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DFB-Elf nach dem ersten Gruppenspiel beim Confed Cup in Russland

Ein Fragezeichen aus der Mottenkiste

Von Mario Krischel
Montag, 19.06.2017 | 23:27 Uhr
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Die DFB-Elf sorgte mit einem über weite Strecken guten Auftritt gegen Australien für einen Auftaktsieg beim Confed Cup. Ein Trio ragte dabei heraus. Am anderen Ende muss sich Joachim Löw einer unangenehmen und mittlerweile nicht mehr gewohnten Frage stellen.

Die Erkenntnisse nach dem ersten Spiel

Den ersten Test hat das Perspektivteam mit einer guten Note bestanden, so viel steht nach dem Auftaktsieg gegen Australien fest. Aber der Deutsche wäre nicht der Deutsche, wenn er nicht vornehmlich nach dem Haar in der Suppe suchen würde.

Hätte Schiedsrichter Mark Geiger den ersten Abschnitt nach einer halben Stunde beendet, was so manch einer auf der halbleeren Ehrentribüne in Sotschi durchaus begrüßen würde, dann würde die Mängelliste für Löws Spielanalyse am Dienstagmorgen recht kurz ausfallen. Dann nämlich könnte der Bundestrainer den Fokus im anschließenden Training hauptsächlich auf den Torabschluss richten.

Zum Glück dauert ein Spiel aber nach wie vor 90 Minuten, wohl auch aus Löws Sicht, denn er war schon im Vorfeld ein Befürworter des Confed Cups. Er wolle diese "Mini-WM" nutzen, um vielen jungen Spielern die Chance zu geben, sich auf Turnier-Niveau zu präsentieren. Nach dem Sieg über Australien nahm er mit Freude zur Kenntnis, dass sich einige Akteure auf dem Feld seine Worte offenbar sehr zu Herzen genommen haben. Allen voran die offensive Riege um den bärenstarken Leon Goretzka.

"Die Spieler haben eine gute Qualität - deshalb sind sie auch hier", sagte Löw im ZDF über eine "sehr, sehr gute erste Hälfte". In Abschnitt zwei habe seine Elf "dann etwas den Faden verloren", zu Gute halten muss man dem Weltmeister aber auch, dass es trotz weniger offensiver Akzente nach dem 2:3 hinten nie wirklich gefährlich wurde. Zu harmlos waren die Australier, die zu Beginn erst überrannt wurden und später planlos schienen, was sie mit den vorhandenen Räumen anstellen sollten.

Doch gerade den Umstand, dass nicht alles perfekt war, begrüßte Löw. "Wir haben gemerkt, woran wir noch arbeiten müssen", blickte er auf das kommende Gipfeltreffen der Gruppe mit Südamerika-Meister Chile. "Chile wird ein Spiel auf einem anderen Level. Chile spielt mit einer unglaublichen Variabilität und Intensität, da müssen wir schauen, dass wir die Stabilität über 90 Minuten halten können, nicht nur über 60."

Nichtsdestotrotz haben Kapitän Julian Draxler und Co. einen guten Vorgeschmack darauf gegeben, was mit dem Potenzial der Mannschaft zu erreichen ist.

Seite 1: Die Erkenntnisse nach dem ersten Spiel

Seite 2: Das Trio infernale

Seite 3: Die ungewohnte T-Frage

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