wird geladen

"Solang' ich nicht getroffen werde, geht's weiter"

Mittwoch, 31.05.2017 | 00:02 Uhr
Philipp Pentke war in der Schlussphase der Partie unter Beschuss
Advertisement
La Liga
Sa13:00
El Clasico auf DAZN:
Real Madrid vs. Barcelona
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Premier League
Chelsea -
Stoke
Serie A
Hellas Verona -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Everton (DELAYED)
Premier League
Watford -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Man City
Premier League
West Brom -
Arsenal

In der Schlussphase des Relegations-Rückspiels zwischen dem TSV 1860 München und Jahn Regensburg flogen etliche Gegenstände in den Gäste-Strafraum - Jahn-Tormann Philipp Pentke räumte sie unbeirrt weg. Im Anschluss berichtete er von einer Absprache mit dem Schiedsrichter und erklärte die Situation aus seiner Sicht. Außerdem sprach Pentke über traurige Ordner, den Film "300" und Mitleid mit seinem Ex-Klub.

Frage: Herr Pentke, haben Sie dafür gesorgt, dass dieses Spiel nicht abgebrochen werden musste?

Pentke: Die Schiedsrichter und ich haben ein gutes Händchen bewiesen. Ich habe mich mit ihm lange beraten und ihm gesagt, er soll unbedingt weiterspielen lassen. Dann hatten wir die klare Absprache, dass es weitergeht, solange ich nicht getroffen werde. Er meinte, ich solle dafür sorgen, dass das ganze Zeug vom Platz beseitigt wird und er hat natürlich gehofft, dass nichts Gröberes passiert. Ich bin aus dem Osten und solche Zustände fast gewohnt. Die Polizisten standen ja auch da und die können ein bisschen was aushalten mit ihren Rüstungen. Das war aber eine außergewöhnliche Situation, denn so etwas kommt nicht jedes Wochenende vor.

Die Chronologie der verrückten Saison von 1860 München!

Frage: Wie beurteilen Sie das Verhalten der 1860-Fans?

Pentke: Ich kann den Unmut der Fans verstehen, aber dass es so derart ausartet ist natürlich nicht schön. Das ist ein Unding, aber wir haben uns auch davon nicht unterkriegen lassen. Gott sei Dank ging alles ordentlich zu Ende.

Frage: Wie war es für Sie, nicht zu wissen, was hinter Ihrem Rücken passiert?

Pentke: Immer wenn ein Raunen durchs Stadion ging wusste ich, dass gleich eine Sitzschale geflogen kommt.

Frage: Denken Sie, dass die Situation bei einem Spielabbruch gänzlich eskaliert wäre?

Pentke: Es war vielleicht abzusehen, dass sie dann ausgerastet wären. So ist das aber im Fußball, Emotionen gehören dazu und manchmal schlagen sie etwas aus. Wir sind aber alle unbeschadet und deswegen ist alles gut.

Frage: Sie haben einst selbst bei 1860 gespielt, sind also an alter Wirkungsstätte aufgestiegen. Wie fühlt sich das an?

Pentke: Für mich persönlich ist das natürlich ein absolutes Highlight. Mir tut es aber auch leid für die Leute hier, die seit 20 Jahren wirklich ehrliche Arbeit leisten. Das hat Ihr Verein einfach nicht verdient. Ich habe gerade einen Ordner gesehen, der fast Tränen in den Augen gehabt hat. Wir sind nicht gekommen, um Geschenke zu verteilen, sondern wollten das Geschenk mitnehmen und das haben wir auch gemacht.

Frage: Wie haben Sie und Ihre Mannschaft sich vor dem Spiel eingeschworen?

Pentke: Kennen sie den Film "300"? Davon haben wir vor dem Spiel gesprochen. Wir waren eine kleine Armee, die nicht wollte, dass der große Löwe aufgeweckt wird. Wir wollten keinen Funken für Sechzig versprühen lassen und vermeiden, dass es irgendwie in deren Richtung laufen könnte. Und wir wollten auch nicht, dass die 60.000 hier Vollgas geben und die Mannschaft mitzieht. Wir hatten aber selbst ungefähr 7.000 Fans hinter uns, die uns nach vorne geschrien haben.

Frage: Welche Rolle spielte Trainer Heiko Herrlich?

Pentke: Unser Trainer hat uns letzten Sommer gesagt, dass wir ihm vertrauen sollen. Das war am Anfang ein bisschen schwierig, aber wir haben es getan. Er hat uns das Tag für Tag eingeprügelt und wir konnten es eigentlich auch nicht mehr hören, aber das Ergebnis spricht für sich. Wir sind zu Recht aufgestiegen und man hat gesehen: Wir sind eine Mannschaft und Sechzig nicht.

Frage: Was ist für die nächsten Stunden geplant?

Pentke: Es gab einen kleinen Fauxpas, denn wir haben nur alkoholfreies Bier. Deshalb glaube ich, dass wir erstmal die nächste Tankstelle plündern müssen. Alles kann, nichts muss und das setzen wir jetzt auch um.

Philipp Pentke im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung