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Toure: Sterling hätte sich fallen lassen müssen

Von SPOX
Toure hat Sterling (l.) zum Fallen lassen geraten

Nach dem 2:2 im Top-Spiel der Premier League gegen Tottenham Hotspur hadert Mittelfeldspieler Yaya Toure mit einer Entscheidung von Mannschaftskamerad Raheem Sterling. Der Angreifer war in der zweiten Halbzeit nach einem Schubser von Spurs-Verteidiger Kyle Walker im Strafraum auf den Beinen geblieben. Toure hätte sich gewünscht, dass Sterling gefallen wäre, um damit einen Strafstoß für die Citizens herauszuholen.

In besagter Szene probierte Sterling noch einen Abschluss, der aber kein Problem für Schlussmann Hugo Lloris darstellte. Die Pfeife von Schiedsrichter Andre Marriner blieb stumm. Nur wenig später markierte Heung-Min Son den 2:2-Ausgleich für Tottenham. Walker erklärte nach dem Spiel bereits bei BT Sport, dass er in der Szene Glück gehabt habe.

Yaya Toure sah es ähnlich und meinte mit Blick auf Sterling: "Wenn man etwas Erfahrung hat, so wie ich, dann fällt man vielleicht hin. Und vielleicht ist es auch das, was man tun sollte. Er ist zu ehrlich, er will alles immer korrekt machen. Man kann einem Spieler keinen Vorwurf machen, wenn er so ist. Aber wenn man die Szene anschaut, sieht man, dass es wirklich knapp war und Walker ihn klar in den Rücken stößt."

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"Ich gehe nach Hause und schaue mit die Highlights an. Vielleicht mache ich den Bildschirm kaputt, weil wir so zwei Punkte verloren haben", meinte der Ivorer weiter. "Wenn der Schiedsrichter es sich nochmal ansieht, wird er es auch so bewerten. Trotzdem ist das schwer zu ertragen, denn wir haben gegen ein gutes Team gespielt und einige Punkte verloren. Wir hatten drei Zähler verdient."

Das Remis wirft City im Titelrennen der Premier League noch weiter zurück, der Rückstand auf Tabellenführer Chelsea ist mittlerweile auf zwölf Punkte angewachsen. Mit der Leistung gegen die Spurs war Toure aber dennoch einverstanden: "Die Leute schauen auf die Zahlen, auf den Ballbesitz. Aber wir hatten viele Torchancen und das ist das wichtigste. Es ist schwer nachzuvollziehen, wir fühlen uns ein wenig beraubt. Wir haben dominiert und ein fantastisches Spiel abgeliefert."

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