Unterschlug Rosell Millionenbeträge?

Von Ben Barthmann
Dienstag, 10.12.2013 | 15:43 Uhr
Sandro Rosell steht schwer unter Druck: Hat er Gelder veruntreut?
© getty
Advertisement
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon

Jordi Cases, Mitglied der Bewegung "GO Barca" hat den Präsidenten des FC Barcelona, Sandro Rosell, der rechtswidrigen Bereicherung angeklagt. Es geht um 40 Millionen Euro aus dem Transfer Neymars zu Barca.

Nachdem die Bewegung rund um Jordi Cases am 20. November den Präsidenten des FC Barcelona per offiziellem Schreiben aufgefordert hatte, Klarheit über die bezahlten Summen im Neymar-Deal zu schaffen, folgt nun der Gang vor das Zentralgericht Spaniens. Das berichtet "El Mundo". Hintergrund ist die immer noch unklare Verteilung der Summe, die die Katalanen insgesamt für einen Transfer Neymars bezahlt hatten.

Wie Sportdirektor Andoni Zubizarreta nach dem Transfer erklärt hatte, habe der Deal Barca 57 Millionen Euro gekostet. Nur etwa 17 Millionen Euro sollen letztlich an den abgebenden Verein FC Santos überwiesen worden sein, die Differenz von 40 Millionen ist weiterhin ungeklärt. Diese sollen laut Verein direkt an den Vater des Spielers gegangen sein, wovon der wiederum verschiedene weitere Anteilseigner an den Rechten seines Sohnes entlohnt haben will.

Zu viel für Real Madrid

In der Anklage Cases' ist die nun die Rede von mindestens 74 Millionen Euro, die der Transfer die Katalanen gekostet haben soll. Nach den Berechnungen der Rosell kritisch gegenübergestellten "GO Barca" seien darin 17 Millionen an den Verein, neun Millionen an zwei weitere Anteilseigner, acht Millionen für Vorkaufsrechte an weiteren Spielern des FC Santos, sowie 40 Millionen an die Firma "N&N" inbegriffen. Zudem seien weitere Boni in Millionenhöhe durch individuelle Erfolge von Neymar möglich.

Die Vorwürfe werden weiter bekräftigt durch die im offiziellen Geschäftsbericht aufgeführte Ablösesumme von 64,9 Millionen Euro. Real-Madrid-Präsident Florentino Perez, der selbst vor einer Verpflichtung zurückgeschreckt war, erklärte vielsagend: "Wenn ich ihn unter bestimmten Bedingungen bekommen hätte, die nicht dem Wirtschaftssystem des Klubs widersprechen würden, hätte ich ihn geholt. Aber unsere Berechnungen gingen weit über 150 Millionen Euro hinaus."

Verein weist Vorwürfe zurück

Zumindest die Verteilung jener 40 Millionen Euro an "N&N" ist weiter unklar. Cases selbst spricht von "Zerstreuung zusammengehöriger 40 Millionen während der Verpflichtung von Neymar Jr" und infolgedessen stattgefundener "rechtswidriger Bereicherung" der Beteiligten. Auch Rosell, der Initiator des Transfers, soll für die Einfädelung des Wechsels entlohnt worden sein.

"Ich glaube, dass es keine Rechtfertigung dafür gibt, eine solch große Transaktion wie diese 40 Millionen Euro geheim zu halten. Als Mitglied und damit Mitbesitzer unseres geliebten Klubs habe ich das Recht zu wissen, wofür eine solche Summe den Verein verlässt", erklärte Cases in seinem Schreiben an den Präsidenten.

Der Klub selbst teilte in einer offiziellen Stellungsnahme mit, dass die Klage auf "Missdeutung von Tatsachen" beruhe und das "Image und die Glaubwürdigkeit" des Vereins angreife.

Die Primera Division im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung