Top 5: Primera Division

Comebacker und das Duell der Topstars

Von Max Marbeiter
Donnerstag, 31.10.2013 | 10:27 Uhr
Hoffnungsträger und Stars: Neymar, Ebert, Giovani und Gareth Bale
© spox
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SPOX geht auf Europa-Reise und blickt auf die besten Ligen der Welt: Wer sind die bisherigen Positiverscheinungen? Wer hat überrascht? Weiter geht's mit den Top 5 der Primera Division. Mit dabei: Das Duell der Top-Neuzugänge, das überraschende Comeback von Villarreal, Atleticos Top-Stürmer und die Ex-Bundesligakicker.

Neymar vs. Bale

Irgendwie beschreibt der aktuelle Tabellenstand auch das Verhältnis der beiden Topneuzugänge der Primera Division. Barcelona und Neymar sind Real und Gareth Bale ein ganzes Stück voraus. Wo der Waliser nach seinem Fast-Rekord-Transfer durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde, seinen Platz noch sucht, ist Brasiliens großes Versprechen bei den Katalanen bereits bestens integriert.

Exemplarisch dafür steht der Clasico des vergangenen Wochenendes. Neymar bekleidete jene Position, die er seit seinem ersten Pflichtspiel für die Blaugrana innehat. Der Brasilianer hat sich auf dem linken Flügel festgespielt. Von dort aus nahm er zwar nicht permanent Einfluss auf das Spiel, war aber dennoch meist in der Nähe, wenn es katalanische Großchancen zu bestaunen gab. Noch wichtiger aber: Treffer Nummer eins erzielte Neymar selbst, Sanchez' Traumtor bereitete er vor.

Bale wurde von Trainer Carlo Ancelotti dagegen im Sturmzentrum ausprobiert, schien dort allerdings wenig integriert. Dem Waliser war seine ausgiebige Pause aufgrund von Muskelverletzungen und einem Bandscheibenvorfall deutlich anzumerken. Seine zu Premier-League-Zeiten gefürchtete Dynamik scheint den Weg von London nach Madrid noch nicht angetreten zu haben.

So hat der FC Barcelona, Stand jetzt, sein Geld besser investiert. Und das, obwohl Neymar einige Probleme vorausgesagt worden waren. Ob er denn überhaupt mit der Härte zurechtkomme? Ob seine Art des Fußballs nicht zu verspielt sei für den oft schnörkellosen Europäer? Derlei Fragen musste er sich im Nachhall seines Wechsels immer wieder gefallen lassen. Die bislang klare Antwort: Ja beziehungsweise Nein! Abgesehen von einigen unnötigen Haken wirkt er im entscheidenden Moment meist zielstrebig.

Auch von teils übertriebener Härte lässt er sich nicht verunsichern. So beantwortete Neymar Sergio Ramos' Unterarm-Richtung-Gesicht-Strategie in den ersten Clasico-Minuten mit Barcas Führung.

Die Sinnfrage des Transfers scheint damit, anders als im Falle Bale, bereits jetzt beantwortet zu sein. Allerdings muss der Waliser auch erst einmal gesunden, seine großen und kleinen Wehwehchen auskurieren. Beim Schützenfest gegen Sevilla sah das schon besser aus. Angesichts der horrenden Ablöse werden bei ihm allerdings auch andere Maßstäbe angelegt.

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