Fussball

Die Sache mit dem Apfel und dem Stamm

Von Felix Keil
Justin Kluivert, Jonathan Klinsmann, Giovanni Simeone treten in die Fußstapfen ihrer Väter

Ihre Väter haben in ihren Karrieren Großes geleistet. Die Fußstapfen, in die ihre Söhne treten sollen, sind groß. SPOX hat sich sechs Sprösslinge großer Fußballer herausgepickt, beleuchtet ihren Werdegang und zeigt, wer sich vor Vergleichen scheuen muss und wer das Erbe antreten kann.

Christian Maldini

Position: Linksverteidiger

Geboren: 14. Juni 1996

Nationalität: Italien, Venezuela

Verein: SSD Pro Sesto

Situation: Während sein Vater Paolo seine gesamte Karriere beim AC Milan verbrachte, hat Christian Maldini bereits mehrere Wechsel hinter sich. In der Jugend von Milan und Brescia ausgebildet, wechselte er zu Reggiana in die dritte Liga. Von dort wurde er nach Malta zu dem Hamrun Spartans verliehen. Zuletzt kehrte er in sein Geburtsland Italien zurück. Genauer gesagt in die vierte Liga zu SSD Pro Sesto. In der Lombardei ist mit Gabriele Albertini der Bruder von Paolos Ex-Mitspieler Demetrio Präsident.

Während seiner Zeit auf Malta wurde Christian von verschiedenen Medien vorgeworfen, zu einer vereinbarten Verhandlung mit dem italienischen Viertligisten Lecco nicht erschienen zu sein. "Er hat nie ein Angebot von dem Verein bekommen. Diese Geschichte ist haltlos. In meiner Familie ist es nicht einmal Brauch, nicht zu einer Trainingseinheit zu erscheinen", verteidigte Paolo seinen Sohn. Wie sich herausstellte, bezogen sich die Berichte auf eine Person, die fälschlicherweise behauptete, der Berater von Christian zu sein.

Dass seine Karriere ihm einen ähnlichen Status einbringt wie seinem Vater, scheint ausgeschlossen. Schon seine bisherigen Stationen liefen weniger optimal. So stand er rund ein halbes Jahr bei den Spartans unter Vertrag, kam aber nur auf fünf Einsätze in der maltesischen Premier League.

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