EU-Menschenrechtsausschuss

Neue Kritik an der FIFA

SID
Donnerstag, 30.10.2014 | 19:07 Uhr
Die FIFA kommt aus der Kritik nicht heraus
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Barbara Lochbihler hat in ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende des EU-Menschenrechtsausschusses erneut scharfe Kritik an der FIFA geübt. In einem Brief an FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, aus dem die "FAZ" zitiert, wirft die deutsche Grünen-Politikerin dem Verband im Zusammenhang mit den Weltmeisterschaften 2018 und 2022 in Russland und Katar mangelndes Verantwortungsbewusstsein vor.

So sei in Bezug auf die schlechten Bedingungen für Gastarbeiter im WM-Land am Golf bisher "wenig geschehen". Die Regierung Katars "kündigte zwar Reformen an - auch im direkten Austausch, als ich den Golfstaat Anfang des Jahres besuchte. Umgesetzt wurde davon aber nichts", schreibt die ehemalige Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International: "Es ist zu befürchten, dass sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird - weil sich nichts ändern soll."

Angesichts dieser weiter bestehenden Probleme stellt Lochbihler Blatter die Frage: "Wie lautet ihr Plan, sollte sich trotz öffentlicher Ankündigungen faktisch nichts an der Menschenrechtslage in Katar ändern? Verfügt die FIFA über eine Exit-Strategie?"

Auch den Umgang des Weltverbandes mit den Arbeitsbedingungen in Russland, die schon vor den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi für reichlich Kritik gesorgt hatten, bemängelt die 55-Jährige. "Vorausgesetzt, die WM findet überhaupt in Russland statt, wie will die FIFA sicherstellen, dass sich die Menschenrechtsverletzungen auf russischen Baustellen nicht wiederholen?", schreibt Lochbihler.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung