Freitag, 21.10.2016

Kevin Trapp könnte Konsequenz nach Degradierung ziehen

Trapp denkt über PSG-Abschied nach

Nach einer starken Debütsaison bei Paris Saint-Germain musste Kevin Trapp unter dem neuen Trainer Unai Emery seinen Stammplatz einbüßen. Das letzte Spiel absolvierte der ehemalige Frankfurter am 9. September gegen St. Etienne, seitdem schenkt Emery dem Eigengewächs Alphonse Areola das Vertrauen.

Daher soll sich Trapp nun intensiv mit einem Wechsel beschäftigen. Informationen der Bild zufolge steht zunächst eine Ausleihe im Winter im Raum, um Spielpraxis zu sammeln und wieder eine Option für Bundestrainer Löw zu sein. "Ich habe regelmäßig Kontakt mit Kevin. Wenn das so weitergeht, dann muss er den Verein wechseln. Es wäre traurig, wenn Kevin mit dieser Situation zufrieden wäre. Er muss gestärkt aus dieser Situation heraus kommen", so dessen Entdecker Gerry Ehrmann.

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Allerdings erschweren Trapps Gehalt von geschätzten fünf Millionen Euro und seine Forderung, Champions League zu spielen, die Suche nach möglichen Interessenten. Sein einstiger Teamkollege aus Frankfurter Zeiten, Timo Hildebrand, machte unter Emery ähnliche Erfahrungen: "Er ist ein guter Trainer. Aber auf deutsche Torhüter scheint er nicht zu stehen", sagte er Sport1.

Trapp wechselte im Sommer 2015 für neun Millionen Euro nach Frankreich, in Paris besitzt er einen bis 2020 datierten Vertrag. Ob er diesen tatsächlich erfüllen wird, scheint in der momentanen Situation fraglich.

Kevin Trapp im Steckbrief

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