Dienstag, 03.02.2015

Krise in Führungsebene zieht weiter Kreise

Barca-Präsident Bartomeu angeklagt

Der Neymar-Transfer zieht weiter seine Kreise durch die Führungsebene des FC Barcelona. Nach Ex-Präsident Sandro Rosell, ist nun auch der aktuelle Präsident Josep Maria Bartomeu wegen Veruntreuung angeklagt.

Josep Maria Bartomeu ist wegen Veruntreuung angeklagt
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Josep Maria Bartomeu ist wegen Veruntreuung angeklagt

Nachdem das spanische Gericht den Transfer von Neymar vom FC Santos nach Katalonien untersuchen ließ, wird sich nun auch Bartomeu am 13. Februar vor Gericht verantworten müssen.

Bei den Untersuchungen war eine deutliche Differenz zwischen der tatsächlichen Summe und der Summe, die vom Klub bekannt gegeben worden war festgestellt worden. Während der FC Barcelona zuerst von 57 Millionen sprach, besserte man später auf 82,7 Millionen Euro nach. Das Gericht stellte allerdings Zahlen in Höhe von 94,8 Millionen Euro fest.

Einstellung aller Aktivitäten?

Während Sandro Rosell und Josep Maria Bartomeu für die von ihnen veruntreuten Gelder selbst gerade stehen müssen - bei Bartomeu ist die Rede von 2,8 Millionen Euro - könnte auch der Klub betroffen sein. Bis zu zwölf Millionen Euro Steuern sollen im Rahmen des Neymar-Transfers hinterzogen worden sein.

Die katalanische "Ara" malt den Teufel an die Wand: Demnach "drohen dem FC Barcelona ein Verbot jeglicher Aktivitäten, sowie die Schließung aller Betriebe." Dabei hatte Barcelona bereits beim Amtsantritt Bartomeus eine, in diesem Fall nicht unübliche, vorsorgliche Steuernachzahlung in der Höhe von 13 Millionen Euro geleistet.

In einer Pressemitteilung wehrte man sich vehement gegen die Vorwürfe. Mit "Überraschung, Empörung und absoluter Ablehnung", habe man reagiert, man wolle sich gegen die "Beschädigung des Klub-Images" mit allen Mitteln wehren.

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SPOX

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