Weltcup-Finale in Luzern

Deutschland-Achter knapp geschlagen

SID
Sonntag, 12.07.2015 | 15:16 Uhr
Großbritannien war dem deutschen Achter eine Nasenspitze voraus
© getty
Advertisement
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Finale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Halbfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Halbfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 1
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Finale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 2
European Rugby Champions Cup
Saracens -
Ospreys
European Challenge Cup
Stade Francais -
London Irish
NBA
Warriors @ Grizzlies
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 1
BSL
Fenerbahce -
Gaziantep
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
ACB
Real Madrid -
Malaga
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 2
NBA
Warriors @ Mavericks
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Neptunas
Basketball Champions League
Bonn -
Nymburk
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
Basketball Champions League
Olimpija -
Bayreuth
Basketball Champions League
Oldenburg -
Karsiyaka
NBA
Pacers @ Thunder
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
European Championship
European Darts Championship: Tag 1
NBA
Celtics @ Bucks
NHL
Stars @ Oilers
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 1
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 2
Pro14
Connacht -
Munster
Premiership
Sale -
Exeter
NBA
Thunder @ Timberwolves
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 3
NBA
Cavaliers @ Pelicans
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 1
BSL
Galatasaray -
Fenerbahce
Premiership
Bath – Gloucester
ACB
Valencia -
Gran Canaria
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 2
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics
Basketball Champions League
Aris -
Bonn
Champions Hockey League
Mannheim -
Brynäs
Champions Hockey League
Bern -
München
Basketball Champions League
Ventspils -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Banvit -
Bayreuth

Völlig entkräftet und tief enttäuscht hockten die Athleten des Deutschland-Achters auf ihren Rollsitzen. Trotz eines furiosen Schlussspurts musste sich das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) Weltmeister Großbritannien beim Weltcup-Finale in Luzern nach 2000 m um acht Hundertstel geschlagen geben und verpasste sieben Wochen vor den Weltmeisterschaften eine siegreiche Generalprobe denkbar knapp.

"Man muss schon aufpassen, dass im Hinterkopf nicht etwas hängen bleibt", sagte Achter-Trainer Ralf Holtmeyer nach dem packenden Rennen bei der traditionsreichen Rotsee-Regatta. Für das deutsche Paradeboot war es bereits die dritte Niederlage gegen die Briten in dieser Saison in Folge, nur bei der EM in Posen gelang Ende Mai ein Erfolg gegen den großen Rivalen.

Die Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) darf nach der starken Vorstellung in der Schweiz dennoch mit Goldambitionen zu den Titelkämpfen im französischen Aiguebelette (30. August bis 6. September) reisen. "Ich denke schon, dass wir sie bei der WM packen", sagte Holtmeyer. Zuletzt hatte der Deutschland-Achter vor vier Jahren den WM-Titel gewonnen.

Mit Briten auf Augenhöhe

Der Deutschland-Achter erwischte einen schlechten Start und lag nach Hälfte der Strecke nur auf Platz vier. Durch einen beeindruckenden Zwischenspurt machte das technisch stark rudernde deutsche Großboot aber immer weiter Boden gut und am Ende hätte es sogar fast noch zum Sieg gegen die lange Zeit deutlich führenden Briten gereicht. "Sie sind sehr gut zurückgekommen und haben gezeigt, dass sie mit den Briten auf einer Höhe liegen", sagte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock dem SID.

Verlass war derweil wieder einmal auf die Doppelvierer des DRV. Die Männer setzten sich nach 500 m an die Spitze und siegten souverän vor Neuseeland. "Das war ein grandioses Rennen", sagte Schlagmann Hans Gruhne (Potsdam) und fügte mit Blick auf den Saisonhöhepunkt in Richtung der Konkurrenz an: "Es gibt noch Luft nach oben".

Der Frauen-Doppelvierer will in der vorolympischen Saison in Aiguebelette seinen WM-Titel erfolgreich verteidigen. Nach dem Erfolg in Luzern vor Australien geht das Boot um Schlagfrau Lisa Schmidla (Krefeld) als Favorit an den Start. "Es ist großartig, hier zu gewinnen. Nach diesem Rennen bin ich optimistisch, dass wir unseren Titel erfolgreich verteidigen ", sagte die Leipzigerin Annekatrin Thiele.

"Glücklich mit Silber"

Hoffnung auf eine WM-Medaille dürfen sich auch die Doppelzweier-Europameister Marcel Hacker/Stephan Krüger machen. Das Duo aus Magdeburg und Rostock musste sich am Sonntag als Zweite nur den bärenstarken Kroaten Martin Sinkovic/Valent Sinkovic geschlagen geben. "Wir wollten mit den Kroaten mitfahren, dies ist uns nicht gelungen. Wir sind aber glücklich mit Silber", meinte der ehemalige Einer-Weltmeister Hacker.

Mit der Medaillenbilanz (2-2-0) kann der DRV durchaus zufrieden sein, allerdings standen nur sechs deutsche Boote in den Finals der 14 olympischen Klassen. "Das ist ein Wermutstropfen. Wir hätten uns eine bis drei Finalteilnahmen mehr gewünscht", sagte Schwarzrock. Erfolgreichste Nation war Neuseeland (5-3-1).

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung