Wer stoppt das blaue Monster?

Von Simon Ommer
Dienstag, 10.01.2017 | 12:55 Uhr
Frankreich holte bei der WM 2015 in Katar den Titel
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Am Mittwoch beginnt mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Frankreich und Brasilien die WM 2017. Die goldene Generation will sich im eigenen Land krönen - Danish Dynamite versucht, dies zu verhindern. Auch die Bad Boys wollen angreifen und dem Gastgeber einen Strich durch die Rechnung machen. Polen steht vor dem Umbruch, hinten versammeln sich reihenweise Exoten und Außenseiter. SPOX gibt im Power-Ranking einen Überblick.

24. Angola

Der Dritte der Afrikameisterschaften steht vor seiner dritten WM-Teilnahme. Nach 2005 und 2007 qualifizierte sich das Team über die kontinentale Meisterschaft für das Turnier in Frankreich. Im Kader der Afrikaner findet sich kein bekannter Name, der Großteil spielt in der heimischen, sportlich unbedeutenden Liga.

Die Qualität des großen Außenseiters wird mit einem Blick auf die Vorbereitung deutlich: Ein Testspiel gegen den Drittligisten (!) TSV Bayer Dormagen war geplant, wurde aber kurzfristig aus unbekannten Gründen abgesagt. In einer Gruppe mit den starken Europäern Spanien, Slowenien und Island wird man chancenlos sein.

23. Saudi-Arabien

Die Wüstensöhne qualifizieren sich regelmäßig für die Weltmeisterschaft und immer belegen sie bei der Endrunde einen der hinteren Plätze. Lediglich Trainer Nenad Kljaic, 1996 Olympiasieger mit Kroatien, ist kein unbekannter in der Truppe der Saudis.

Witzig: Kljaic trainierte den Exoten bereits vor einigen Jahren und sagte nach seiner ersten Amtszeit: "Die Spieler verfügen über ein bescheidenes technisch-taktisches Wissen. Sie sind nicht gerade trainingsbegeistert und im Spiel oft undiszipliniert." Der deutsche Gruppengegner wird sang- und klanglos in der Vorrunde scheitern.

22. Chile

Die Hiobsbotschaft schon vor dem Turnier: Kapitän Marco Oneta steht den Chilenen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. "Das Risiko, einen Spieler mitzunehmen, der nicht in guter körperlicher Verfassung ist, ist zu groß", erklärte Trainer Mateo Garralda den Ausfall des bundesligaerfahrenen Kreisläufers.

Chile wird Oneta schmerzlich vermissen und ohne den Kapitän lediglich gegen Saudi-Arabien eine Chance haben. Dort scheint ein Erfolg aber durchaus realistisch. Mit den Feuchtmann-Brüdern Harald, Erwin und Emil stehen drei deutschstämmige Spieler im Kader der Chilenen. Alle drei spielen zwar bei unterklassigen Vereinen, sollten aber dennoch in der Lage sein, ihre Mannschaft zu einem Sieg gegen die Saudis zu führen.

21. Japan

In einer Gruppe mit Gastgeber Frankreich, Polen, Norwegen, Russland und Brasilien sind die Asiaten der klare Außenseiter. Hoffnung machen lediglich Spielmacher Atsushi Mekaru von Angel Ximenez aus der spanischen Liga und Linksaußen Remi Anri Doi Feutrier, der bei Chambery Savoie in Frankreich spielt.

Doch auch der Trainer ist kein unbekannter: Japan angelte sich mit Antonio Carlos Ortega einen ehemaligen Coach des ungarischen Spitzenklubs aus Veszprem. Dennoch wird auch dieser Schachzug nicht helfen, das Team wird sein bestes WM-Resultat nicht mal ansatzweise erreichen - 1970 beendete man die Endrunde auf Rang zehn.

20. Bahrain

Chaos im Wüstenstaat! Rund einen Monat vor Beginn der WM erklärte Trainer Aihan Omar seinen Rücktritt: "Ich hatte eine gute Beziehung zu den Spielern und den Verantwortlichen des Verbandes, aber aus familiären Gründen musste ich diese Entscheidung treffen."

Den Posten des Rumänen übernahm Salih Bushikero. Er vertraut einer relativ jungen und unbekannten Truppe. Keiner der Spieler verdient sein Geld in Europa, einen Vorteil gegenüber fast allen Nationen hat die Mannschaft dennoch: Bereits im Dezember versammelte man sich und begann in Europa mit der Vorbereitung.

19. Argentinien

Die quirligen Südamerikaner sind nicht zu unterschätzen: In einer Gruppe mit Dänemark, Schweden, Katar, Ägypten und Bahrain hat das Team leichte Außenseiterchancen auf das Achtelfinale. Dabei muss aber wirklich alles passen. Dennoch eher unwahrscheinlich, dass man im Kampf um Platz vier Katar und Ägypten schlagen kann, da man von einem Spieler abhängig ist: Diego Simonet. Der Spielmacher von Montpellier ist der Dreh- und Angelpunkt im Team.

Trotzdem gibt Trainer Eduardo Gallardo eine klare Marschroute vor: "Das Ziel ist es, unser Level der WM von 2011 und 2015 zu erreichen. Außerdem wollen wir unser bestes Ergebnis - den zwölften Platz - verbessern." In der Vorbereitung kassierte man gegen Spanien eine deutliche 38:25-Klatsche. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die vorgegebenen Ziele weit entfernt sind.

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