Donnerstag, 28.04.2016

Nach Aus im CL-Viertelfinale

SG-Boss: Her mit dem Videobeweis

Die SG Flensburg-Handewitt ist im Champion-League-Viertelfinale gegen Vive Kielce auch aufgrund einer Fehlentscheidung der Schiedsrichter ausgeschieden. Manager Dierk Schmäschke hat die Nase voll und fordert die Einführung des Videobeweises.

Dierk Schmäschke fordert die Einführung des Videobeweises
© getty
Dierk Schmäschke fordert die Einführung des Videobeweises

29:28 führte Kielce am Mittwochabend kurz vor dem Ende der Partie. Noch ein Treffer, und Flensburg wäre nach dem 28:28 im Hinspiel ins Final Four eingezogen. Doch kurz vor Schluss verweigerten die Schiris den Norddeutschen einen klaren Siebenmeter - die Polen fahren nach Köln.

Flensburgs Manager Schmäschke war nach der Partie auf 180 und bemängelte, dass die Unparteiischen keinen "Arsch in der Hose" gehabt hätten. Nun fordert er die Einführung des Videobeweises.

"Ich bin es leid", sagte Schmäschke der dpa. "Die Trainer oder der EHF-Delegierte müssen in einer solchen Situation die Möglichkeit zum Einschreiten haben."

"Eine Gefahr für den Handball"

Schmäschke kündigte an, in seiner Funktion als Vizepräsident des Forums Club Handball (FCH), der Vertretung der europäischen Top-Vereine, handeln zu wollen. Die aktuelle Lage sei "eine große Gefahr für den Handball".

Stefan Kretzschmar kann die Flensburger verstehen. "Das ist leider der Nachteil unserer Sportart. Zu viel Einflussmöglichkeiten der Schiedsrichter", teilte der frühere Nationalspieler via Twitter mit.

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