Einmal durchatmen

SID
Dienstag, 22.01.2008 | 17:53 Uhr
Deutschland, Island
© Getty
Advertisement
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
Live
WTA Stuttgart: Tag 4
Istanbul Cup Women Single
Live
WTA Istanbul: Tag 4
Premier League Darts
Premier League: Manchester
NHL
Penguins @ Capitals (Spiel 1)
NBA
Celtics @ Bucks (Spiel 6)
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Viertelfinale
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Viertelfinale
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Viertelfinale
Premiership
Leicester -
Newcastle
NBA
Cavaliers @ Pacers (Spiel 6)
World Rugby Sevens Series
Singapur: Tag 1
BSL
Besiktas -
Karsiyaka
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Halbfinale
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Halbfinale
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Halbfinale
Pro14
Edinburgh -
Glasgow
HBO Boxing
Daniel Jacobs -
Maciej Sulecki
World Rugby Sevens Series
Singapur: Tag 2
Liga ACB
Saski Baskonia -
Murcia
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Finale
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Finale
Premiership
London Irish -
Saracens
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Finale
Liga ACB
Estudiantes -
Real Madrid
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 2
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 3
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Tag 3
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Viertelfinale
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 4
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Viertelfinale
Premier League Darts
Premier League: Birmingham
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Halbfinale
BMW Open Men Single
ATP München: Viertelfinale
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Viertelfinale
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Halbfinale
World Championship
Russland -
Frankreich
World Championship
USA -
Kanada
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Monaco (Halbfinale)
World Championship
Schweden -
Weißrussland
World Championship
Deutschland -
Dänemark
Basketball Champions League
AEK Athen -
Murcia (Halbfinale)
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 1
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Finale
World Championship
Schweiz -
Österreich
World Championship
Norwegen -
Lettland
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Finale
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Halbfinale
World Championship
Frankreich -
Weißrussland
World Championship
Finnland -
Südkorea
Premiership
Harlequins -
Exeter
Premiership
Saracens -
Gloucester
World Championship
Tschechien -
Slowakei
World Championship
Dänemark -
USA
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 2
World Championship
Österreich -
Russland
World Championship
Südkorea -
Kanada
Liga ACB
Fuenlabrada -
Valencia
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Finale
World Championship
Schweden -
Tschechien
World Championship
Deutschland -
Norwegen
Liga ACB
Gran Canaria -
Malaga
World Championship
Slowakei -
Schweiz
World Championship
Lettland -
Finnland
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 3
World Championship
Weißrussland -
Russland
World Championship
Deutschland -
USA
World Championship
Schweden -
Frankreich
World Championship
Kanada -
Dänemark
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 4
World Championship
Österreich -
Slowakei
World Championship
Südkorea -
Lettland
World Championship
Tschechien -
Schweiz
World Championship
Finnland -
Norwegen
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 5
World Championship
Schweiz -
Weißrussland
World Championship
Deutschland -
Südkorea
World Championship
Schweden -
Österreich
World Championship
Finnland -
Dänemark

Trondheim - Die deutschen Handballer haben ihren Charaktertest mit Bravour bestanden und bei der EM weiter gute Chancen auf das Halbfinale.

Zwei Tage nach dem 22:30-Debakel gegen Spanien besiegte der Weltmeister in Trondheim zum Auftakt der Hauptrunde Island mit 35:27 (17:12). Dank der zurückgewonnenen Durchschlagskraft im Angriff feierte der Olympia-Zweite seinen dritten Turniersieg und hat vor dem brisanten Duell mit Titelverteidiger Frankreich am Mittwoch 4:2 Punkte.

Vor 1.380 Zuschauern war Holger Glandorf mit neun Treffern der überragende Werfer der deutschen Mannschaft, die sich mit zwei Gesichtern präsentierte. "Wir haben uns das Leben nach der Pause selbst schwer gemacht", kritisierte Bundestrainer Heiner Brand. Auch Geburtstagskind Markus Baur fand trotz des deutlichen Erfolges noch Ansätze zur Verbesserung. "Wir haben im Angriff vor der Pause völlig den Faden verloren, am Ende die Sache aber doch noch sicher nach Hause gebracht", meinte der Spielmacher.

Starker Rückraum

Mit einer intensiven Fehleraufarbeitung aus der Pleite gegen Spanien hatten sich die deutschen Spieler auf die Partie gegen Island vorbereitet. "Ein Video kann Wunder bewirken", meinte Brand und verlangte von seinen Spielern mehr Teamgeist. "Wir müssen zeigen, dass wir eine Mannschaft sind - nicht nur wenn man siegt, sondern auch wenn man verliert", forderte er.

Nicht wild, aber entschlossen trat die Auswahl des DHB in ihrem ersten Hauptrundenspiel auf. Vor allem, weil der zuletzt arg gescholtene Rückraum endlich die nötige Torgefahr ausstrahlte, dominierte der Weltmeister die Partie. "Endlich ist bei uns der Knoten geplatzt. Nun hoffen wir natürlich, dass es so weitergeht", sagte Rückraumspieler Pascal Hens. Mit einer bislang nicht gezeigten Souveränität beim Abschluss warfen die Deutschen einen 6:0-Vorsprung (9.) heraus.

Zehn Minuten ohne Treffer

Allerdings leisteten die überraschend harmlosen Isländer anfangs auch keine nennenswerte Gegenwehr und blieben zehn Minuten ohne Treffer. Lediglich der frühere Magdeburger Olafur Stefansson und Gudjon Valur Sigurdsson trafen für die Nordeuropäer, die vom Gummersbacher Bundesliga-Trainer Alfred Gislason betreut werden. Das aber reichte bei weitem nicht, um den Deutschen ein ebenbürtiger Widersacher zu sein. Die konzentriert zu Werke gehenden Weltmeister setzten sich nahezu problemlos auf 14:5 (23.) ab.

Doch im Gefühl der sicheren Führung gingen der DHB-Auswahl Konzentration und Aufmerksamkeit und damit auch wieder einmal die spielerische Linie verloren. Durch vier Gegentreffer hintereinander schmolz die komfortable 17:8-Führung bis zur Pause auf 17:12.

Brand angefressen

Doch damit war das Tief der deutschen Mannschaft noch nicht beendet. Auch nach Wiederanpfiff agierte der Weltmeister plan- und ideenlos. "Wir haben das schlechte Gefühl mit aus der Pause gebracht", bemängelte Brand. Jegliche Sicherheit war dahin, nachdem die Isländer wie die Spanier zwei Tage zuvor auf eine 5:1-Abwehr umgestellt hatten.

Vor allem mit Blick auf das schwere und vorentscheidende Spiel in der Hauptrunde gegen Frankreich war Brand über den Durchhänger seiner Mannschaft erzürnt. "Ich habe schon ein bisschen an das Spiel gegen Frankreich gedacht. Es wäre schön gewesen, wenn wir die wichtigen Spieler in der zweiten Hälfte hätten schonen können. Aber das ging leider nicht, weil wir stellenweise zu unaufmerksam waren. Deswegen bin ich angefressen."

Beim 22:20 (41.) war der Vorsprung nahezu aufgebraucht. Nicht zuletzt, weil Glandorf schon zeitig mit zwei Zeitstrafen belastet war und wegen der drohenden Disqualifikation nach drei Zwei-Minuten-Strafen vorübergehend vom Feld genommen wurde, fehlte die Dynamik im Angriffsspiel. Das änderte sich durch Glandorfs Rückkehr. Mit seinem Treffer zum 24:21 (44.) gab er der DHB-Auswahl die Initialzündung, um sich auf 30:23 (51.) abzusetzen.

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung