Premier League, 12. Spieltag: Manchester United - FC Arsenal 1:1

Remis! Giroud rettet Arsenal gegen United

Samstag, 19.11.2016 | 15:20 Uhr
Francis Coquelin im Zweikampf mit Marcus Rashford
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Beim Spitzenspiel des 12. Spieltags der Premier League trennten sich Manchester United und der FC Arsenal 1:1 (0:0). Die Red Devils konnten somit nicht zur Spitzengruppe aufschließen.

Vor 75.000 Zuschauern im ausverkauften Old Trafford brachte Juan Mata Manchester United in Führung (69.). In der 89. Minute erzielte Olivier Giroud das 1:1.

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Mit United und deren Trainer Jose Mourinho bekam es Arsenal gleichzeitig mit seinem Angst-Gegner und -Trainer zu tun. Seit September 2006 konnten die Gunners nicht mehr im Old Trafford gewinnen, gegen Mourinho holten sie in der Liga noch keinen einzigen Sieg. Beide Serien blieben bestehen.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: 3:1 besiegte United vor der Länderspielpause Swansea und trotzdem nimmt Mourinho vier Änderungen vor. Valencia, Herrera, Martial und Rashford starten statt Young, Fellaini, Rooney und dem gelbgesperrten Ibrahimovic.

Arsenal-Trainer Wenger stellt seine Startelf im Vergleich zum Derby-Remis gegen Tottenham auf drei Positionen um. Jenkinson, Elneny und Ramsey beginnen statt Bellerin, der wegen einer Sprunggelenksverletzung passen muss, sowie Xhaka und Iwobi, die lediglich auf der Bank sitzen.

5.: Mata schießt einen Freistoß von der rechten Strafraumecke mit links knapp links oben am Tor vorbei.

35.: Valencia fällt nach einem Kontakt mit Monreal rechts im Strafraum, doch die Pfeife von Schiedsrichter Marriner bleibt stumm. Wohl die richtige Entscheidung des Unparteiischen, denn die Berührung war nur marginal.

36.: Pogba spielt den Ball flach an den Strafraum zu Mata, Mustafi rutscht am Zuspiel vorbei und so kann der Spanier halblinks am Strafraum abschließen. Matas Schuss flach ins rechte Eck pariert Cech aber überragend mit den Fingerspitzen.

41.: Martial probiert sich von der linken Strafraumecke mit einem Schlenzer. Cech ist aber erneut mit einer starken Parade zur Stelle. Er lenkt den Ball mit den Fingerspitzen über die Querlatte.

69., 1:0, Mata: Pogba spielt Herrera auf der rechten Seite stark frei. Der Spanier legt den Ball dann von der Grundlinie in den Rückraum, wo Mata komplett frei steht und links unten einschießt.

89., 1:1, Giroud: Nach einem starken Solo auf der rechten Außenbahn flankt Oxlade-Chamberlain ins Zentrum. Links im Fünfmeterraum wuchtet Giroud den Ball per Kopf zum 1:1-Ausgleich ins linke Eck.

Fazit: Manchester United war über die ganze Spielzeit gesehen die deutlich zwingendere und somit bessere Mannschaft. Ein Heimsieg wäre das leistungsgerechte Ergebnis gewesen. Arsenal agierte abgesehen vom Treffer zum 1:1 speziell im vorderen Drittel viel zu inkonsequent.

Der Star des Spiels: Juan Mata. Der Spanier war stets ein Aktivposten im Offensivspiel von United. In der ersten Halbzeit schoss er einen Freistoß knapp neben das Tor (5.) und scheiterte mit einem Flachschuss an Cech (36.). Nach der Pause besorgte Mata das zwischenzeitliche 1:0.

Der Flop des Spiels: Mesut Özil. Als Zehner von Arsenal war der deutsche Nationalspieler eigentlich kein Faktor. Özil fand nicht in die Partie, das Zusammenspiel mit seinen Kollegen klappte selten. Gefährliche Situationen initiierte Özil keine, im Zweikampfverhalten wirkte er viel zu lasch.

Der Schiedsrichter: Andre Marriner. Der Zweikampf zwischen Valencia und Monreal im Strafraum von Arsenal (35.) war wohl die kniffligste Szene, die der Unparteiische zu lösen hatte. Und dabei entschied er richtig, indem er nicht auf den Punkt zeigte. Bei einigen Zweikämpfen traf Marriner dagegen etwas inkonsequente Entscheidungen. Während er Darmian beispielsweise beim eher harmlosen Foul an Walcott Gelb zeigte (25.), beließ er es beim deutlich härteren Einsteigen des Italieners gegen Jenkinson bei einer Ermahnung (33.).

Das fiel auf:

  • Beiden Teams war in der Anfangsphase eine gewisse Nervosität anzumerken. Oft hielten die Akteure den Ball mangels Anspielstationen zu lange, was in etlichen einfachen Ballverlusten im Aufbauspiel resultierte.
  • Bei United versuchte Pogba früh das Spiel an sich zu reißen. Der Franzose forderte viele Bälle, konnte diese in der Folge aber meist nicht wirklich brauchbar verarbeiten.
  • Gemeinsam mit seinem Mittelfeldkollegen Herrera und Carrick bildete Pogba ein fluides Trio. Während Carrick meist die Position vor der Abwehr hielt, agierten die anderen beiden flexibel. Mal rückten sie beide als Achter etwas nach vorne, mal ließ sich entweder Pogba oder Herrera fallen, um gemeinsam mit Carrick eine Doppelsechs zu bilden. Der dritte im Bunde nahm dann die zentrale Position des Zehners ein.
  • United wurde mit zunehmender Spieldauer immer druckvoller, was vor allem an einem starken Valencia lag. Der Rechtsverteidiger sorgte für sehr viel Betrieb über seine Seite und kurbelte das United-Spiel immer wieder an. Komplett enttäuschend präsentierte sich dagegen Darmian, sein Pendant auf links.
  • Arsenals großes Problem war über weite Strecken der Partie, dass eine zentrale Anspielstation in der Spitze fehlte. Der nominelle Stürmer Sanchez ließ sich meist weit nach hinten fallen, was der Statik des Arsenal-Spiels nicht zuträglich war. Ramsey oder Walcott versuchten zwar oft, die dann verwaiste Position vorne einzunehmen, konnten ihre wahren Stärken dort aber naturgemäß nicht einbringen.
  • Girouds Einwechslung war die logische Konsequenz dieser Entwicklung - und sie sollte sich lohnen. Der Franzose köpfte spät das 1:1.

Manchester United - FC Arsenal: Daten zum Spiel

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