Donnerstag, 20.10.2016

CL-Finale nicht in Europa?

Ceferin bringt in New York ins Spiel

Der neue UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat die Möglichkeit ins Spiel gebracht, das Finale der Champions League künftig außerhalb Europas auszutragen. Konkret hat er dabei die US-amerikanische Metropole New York im Sinn.

"Ich denke, das könnte eine Idee für die Zukunft sein, aber wir müssen darüber sprechen", sagte Ceferin im Interview mit The Associated Press. Die große Distanz sieht er nicht als Hindernis. "Von Portugal nach Aserbaidschan zu reisen ist beispielsweise das gleiche oder beinahe das gleiche wie nach New York zu reisen. Für die Fans ist es kein Problem, aber wir müssen sehen", so der 49-Jährige weiter.

Um die Austragung des Finals will Ceferin indes künftig wieder einen Ausschreibungsprozess einführen und darauf verzichten, dass der Finalort in geheimer Wahl von der Verbandsspitze bestimmt wird. "Das Auswahlverfahren sollte transparent sein, denn es ist nicht in Ordnung, wenn man das Finale der Champions League oder Europa League aus politischen Gründen austragen darf", betonte er.

Ceferin war Mitte September zum Nachfolger von Michel Platini an der Spitze der UEFA gewählt worden. Der Slowene setzte sich gegen den Holländer Michael van Praag durch.

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