CL-Final-Four, der Favoritencheck

Hoch leben die Zebras

Samstag, 30.05.2015 | 11:00 Uhr
Der THW Kiel träumt vom Gewinn der Champions League
© getty
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Die Konkurrenz beim womöglich besten Final Four aller Zeiten (ab 15.15 Uhr im LIVE-TICKER) ist heftig wie nie. Doch Abwehr und Rückraum sind die Trümpfe des THW Kiel. Zudem: Furchtlose Ungarn, ein Außenseiter und Spanier mit klaren Vorstellungen.

4. KS Vive Tauron Kielce

Der Weg zum Final Four: Zehn Spiele, zehn Siege - besser geht es nicht. Kielce sicherte sich als einziges Team in der Königsklasse ohne Punktverlust Platz eins in Gruppe D. Im Achtelfinale wurde Montpellier ausgeschaltet, obwohl es im Rückspiel in eigener Halle eine Pleite setzte. Mit zwei Siegen gegen HC Vardar PRO Skopje glückte schließlich der Einzug in die Runde der letzten Vier.

Erfolge: 12 Mal polnischer Meister, 12 Mal polnischer Pokalsieger, 3. Platz in der Champions League 2013.

Das ist Kielce: Eines vorneweg: Jede der vier teilnehmenden Mannschaften hat genügend Qualität, um das Ding zu gewinnen. Dennoch stehen die Chancen für Kielce sicher am schlechtesten. Die Polen sind in Köln so etwas wie der Außenseiter - wenn auch mit mehreren Stärken.

Da wäre beispielsweise der Trainer. Talant Dujshebaev ist ein Taktikfuchs, der seine Teams außerdem traditionell dazu antreibt, emotional zu agieren. Ein wichtiger Faktor bei einem Final Four, zumal für einen Außenseiter. "Klar sind Barcelona, Kiel und Veszprem favorisiert", sagte der zweimalige Welthandballer: "Aber wir haben alle Mann an Bord und glauben an unsere Chance."

In Kielce stehen viele der besten polnischen Spieler unter Vertrag. Karol Bielecki beispielsweise, der mit 76 Toren der beste Werfer des Teams in der aktuellen Champions-League-Saison ist. Hinzu kommen Krzysztof Lijewski oder Michal Jurecki, nicht zu vergessen im Tor Slawomir Szmal. Kielces wohl größte Waffe ist allerdings ein Spanier. Julen Aguinagalde ist zweifellos einer, wenn nicht der beste Kreisläufer der Welt.

Auffällig: Obwohl Kielce eine etwas in die Jahre gekommene Truppe hat, stehen im Kader der Polen mit Uros Zorman und Tobias Reichmann nur zwei Spieler - und damit weniger als in allen anderen Mannschaften beim Final Four - die schon einmal die Königsklasse gewannen.

Prognose: Kielce wird Barcelona im ersten Halbfinale das Leben schwer machen, letztlich aber verlieren. Die individuelle Klasse der Spanier ist ebenso höher wie die von Kiel und Veszprem.

3. MKB Veszprem KC

Der Weg zum Final Four: Mit neun Siegen und einer Niederlage beendete Veszprem die Gruppe C auf dem ersten Rang - vor Vardar Skopje und den Rhein-Neckar Löwen. Im Achtelfinale wurde La Rioja locker ausgeschaltet, anschließend war Paris mit einem Remis und einem Sieg fällig.

Erfolge: 23 Mal ungarischer Meister, 24 Mal ungarischer Pokalsieger, 2 Mal Sieger im Europapokal der Pokalsieger, 2. Platz in der Champions League 2002.

Das ist Veszprem: Wie schon in der vergangenen Saison wurden die Ungarn auch in dieser Spielzeit von Beginn an als Geheimfavoriten auf den Titel gehandelt. Im vergangenen Jahr setzte es im Halbfinale eine 26:29-Niederlage gegen Kiel. Gelingt nun die Revanche?

Kiels Gegner Veszprem: Das Monster vom Balaton

Fakt ist: Die Truppe von Coach Antonio Carlos Ortega hat es in sich. Die Abwehr ist schwer zu knacken, aus dem Rückraum ist Torgefahr und Power garantiert. Momir Ilic ist mit 101 Treffern der aktuell beste Werfer in der Champions League, auch die ungarische Legende Laszlo Nagy flößt jedem Gegner großen Respekt ein.

"Wir haben keine Angst, das Lehrgeld haben wir schon im letzten Jahr bezahlt", gibt sich Nagy selbstsicher, der für das mittlerweile sehr finanzstarke Veszprem in Abwehr und Angriff von enormer Bedeutung ist.

Prognose: Veszprem wird Kiel im Halbfinale das Leben zur Hölle machen. Warum es letztlich trotzdem nicht reichen wird? Der THW genießt quasi Heimvorteil, was das Zünglein an der Waage sein könnte. Zumal die Ungarn ihre besten Leistungen meistens in eigener Halle zeigen und auswärts nicht immer sattelfest sind.

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