Premier League: Henrikh Mkhitaryan schwärmt von Jürgen Klopp

Mkhitaryan schwärmt von Klopp

Von Mario Krischel
Sonntag, 15.01.2017 | 10:34 Uhr
Henrikh Mkhitaryan und Jürgen Klopp haben beim BVB zusammengearbeitet
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Vor dem Topspiel in der Premier League zwischen Manchester United und dem FC Liverpool hat Henrikh Mkhitaryan lobende Worte für Jürgen Klopp gefunden. Der LFC-Coach habe ihm in Dortmund nicht nur bei sportlichen Problemen geholfen.

Wie einst bei Borussia Dortmund hatte Henrikh Mkhitaryan auch bei ManUnited mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Nach schwachen Darbietungen zu Saisonbeginn wurde der Armenier gleich mehrfach nicht für den Kader von Jose Mourinho berücksichtigt.

"Während dieser Zeit habe ich mich oft mit Mouinho unterhalten", blickt Mkhitaryan im Interview mit der Daily Mail zurück. "Du kannst das Vertrauen spüren, das er dir gibt. Ich habe auch oft mit meinem Berater gesprochen und ihm gesagt, dass ich sehr lange dafür gekämpft habe, hier zu sein. Das werde ich jetzt nicht aufgeben, sondern weiter kämpfen. Eines Tages werde ich spielen."

Mkhitaryan schlägt sich selbst

Und die Wende gelang ihm. Der Mittelfeldmann überzeugte im Pokal und bewarb sich so auch für die Startformation in der Premier League. Spätestens seit seinem famosen Skorpion-Kick-Treffer hat sich der 27-Jährige in die Herzen der United-Fans gespielt.

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Bei der jüngsten Wahl zum Tor des Monats belegte Mkhitaryan berechtigterweise den ersten Rang. Dicht gefolgt von Platz zwei und drei - Mkhitaryan und Mkhitaryan.

Am Sonntag (17 Uhr, live auf DAZN und im LIVETICKER) will der ehemalige Dortmunder das nächste Ausrufezeichen setzen. Im Topspiel des 21. Spieltags bekommt er es nicht nur mit Erzrivale Liverpool, sondern auch mit seinem Ex-Trainer Jürgen Klopp zu tun, für den er nur lobende Worte übrig hatte.

"Habe zu viel nachgedacht"

"Er ist ein guter Mensch", erinnert sich Mkhitaryan an die gemeinsamen zwei Jahre beim BVB zurück. "Er war immer da, wenn ich Probleme hatte. Ob es sportliche oder private Dinge waren."

In Dortmund war der Armenier seinerzeit der teuerste Neuzugang der Vereinshistorie. Dieser Druck lastete im ersten Jahr zu sehr auf seinen Schultern, wie er erzählt. "Ich habe zu viel nachgedacht, mich zu sehr über vergebene Chancen aufgeregt, Niederlagen zu ernst genommen." Klopp habe ihm geholfen, das zu verarbeiten. "Er sagte mir, dass das Leben so ist. Ich sollte es vergessen, damit ich bereit bin, wenn die nächste Chance kommt."

"Ich habe gelernt, dass jeder Mensch Fehler macht. Du darfst dich auf dem Platz nicht darüber aufregen. Du musst es abhaken und weitermachen."

Henrikh Mkhitaryan im Steckbrief

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