige Medaillen gewonnen haben, unter anderem bei Olympischen Spielen.

"Während die IAAF mit der RUSADA übereinstimmt, dass in jedem Fall ausreichende Beweise für einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Regularien vorliegen und durch die erschwerenden Umstände Sperren von mehr als zwei Jahren gerechtfertigt sind, ist die IAAF mit der selektiven Disqualifizierung der Ergebnisse nicht einverstanden", hieß es in einer Pressemitteilung des Weltverbandes.

Betroffen sind die Geher Sergej Kirdjapkin, 50-km-Olympiasieger von London 2012, Waleri Bortschin, Olga Kaniskina, Sergej Bakulin, Weltmeister von 2011, und Wladimir Kanaykin. Zudem geht es um Julija Sariopowa, 3000-m-Hindernis-Olympiasiegerin von London 2012.


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