Samstag, 17.01.2015

Spitzenduo tut sich schwer

Zittersiege für Alba und Bayern

Spitzenreiter Alba Berlin und Meister Bayern München haben mit viel Mühe einen Fehlstart in die Rückrunde der Bundesliga verhindert. Alba zitterte sich am 18. Spieltag zu einem 84:78 (46:44) gegen die Walter Tigers Tübingen, die Münchner setzten sich gegen die Eisbären Bremerhaven 90:84 (45:40) durch. Berlin führt die Tabelle mit 34:2 Punkten souverän vor den Brose Baskets Bamberg (28:6) an, die erst am Sonntag gegen die BG Göttingen spielen. Die Bayern (28:8) sind Dritter.

Anton Gavel und die Bayern hatten gegen Bremerhaven viel Mühe
© getty
Anton Gavel und die Bayern hatten gegen Bremerhaven viel Mühe
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Alba tat sich zwei Tage nach der Euroleague-Niederlage gegen den spanischen Rekordmeister Real Madrid (61:79) äußerst schwer und lag zur Pause nur knapp vorn. "Alle die gesagt haben, hier rollen wir mal kurz drüber, sehen sich getäuscht", sagte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi bei "Beko-BBL.TV": "Eine Niederlage ist drin."

Baldi behielt Recht, die Berliner mussten bis zum Schluss zittern. Erst fünf Sekunden vor dem Ende sorgte Topscorer Reggie Redding (21 Punkte) mit zwei Freiwürfen für den Endstand und die Entscheidung. "Wir kamen nicht mit so viel Feuer raus, wie wir es uns vorgenommen haben", sagte der Berliner Akeem Vargas.

Bayerns Sieg im RE-LIVE

Auch die Bayern hatten Probleme. Anders als beim überraschend deutlichen Eurocup-Sieg unter der Woche in Bamberg (90:52) schaffte es die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic nicht, sich vom Gegner abzusetzen. Die 5749 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, Heiko Schaffartzik machte 18 Sekunden vor Schluss an der Freiwurflinie alles klar. Bester Werfer der Münchner war Nihad Djedovic (18).

Derweil feierte Phoenix Hagen dank Niklas Geske eine Woche nach dem Allstar-Game einen 76:73 (37:36)-Erfolg bei medi Bayreuth. Der Point Guard traf mit der Schlusssirene von der Mittellinie zum Endstand. Hagen zog in der Tabelle mit 16:20 Punkten an den Gastgebern (14:22) vorbei und ist neuer Zehnter.

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