Handball-WM 2017: Das SPOX-Power-Ranking

Wer stoppt das blaue Monster?

Von Simon Ommer
Dienstag, 10.01.2017 | 12:55 Uhr
Frankreich holte bei der WM 2015 in Katar den Titel
Advertisement
Davis Cup Men National_team
Live
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Live
Penguins @ Bruins
Players Championship
Live
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Live
Leinster -
Newport
Premiership
Live
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev vs Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Viertelfinale
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Halbfinale & Finale
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg
NBA
Wizards @ Trail Blazers
Basketball Champions League
medi Bayreuth -
AEK Athen
Basketball Champions League
Sidigas Avellino -
Baskets Bonn
NBA
Warriors @ Hornets
European Challenge Cup
Toulouse -
Lyon
NHL
Islanders @ Penguins

Am Mittwoch beginnt mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Frankreich und Brasilien die WM 2017. Die goldene Generation will sich im eigenen Land krönen - Danish Dynamite versucht, dies zu verhindern. Auch die Bad Boys wollen angreifen und dem Gastgeber einen Strich durch die Rechnung machen. Polen steht vor dem Umbruch, hinten versammeln sich reihenweise Exoten und Außenseiter. SPOX gibt im Power-Ranking einen Überblick.

24. Angola

Der Dritte der Afrikameisterschaften steht vor seiner dritten WM-Teilnahme. Nach 2005 und 2007 qualifizierte sich das Team über die kontinentale Meisterschaft für das Turnier in Frankreich. Im Kader der Afrikaner findet sich kein bekannter Name, der Großteil spielt in der heimischen, sportlich unbedeutenden Liga.

Die Qualität des großen Außenseiters wird mit einem Blick auf die Vorbereitung deutlich: Ein Testspiel gegen den Drittligisten (!) TSV Bayer Dormagen war geplant, wurde aber kurzfristig aus unbekannten Gründen abgesagt. In einer Gruppe mit den starken Europäern Spanien, Slowenien und Island wird man chancenlos sein.

23. Saudi-Arabien

Die Wüstensöhne qualifizieren sich regelmäßig für die Weltmeisterschaft und immer belegen sie bei der Endrunde einen der hinteren Plätze. Lediglich Trainer Nenad Kljaic, 1996 Olympiasieger mit Kroatien, ist kein unbekannter in der Truppe der Saudis.

Witzig: Kljaic trainierte den Exoten bereits vor einigen Jahren und sagte nach seiner ersten Amtszeit: "Die Spieler verfügen über ein bescheidenes technisch-taktisches Wissen. Sie sind nicht gerade trainingsbegeistert und im Spiel oft undiszipliniert." Der deutsche Gruppengegner wird sang- und klanglos in der Vorrunde scheitern.

22. Chile

Die Hiobsbotschaft schon vor dem Turnier: Kapitän Marco Oneta steht den Chilenen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. "Das Risiko, einen Spieler mitzunehmen, der nicht in guter körperlicher Verfassung ist, ist zu groß", erklärte Trainer Mateo Garralda den Ausfall des bundesligaerfahrenen Kreisläufers.

Chile wird Oneta schmerzlich vermissen und ohne den Kapitän lediglich gegen Saudi-Arabien eine Chance haben. Dort scheint ein Erfolg aber durchaus realistisch. Mit den Feuchtmann-Brüdern Harald, Erwin und Emil stehen drei deutschstämmige Spieler im Kader der Chilenen. Alle drei spielen zwar bei unterklassigen Vereinen, sollten aber dennoch in der Lage sein, ihre Mannschaft zu einem Sieg gegen die Saudis zu führen.

21. Japan

In einer Gruppe mit Gastgeber Frankreich, Polen, Norwegen, Russland und Brasilien sind die Asiaten der klare Außenseiter. Hoffnung machen lediglich Spielmacher Atsushi Mekaru von Angel Ximenez aus der spanischen Liga und Linksaußen Remi Anri Doi Feutrier, der bei Chambery Savoie in Frankreich spielt.

Doch auch der Trainer ist kein unbekannter: Japan angelte sich mit Antonio Carlos Ortega einen ehemaligen Coach des ungarischen Spitzenklubs aus Veszprem. Dennoch wird auch dieser Schachzug nicht helfen, das Team wird sein bestes WM-Resultat nicht mal ansatzweise erreichen - 1970 beendete man die Endrunde auf Rang zehn.

20. Bahrain

Chaos im Wüstenstaat! Rund einen Monat vor Beginn der WM erklärte Trainer Aihan Omar seinen Rücktritt: "Ich hatte eine gute Beziehung zu den Spielern und den Verantwortlichen des Verbandes, aber aus familiären Gründen musste ich diese Entscheidung treffen."

Den Posten des Rumänen übernahm Salih Bushikero. Er vertraut einer relativ jungen und unbekannten Truppe. Keiner der Spieler verdient sein Geld in Europa, einen Vorteil gegenüber fast allen Nationen hat die Mannschaft dennoch: Bereits im Dezember versammelte man sich und begann in Europa mit der Vorbereitung.

19. Argentinien

Die quirligen Südamerikaner sind nicht zu unterschätzen: In einer Gruppe mit Dänemark, Schweden, Katar, Ägypten und Bahrain hat das Team leichte Außenseiterchancen auf das Achtelfinale. Dabei muss aber wirklich alles passen. Dennoch eher unwahrscheinlich, dass man im Kampf um Platz vier Katar und Ägypten schlagen kann, da man von einem Spieler abhängig ist: Diego Simonet. Der Spielmacher von Montpellier ist der Dreh- und Angelpunkt im Team.

Trotzdem gibt Trainer Eduardo Gallardo eine klare Marschroute vor: "Das Ziel ist es, unser Level der WM von 2011 und 2015 zu erreichen. Außerdem wollen wir unser bestes Ergebnis - den zwölften Platz - verbessern." In der Vorbereitung kassierte man gegen Spanien eine deutliche 38:25-Klatsche. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die vorgegebenen Ziele weit entfernt sind.

Seite 1: Plätze 24-18

Seite 2: Plätze 18-13

Seite 3: Plätze 12-7

Seite 4: Plätze 6-1

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung