Donnerstag, 12.12.2013

Kein Refinanzierungsplan

FC Valencia soll verkauft werden

Der sechsfache spanische Meister FC Valencia ist offenbar dazu gezwungen, sich einen Käufer zu suchen. Die spanische Großbank Bankia als größter Gläubiger hat in einem Statement erklärt, bei dem mit rund 350 Millionen Euro verschuldeten Verein keine Refinanzierungsmöglichkeiten mehr zu sehen.

Amadeo Salvo ist seit Juni 2013 Präsident des FC Valencia
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Amadeo Salvo ist seit Juni 2013 Präsident des FC Valencia

Zeitgleich zur Aktionärsversammlung des FC Valencia am Dienstag gab Bankia eine Erklärung heraus, wonach der FC Valencia "keinen nachhaltigen und realistischen Plan zur Refinanzierung" vorgelegt habe. Weiter hieß es: "Die beste Lösung ist jetzt die Suche nach Investoren."

Das Geldinstitut ist mit geschätzten 300 Millionen Euro der größte Gläubiger des Champions-League-Finalisten von 2000 und 2001. Laut Präsident Amadeo Salvo habe man zuletzt mit Bankia noch über eine Tilgungs-Frist von 15 Jahren verhandelt, damit der Klub sich formal weiterhin selbst gehöre.

Salvo betonte nach übereinstimmenden spanischen Medienberichten, dass ein Verkauf nur infrage komme, wenn die Käufer sich der Schulden annähmen und ein Spitzenteam aufbauten. Valencia hat in den vergangenen Jahren bereits Leistungsträger wie David Villa, David Silva, Juan Mata, Jordi Alba oder Roberto Soldado verkauft. Dadurch senkte der Klub seine Schulden um rund 200 Millionen Euro.

Marco Heibel

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