Kroatien verliert 20:24

Dänemark erstmals Europameister

SID
Sonntag, 27.01.2008 | 17:45 Uhr
© Getty
Advertisement
NHL
Live
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Live
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks

Lillehammer - Dänemark hat erstmals einen internationalen Titel gewonnen und fährt als Europameister zu den Olympischen Spielen nach Peking. Die Skandinavier gewannen in Lillehammer das Endspiel gegen Olympiasieger Kroatien mit 24:20 (13:10).

Die Dänen hatten am Vortag Weltmeister Deutschland im Halbfinale mit 26:25 bezwungen und präsentierten sich vor 9052 Zuschauern in der Hakons Halle als geschlossene Mannschaft.

"Wir unseren ersten großen Titel geholt. Etwas Schöneres gibt es überhaupt nicht", sagte der dänische Trainer Ulrik Wilbek, dem durch den EM-Erfolg eine Olympia-Qualifikation erspart bleibt. "Wir haben immer an uns geglaubt und nie auf die Experten gehört."

Christiansen bester Werfer 

Lars Christiansen (7/2) von der SG Flensburg-Handewitt, der mit einem Siebenmetertor drei Sekunden vor Spielende das deutsche Halbfinal-Aus besiegelt hatte, warf für Dänemark die meisten Tore.

Zugleich wurde er mit 43 Treffern Torschützenkönig der EM. Beste kroatische Werfer waren Ivano Balic und Petar Metlicic (je 5).

Blitzstart der Kroaten

Kroatien hatte sich im Halbfinale mit 24:23 gegen Frankreich durchgesetzt. Der entthronte Titelverteidiger sicherte sich die Bronzemedaille durch einen 36:26-Sieg im "kleinen Finale" gegen Deutschland.

Die Kroaten erwischten einen Blitzstart in ihr viertes Endspiel in fünf Jahren nach der WM 2003, den Olympischen Spielen 2004 und der WM 2005. Die Dänen hingegen schienen in der Neuauflage des Spiels um Platz drei bei der EM 2006 in der Schweiz erst nach dem 0:4-Rückstand (7.) wach zu werden.

Mit dem zum besten Torhüter der EM gewählten Kasper Hvidt als Rückhalt, der allein in der ersten Halbzeit 41 Prozent aller Bälle parierte, holten die Skandinavier Tor um Tor auf. Zudem steigerte sich die dänische Deckung und ließ Kroatiens Spielmacher Ivano Balic überhaupt nicht zur Entfaltung kommen.

Rote Karte für Trainer Cervar 

Durch drei Kontertreffern der Bundesliga-Spieler Hans Lindberg (Hamburg) und Lars Christiansen (Flensburg-Handewitt) lag der WM-Dritte nach einem 8:9-Rückstand (22.) mit 11:9 (26.) vorn und ging mit einer 13:10-Führung in die Pause. Nach Wiederanpfiff baute das Team von Trainer Ulrik Wilbek den Vorsprung gar auf 16:11 (35.) aus.

Die Kroaten hingegen verloren zunehmend ihre Linie, fühlten sich von den spanischen Unparteiischen Vicento Breto/Jose Antonio Huelin benachteiligt und rieben sich in Diskussionen auf.

Trauriger Höhepunkt war die Rote Karte gegen Trainer Lino Cervar wegen anhaltender Diskussionen mit den Schiedsrichtern. Zwar kam Kroatien noch einmal auf 20:22 (56.) heran, konnte das Blatt aber nicht mehr wenden.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung